Braucht man k?nstliche Vitamine?

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Gefragt 2, Nov 2003 in Forum-Café von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo Brigitte!

Das habe ich mich auch schon oft gefragt.
Von Vitamin C weiß ich, das es relativ schnell vom Körper wieder ausgeschieden wird. Von anderen Vitaminen, daß sie oft nur in Verbindung von Fett aufgenommen werden können. Schluckst Du also z.B. Beta-Carotin, solltest Du immer einen Schluck Milch oder ein Butterbrot dazu essen.

Mein Hausarzt schwört auf Echinacea (roter Sonnenhut), das bekomme ich immer, wenn es mich mal erwischt hat und man kann es auch gut vorbeugend einnehmen zur Stärkung des Immunsystems.

Meike weiß zu den Vitaminen sicherlich noch einiges Interessantes zu berichten!

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Beantwortet 1, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo, Ihr Lieben,

jetzt bin ich schon wieder erkältet; und ich frage mich, ob man durch künstliche Vitamine die Abwehrkräfte stärken kann.

Der Handel bietet da ja alles Mögliche an.

Aber ich frage mich auch:

Wirken solche künstlichen Vitamine, z. B. isoliertes Vitamin C-Pulver, im Körper genauso wie das natürliche Vitamin C, wie es z. B. in Obst vorkommt?

Oder müsste ich mir dann außerdem noch künstliche Enzyme dazu kaufen, damit der Körper die künstlichen Vitamine auch sinnvoll nutzen kann? :? (Oder besser keines von beiden?)

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 2, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Gabi,

ja, Echinacea kenne ich auch. Es soll die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöhen und damit die Abwehrkräfte erhöhen.

Die wasserlöslichen Vitamine wie C oder auch die B-Vitamine werden ja vom Körper relativ schnell wieder ausgeschieden.

Aber irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Gefahr bestünde, dass man fettlösliche Vitamine wie A, D, E, K auch überdosieren kann. Welche Folgen hat eine Überdosierung?

Vielleicht wissen Meike oder andere Leute aus medizinischen Berufen das hier.

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 2, Nov 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo zusammen!

Haaaaaaaaaaa, ein Thema, das ich in den letzten Tagen schon wild mit meinem Süßen diskutiert hab - der schluckt so ein Zeug nämlich im Herbst/Winter auch immer.

Ums mal ganz deutlich zu sagen, halte ich diese frei käuflichen Präparate aus der Apotheke für herausgeschmissenes Geld. Wenn man sich vernünftig ernährt. Bei Kindern, die noch extrem im Suppenkasperalter sind und kein Obst und Gemüse anrühren, ist es sicher besser, als gar keine Vitamine. Allerdings wirken künstliche Vitamine nachgewiesenermaßen wesentlich schlechter, als die natürlichen Substanzen. Ganz offensichtlich sind die künstlichen Trägersubstanzen einfach nicht so gut, wie die natürlichen Pendants in den Lebensmitteln ;) .

Man sagt immer, daß man wasserlösliche Vitamine bis zum Abwinken futtern kann, weil sie einfach wieder ausgeschieden werden. Für die B's trifft das wohl auch zu. Vitamin C in rauhen Mengen ist allerdings nicht ganz ohne. Es kann einen Darmverschluß begünstigen, wenn nicht gar auslösen. Bei Erkältungen ist der C-Bedarf allerdings so stark gesteigert, daß man ohne Sorge in jedes Glas Wasser eine Messerspitze Vit.C-Pulver geben kann.

