Wie verwoehnt sind eure Hunde?

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Gefragt 14, Nov 2003 in Hunde von Sony (12,580 Punkte)
Hallo Leute,

lasst doch mal wissen wie sehr verwoehnt eure Hund so sind.... :D

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38 Antworten

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Beantwortet 14, Nov 2003 von Any (2,680 Punkte)
Hey Sony

Gutes Thema!!
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Kommt natürlich auch drauf an, wie man den Begriff "verwöhnt" definiert.
Wenn der Hund zu seinem Geburtstag etwas besonders bekommt, kann man das schon als verwöhnt bezeichnen, oder nicht? Kommt auch drauf an, ob man den Begriff negativ auffasst oder nicht.
Manchen Leuten streben sich die Haare, wenn sie erfahren dass Goja in meinem Zimmer schläft.
So lange der Hund noch Hund sein darf, ist verwöhnen ja auch okay und gut ;) :)

Na ja, versteht man jetzt noch was ich meine?! :roll: :D

LG Any
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Beantwortet 15, Nov 2003 von Silence (13,540 Punkte)
also bis jetzt hat jeder hund bei mir im bett geschlafen :D
aber ich finde nicht, dass das etwas mit verwöhnen zu tun hat. wölfe schlafen doch auch alle zusammen, also liegt es doch in der natur des hundes mit seinem rudel zusammen zu schlafen, oder?
also ich seh das so...
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Beantwortet 16, Nov 2003 von Apollina (4,820 Punkte)
Hallo Sony,

Wie die anderen schon sagten, kommt es darauf an was du unter verwöhnt verstehst.

Ich denke unser Apollo ist schon verwöhnt, da er schon ständig im Mittelpunkt steht. Allerdings würde es mir nie einfallen ihn mit ins Bett zu nehmen oder aufs Sofa zu lassen, auch wenn es manchmal schon verlockt. Denn ich möchte ganz einfach die Rangordnung nicht durcheinander bringen oder ihn verunsichern. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Allerdings hat Apollo seinen festen Platz neben dem Bett, so kann er bei uns sein, liegt aber tiefer als wir.

Also insgesamt, denke ich schon das er ein wenig verwöhnt ist, denn nicht für jeden Hund sind 4 Stunden Spazierengehen am Tag selbstverständlich und nicht jeder steht so im Mittelpunkt wie er.

Meiner Meinung nach schadet ein bisschen verwöhnen nicht, man sollte es aber nicht übertreiben denn Hund muss Hund bleiben!
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Beantwortet 16, Nov 2003 von Silence (13,540 Punkte)

Allerdings hat Apollo seinen festen Platz neben dem Bett, so kann er bei uns sein, liegt aber tiefer als wir.


ich verstehe nicht, wieso sich alle immer so darin festbeissen, dass der hund tiefer liegen/stehen/sitzen muss als der mensch.
wo bitte ist das denn in der natur so? schläft der alphawolf auf einem ast und alle anderen unter ihm ? :?
rangordnung hat nix mit größe zu tun, sondern mit der durchsetzungskraft und dem grips eines wolfes.
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Beantwortet 17, Nov 2003 von Any (2,680 Punkte)
Hallo Silence!

Für den Hund hat das sehr wohl etwas mit der Rangordnung zu tun. Für uns sind das manchmal banale Sachen, wie zB. dass der Rudelführer zuerst durch die Türe geht.
Ob du das ganze dann auch machst, kommt auch immer auf den Hund drauf an. Wenn du einen sehr dominanten Hund hast, dann ist es sehr wichtig, ein paar Regeln zu beachten. Aber auch bei einem unsicheren Hund kann das von Bedeutung sein, da er sonst nur unnötig verwirrt wird.
Ob du konsequent bist oder nicht, hat nichts mit der Rangordnung zu tun oder nicht. Das ist eine Erziehungssache.

