Der erste Freiflug (Schlechte Erfahrungen ?)

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Gefragt 27, Okt 2003 in Andere Sittiche von Martin (1,380 Punkte)
Habt ihr grad die Käfigtür aufgemacht oder die kleinen mit Hirse aus dem Käfig genommen ? Sollten Sie alleine aus dem Käfig kommen das sie auch wissen wo sie wieder rein kommen ?

Was sind eure komischsten oder schlechtesten Erlebnisse in Sachen Freiflug ? :wink:

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Beantwortet 27, Okt 2003 von Anonym
Hallo Martin,

wir haben sie damals die Tür von selbst finden lassen.

Unser komischtes und erschreckenstes Erlebnis war, als wir samstags vom kaufen heimkamen und die Balkontür sperrangelweit aufstand! :eek:
Glücklicherweise waren sie damals noch so scheu, daß sie nie bis in diese Ecke geflogen sind sonst hätten wir Ginger und Merli wohl nie weider gesehen! :(
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Beantwortet 27, Okt 2003 von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo Martin!

Meine Jungs kommen ohne "Köder" nie aus dem Käfig heraus.
Ich hänge deshalb etwas Hirse oder Basilikum in die offene Käfigtür.

Ich würde sie auch nicht aus dem Käfig nehmen, das macht ihnen nur Angst.
Lasse sie selber entscheiden, ob sie raus wollen oder nicht. Früher oder später siegt die Neugier!
Biete ihnen außerhalb interessante Sachen an, z.B. Kletterbaum oder Spielplatz.
Füttere sie nicht außerhalb des Käfigs, dann gehen sie spätestens wieder rein, wenn sie Hunger haben.
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Beantwortet 28, Okt 2003 von Mary (3,220 Punkte)
Hallo Martin,

achte wenn deine Wellis zum erstemal Freiflug haben, dass die Fenster sicher sind, entweder Rolladen etwas runter oder Gardinen davor. Ein Welli ist mal voll beim ersten Freilflug gegen eine blanke Scheibe geflogen. Gehirnerschütterung hatte er zum Glück nicht, aber vom Schnabel war ein Stück abgebrochen, zum Glück nur ein kleines Stück.

Das war nur passiert, weil ich aus Versehen, die Käfigtür aufgelassen hatte und da war der Welli gleich entwischt. Seinen ersten Freiflug sollte der eigentlich später bekommen, vorallem wenn ich mir absolut sicher gewesen wäre, dass das Zimmer absolut sicher vor Gefahrenquellen ist.

Der erste Freiflug kann schon mal ein bischen tapsig verlaufen, weil die Wellis noch nicht so die Orientierung haben, das gibt sich aber schnell.

Damit meine Geier beim ersten Ausflug wieder in den Käfig zurück fanden, hatte ich am Käfig eine Außensitzstange angebracht, nähe des Käfigeingangs, hatte immer prima geklappt.

Wenn die Wellis das erst Mal nicht zurück finden in den Käfig, kann man sie auch notfalls mal draußen übernachten lassen, der Hunger treibt sie mit Sicherheit am nächsten Tag wieder in den Käfig zurück. Ist allemal besser, als einen scheuen Vogel gezwungener Maßen einzufangen, denn sollte schon mal so eine Art Vertrauen dagewesen sein, so ist das nach dem Einfangen weg und der Welli könnte noch scheuer als vorher werden.

Je nachdem, wie ängstlich ein Welli ist, kann so ein plötzliches Einfangen mit der Hand, für den Kleinen unter Umständen lebensgefährlich sein.
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Beantwortet 29, Okt 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Martin,

mein erstes Welli-Paar war einfach verschwunden! (Wir hatten damals erst 2 ganz junge Wellis gerade 2 Tage lang.)

Am zweiten Tag kam ich von der Arbeit nach Hause und der Käfig war geschlossen und leer! Keine Vögel da!

Hatte jemand eingebrochen?! Nein, alles andere stand an seinem Platz. Aber die Vögel waren weg.