Die fettlöslichen Vitamine A, D, K und E kann man überdosieren. Gefährlich wirds insbesondere bei A-Überdosierung. Dann wirkt sich das Vitamin nämlich fruchtschädigend aus, die Schleimhäute veröden, es kann zu Haarausfall kommen, das Periost (die dünne Haut um Knochen) kann sich verdicken, möglicherweise kommt es zu einem vorzeitigen Wachstumsstop, Gelenkschmerzen gibts auch noch. Vit.D-Hypervitaminosen sind dadurch gekennzeichnet, daß vermehrt Calcium und Phosphat aus den Knochen mobilisiert werden. Beide Substanzen werden dann in Haut und Blutgefäße eingelagert, es kann durch sie zu Nierensteinen kommen, die Substanzen werden im Harn ausgeschieden. Faktisch kommt es also zu einem Verlust der Substanzen.
Vit.K ist wesentlich an einer funktionstüchtigen Gerinnung beteiligt. Viel Vit.K macht das Blut "dick", zu wenig kann zu vermehrter Blutungsneigung führen.
Eine E-Hypervitaminose gibt es praktisch nicht.

Unterm Strich würde ich gerade diese Substanzen lieber nicht mittels einer Pille zu mir nehmen, sondern auf natürlichem Wege. Bei ausgewogener Ernährung hat man dann eigentlich eine ganz gute Vitaminbalance, ohne Mangelerscheinungen.

Wenn's denn unbedingt sein muß, würde ich persönlich rein prophylaktisch nur B-Komplexpräparate futtern, bei Erkältung auch künstliches Vit.C.

Bei diesem Wetter (und angesichts der Tatsache, daß ich im nächsten halben Jahr nicht krankwerden darf, weil ich fürs Staatsexamen lerne *uff*) schlucke ich prophylaktisch Zink und ein Echinaceapräparat. Tu ich normalerweise auch nicht, aber eine Krankheit darf ich mir jetzt einfach nicht leisten ;) .

Liebe Grüße
Meike
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Beantwortet 2, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Meike,

danke für Deine ausführlichen Erklärungen!

Ich glaube, dann belasse ich es doch lieber bei Vitamin C und Echinacea.

(An B-Vitaminen dürfte man auch kaum einen Mangel erleiden, wenn man viele Vollkornprodukte isst.)

Vitamin K macht das Blut dick?!! (Könnte das ein Grund für meine häufigen Kopfschmerzen sein? Wenn ich dann ja so ein Kombi-Schmerzmittel aus Acetylsalicylsäure plus Paracetamol nehme, verschwinden die Schmerzen meistens ja. Und diese Kombi wirkt ja wieder blutverdünnend. Aber darüber hatten wir ja in dem Kopfschmerz-Thread hier in der Plauderecke vor einiger Zeit schon diskutiert.)

Fazit und Frage: Vermeidung von Kopfschmerzen durch Reduzierung von Vitamin K? :?

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 2, Nov 2003 von nordperle (13,120 Punkte)
Also, wenn man sich viel an der frischen Luft bewegt und sich einiger Maßen gesund ernährt, dann gehts eigentlich mit den Erkältungen. Nur einen Virus, der schützt einen wohl nicht dann....
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Beantwortet 2, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Simona,

da hast Du sicherlich Recht!

Ich müsste mehr an die frische Luft gehen und nicht hier so oft am PC sitzen! Gut, ich schreibe dann demnächst weniger Postings und begebe mich stattdessen nach draußen in den November-Regen! :D

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 3, Nov 2003 von Anonym
Hallo,

nach Gesprächen mit vitalmedizinern sind die Mengen an Vitaminen, die wir durch unsere zu uns nehmen, viel zu gering und es werden erheblich höhere Mengen empfohlen, besonders zur momentanen Jahreszeit und bei Streß.

Seitdem nehme ich täglich höhere Dosen an Vitamin C und parallel dazu Zink. Meike korrigiere mich, aberich habe gesagt bekommen, daß Zink mindestens ebenso wichtig ist, da es der Botenstoff ist, der Das Vitamin C in die Zellen tranportiert.
Ich nehme Acerola Vitmain C und Zink der Fa. <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.Bodymed.de">www.Bodymed.de</a><!-- w -->
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Beantwortet 3, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Stefan, der Link geht bei mir nicht.