Liebe Grüsse, Any
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Beantwortet 17, Nov 2003 von Silence (13,540 Punkte)
also mein hund geht auch als letzter durch die tür, frisst nach mir u.s.w.
das gibt es prallel auch in einem wolfsrudel. der ranghöhste geht vorraus, frisst als erstes... aber er schläft nicht ÜBER den anderen wölfen :roll:
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Beantwortet 18, Nov 2003 von Sony (12,580 Punkte)
Hallo,

also ich denke mal das das mit dem Sofaliegen nichts mit Rangordnung
zu tun hat. Wenn man ansonsten seine Hund/e unter Kontrolle hat
sprich sich durchsetzen kann. Rangordnung ist das ganz einfach
dominieren seines Hundes... liegt er auf dem Sofa und ich will da
sitzen dann hat er mir platz zu machen und das ohne knurren,
will er nicht muss ich in der lage sein mich durchzusetzen.
Ich denke beim verwoehnen ist alles erlaubt solagen man den Hund
unter kontrolle hat und keinem geschadet wird. Mann kann einen Hund
auch total verwoehnen ohne ihn gleich zu vermenschlichen...
:D Lach ... unser kleine Max darf auch schon mal ins Bett und auch Steffi
aber wenn heisst runter dann ist "runter" ohne muggen.
***lach mich weg, Max muggt aber noch ganz ordentlich, was er auch darf
mit 11Wochen... aber so klein wie er ist er versteht schon ganz genau
was OK ist und was nicht*** zb. Katzefutter ist tabu.. das steht offen rum
aber klein Max nimmt nichts.
Ich finde es herrlich seinen Hund zu verwoehnen..
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Beantwortet 19, Nov 2003 von Silence (13,540 Punkte)
@ sony:
genau so sieht es nämlich aus! das hunde nicht auf dem bett liegen dürfen, weil dadurch die rangordnung durcheinanderkommt, ist so eine hundebuch-weisheit, die leider nix mit der realität zu tun hat :roll:
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Beantwortet 24, Dez 2003 von Janika (4,200 Punkte)
Also mein Hund ist denke ich nicht wirklich verwöhnt. Er bekommt streicheleinheiten soviel er will und bekommt zu weihnachten und zum Geburtstag was, er darf auch mit aufs bett wenn da die Tagesdecke drafu ligt aber ich denke das dürfen viele hunde. Mein Hund bekommt nach jedem Spaziergang ein leckerlie und schläft nachts in meinem Zimmer (geht auch nicht wirklich anders da ich nur ne 2Raum Wohnung habe und sie ins Kinderzimmer nicht rein darf.
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Beantwortet 24, Dez 2003 von Katie (23,980 Punkte)
Mit schwierigen Hunden ist es sicher hilfreich sie nicht noch durch Bett und Sofamitbenutzung zu "Bossigkeit" zu ermuntern. Ich bin mal von einer solchen Zicke gebissen worden als ich vor ihrer Wurfkiste auf dem Boden schlief. Sie hat sonst eben etwas tiefer als ich vor dem Bett geschlafen. Aber da haben wohl auch andere Faktoren eine rolle gespielt, Welpen, die Aufregung, Hormone und dass sie beim Vorbesitzer eine versuchte aber abgebrochene Schutzhundausbildung hatte. Sie wusste wie man beisst hat aber keinen Gehorsam gehabt. Also hat sie sich nachts auf mich gelegt und als ich nicht unter ihr rauskam und sie auch nicht beruhigen konnte hab ich einen Satz aus dem Welpenzimmer versucht und sie erwischte mich am Arm und am Po :oops:
Es haben zwar einige zum einschläfern geraten aber ich hab mich schlussendlich doch bei ihr durchgesetzt und hatte einige Tage Stress aber ich habs hingekriegt und konnte ihr wieder vertrauen.
Aber ich denke das sind Ausnahmen und wenn man mit Hunden gut kann und es nicht gerade eine schwierige Ausbildungsphase oder ein sowieso bestehendes Rangordnungsproblem gibt, dann kann man dem Hund schon den "Luxus" Sofa gönnen. Meine "chefcorgis" schlafen bei mir auf dem Bett und passen auf dass der Rest nicht hochkommt, sonst würde es wohl auch eng........
Allerdings raten wir Welpenneubesitzern auch erst mal die Rangordnung zu klären und den Hund kennenzulernen ehe man ihm zuviel Rechte einräumt die man später nicht problemlos rückgängi machen kann.
Sicher keine Frage die man eindeutig mit ja oder nein beantworten kann.
Ich finde es auf jeden Fall schön wenn ich auf dem Sofa oder auf dem Bett Hundegesellschaft habe. :)
Frohe Weihnachten
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Papillon-chan (900 Punkte)
Ich habe zwar selbst noch keinen Hund, aber ich denke das Zusammenhalten ist doch am wichtigsten. So kann man auch zum Beispiel mit seinem Hund zusammen zu Mittag essen (natürlich jeder sein eigenes Futter). Und mit der Höhe finde ich das auch ein bisschen übertrieben. Und Hunde kann man doch nicht mit Wölfen vergleichen, nur weil sie von ihnen abstammen, oder?