Ich war geschockt und wie gelähmt! - Nach ca. 10 Minuten hörte ich ein Piepsen vom Schrank im Erdgeschoss. Aha - Hahn Tilo lebt noch. Er flog vom Schrank auf den Boden. Ich fing ihn ein.

Aber wo war Henne Tiffi?! Eine halbe Stunde lang hörte ich nichts von ihr. Ich malte mir schon aus, dass sie tot hinter einem Schrank liegen könnte. Aber, oh Glück: Nach einer halben Stunde hörte ich ein Piepsen 2 Stockwerke höher aus dem Dachgeschoss. (Gott sei Dank waren die Dachluken verschlossen!)

Tiffi flog im 2. Stock umher. Ich fing sie ein. (Sie hätte alleine nicht mehr herunter gefunden.)

Wie waren die beiden denn entwischt?! Ganz einfach: Durch die Futternäpfe! - Die beiden winzigen Racker hatten sich durch die Futternäpfe gezwängt, die Klappe hochgedrückt und waren einfach über diesen Weg "in die Freiheit" geklettert!

Daraufhin habe ich die Klappen der Näpfe noch mal besonders abgesichert und die kleinen "bösen" Racker erst mal 2 Tage eingesperrt, damit sie sich an ihr Zuhause gewöhnen sollten.

Dann hatten sie wieder Freiflug, diesmal unter meiner Aufsicht: Aber die Knirpse kehrten keineswegs in den Käfig zurück.

Also ließ ich sie draußen außerhalb des Käfigs.

Am nächsten Morgen waren sie immer noch draußen, saßen oben auf dem Schrank und schielten immer wieder zu ihrem Käfig. Die beiden wussten ganz genau, wo ihr Zuhause ist und wo man Futter findet!

Aber nein: Die beiden weigerten sich, in den Käfig zu gehen. Also ging ich schwimmen und ließ diese störrischen Racker allein. (Ich wusste, wenn sie Hunger haben, finden sie sehr wohl ihren Käfig; und außerhalb des Käfigs gibt es kein Futter.)

Als ich am Nachmittag zurückkam, saßen zwei brave Wellis in ihrem Käfig und knabberten an ihren Hirsekolben.

Und seitdem sind diese 2 Wellis immer von sich aus in den Käfig zurückgeflogen. Und auch die anderen 9 Wellis, die später kamen, haben sich es ihnen abgeschaut; alle meine 11 Wellis kehren ganz von allein in die jetzt große Voliere zurück ohne mein Zutun.

Wenn man so etwas macht, muss man aber ganz sicher sein, dass die Vögel den Käfig finden werden. Und wenn sie nach 20 Stunden nicht freiwillig zurückgekehrt sind, sollte man sie einfangen, damit die Vögel nicht hungern!

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 29, Okt 2003 von Silence (13,540 Punkte)
das wichtigste ist, offensichtliche gefahren zu beseitigen, bevor die vögel fliegen, zB, rollladen runter, spiegel zuhängen (einer meiner wellis ist mal aus dem zimmer ausgebüchst und voll gegen den flurspiegel gedonnert ), vasen und andere gegenstände aus dem zimmer verbannen, in die ein welli reinfallen, aber nicht mehr rauskommen könnte.
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Beantwortet 29, Okt 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Ach ja, und wichtig ist auch, giftige Zimmerpflanzen aus dem Vogelzimmer zu entfernen. (Leider sind fast alle Zimmerpflanzen für Wellis giftig. Die kleinen Racker knabbern aber trotzdem daran, wenn man sie lässt.)

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 30, Okt 2003 von Tom (3,660 Punkte)
Als ich am Nachmittag zurückkam, saßen zwei brave Wellis in ihrem Käfig und knabberten an ihren Hirsekolben.


hihihi ich seh's bildlich vor Augen. Die können immer so viel Blödsinn machen und/oder störrisch sein, aber wenn man die dann wieder mit ihren unschuldigen Gesichtern im Käfig sitzen sieht, kann man gar nicht "böse" sein :D
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