Was ist jetzt Acerola Vitamin C? Ist Vitamin C nicht gleich Vitamin C? Der Stoff selber ist doch immer gleich. (Ich glaube Ascorbinsäure.)

Wenn ich jeden Tag 2 Liter frisch gepressten Fruchtsaft trinke, müsste ich doch eigentlich auch an die notwendige Menge an Vitamin C kommen, oder? :?

(Nun muss ich allerdings hinzufügen, dass ich leider immer noch rauche, und dass bei Rauchern der Vitaminbedarf angeblich erhöht ist.)

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 3, Nov 2003 von Anonym
Habe den Link korrigiert.

Dachte auch immer Vitamin C ist Vitamin C. Aber es gibt offenbar erhebliche Unterschiede. Und ich habe mir sagen lassem Acerola sei des hochwertigste Vitamin C. :nixweiss:
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Beantwortet 3, Nov 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo zusammen!

Solche Mediziner werden vermutlich von der Pharmaindustrie geschmiert ;) . Es gibt nur wenige wirkliche Indikationen für eine Vitamin - welches auch immer - Substitution. Die allermeisten Menschen nehmen nämlich sehr wohl genug zu sich.

Vit.C = Ascorbinsäure ist Vit.C. Da ändert auch ein nettes Zusätzchen vom Hersteller nichts dran. Hochwertiges und minderwertiges Vit.C gibt's nicht ;) .

:wink:
Meike
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Beantwortet 3, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Stefan, jetzt funktioniert der Link.

Aber eines verstehe ich nicht:

Wie hat es meine Großmutter fertiggebracht, nie an einem Vitaminmangel zu leiden, obwohl sie in den Kriegszeiten 8 Kinder bekommen hat und sich den ganzen Winter über hauptsächlich nur von Kartoffeln und Kohl ernährt hat? Und damit ist sie recht alt geworden!

(Damals hat man natürlich keine Industrie-Produkte gegessen. Solche gab es ja damals noch nicht. Alles, was man aß, kam vom eigenen Acker, und Mangelerscheinungen gab es nicht.)

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 3, Nov 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hi Brigitte!

Mangelerscheinungen gibt es auch heute wesentlich seltener, als gerne behauptet wird. Die Leute wollen in Zeiten von HIV, Krebs und anderen fiesen Sachen einfach nur möglichst gesund leben; und lassen sich dann von den Herstellern weißmachen, daß sie alle unterversorgt sind. Das ist Quark... ;)

:wink:
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Beantwortet 4, Nov 2003 von Anonym
Brigitte,

abgesehen davon sind in Kartoffeln und in Kohl auch Vitamin C enthalten. ;)
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Beantwortet 22 Sep von Anikaa1 (220 Punkte)
Hallo zusammen,

da es ja nun wieder so langsam etwas kälter wird und der Herbst vor der Tür steht, wollte ich mal fragen, ob ihr etwas nimmt, um euer Immunsystem zu stärken? Ich habe von vielen guten Nahrungsergänzungsmitteln gelesen und wollte gerne wissen, welche so am häufigsten genommen werden und sich auch als empfehlenswert erwiesen haben.

Ich finde es wichtig natürliche Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, die keine schädlichen Zusatzstoffe enthalten und habe deswegen ein bisschen online recherchiert.
Ich habe sehr viele positive Kommentare über OPC oder Traubenkernextrakt gelesen, dass soll zur Stärkung des Immunsystems sehr empfehlenswert sein.
Diese Präparate hier  https://www.vitaminexpress.org/de/opc-kaufen sollen sehr gut sein.
Nimmt jemand von euch OPC zur Stärkung der Abwehrkräfte?
Ich bin ein bisschen skeptisch, was es das Vitamin C angeht, denn ein Vitamin allein, kann meiner Meinung nach nicht viel bewirken.
Wie sind eure Erfahrungen, was könnt ihr zu dem Thema noch sagen??

Liebe Grüße
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