Papillon
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Oh ha, du sagst selbst du hast noch keinen Hund, aber wie kommts dann dass Du alles was Leute die Hundeerfahrung gemacht haben als falsch bezeichnest??
Es hatte schon seine Ordnung so, und Hunde stammen nunmal vom Wolf ab.
Wenn Du mal irgendwann einen Hund hast, wird Dir sicher das eine oder andere Licht aufgehen. Es genügt nicht mit dem Hund alles zusammen zu machen, er braucht neben Liebe auch eine feste Rangordnung, sonst geht es schief. Gerade die Hunde die aus falsch verstandener Tierliebe keine Regel gelernt haben landen oft im Tierheim wenn die menschen nicht mehr mit ihnen zurechtkommen.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
naja, das mit der rangordnung ist eine etwas verjährte einstellung...

in einem wolfsrudel herrscht nämlich keine so strenge rangordnung wie oftmals dargestellt.
bei einem rudel handelt es sich nämlich um einefamilie, bei der die eltern mit weisheit und elternliebe ihre kinder anleiten, und nicht, wie oft gezeigt, mit gewalt und dominanz.

außerdem kann man wölfisches verhalten NICHT 100% auf den hund übertragen.
das mit der festen rangordunung ist schon bei den wölfen nicht so, und erst recht nicht bei den hunden...

ein hund ist von seinem verhalten völlig auf den menschen abgestimmt. er hat sich vom jäger zum "einschmeichler" entwickelt...
ein rudel nur aus hunden funktioniert erst garnicht, weil die hunde untereinenader nicht klarkommen... genausowenig kann ein wolf unter menschen leben.

ein hund ist praktisch ein auf menschen fehlgeprägter ewiger wolfwelpe, der nie aufhört zu spielen und nie anfängt, für sich selbst zu sorgen.
die menschen sind praktisch seine eltern, die ihn leiten, füttern und auf ihn aufpassen sollen.
wenn man es schafft, konsequent, fair und trotzdem "liebevoll" zu sein (ganz so wie bei menschenkindern), dann ist der hund glücklich.

dominanz hat in der hundeerziehung genauso wenig verloren wie inkonsequenz.
und der glaube, dass wenn man "über" den hund schläft, vor ihm isst u.s.w. irgendwas mit hundeerziehung zu tun hat, ist einfach nur naiv.

und die hunde, die durch diese veraltete dominanzerziehung zu robotern erzogen wurden, die blind gehorchen, sind tickende zeitbomben...
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo Sony,
ich möchte hier nicht so verallgemeinern, nur ich habe weiter oben den Fall geschildert, wo das auf gleicher Höhe schlafen fast zur katasthrophe geführt hat. Es geht an hunde wie meine corgis zu verwöhnen oder etwas zuzugestehen was bei herdenschtuzhunden wie den pyrneäen absolut schädlich und kontraproduktiv ist. Wobei Pyrenäenhunde sicher bei weitem nicht die schwierigsten Hunde sind.
wenn man es "drauf hat" kann man seinem Hund eher mal ein Recht einräumen als ein anfänger der körpersprache und dominanzsignale des Hundes nicht deuten kann.
so gesehen ist es schon alles richtig und wichtig mit den regeln :lol:
Glücklicherweise gibt es genug Hunde die ein so konsequentes Auftreten nicht benötigen, aber es gibt derer genug und oft landen sie im Tierheim weil die Besitzer es später nicht mehr hinbekommen.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Blue-Pet (2,800 Punkte)
wenn es darum geht ist mein hund verwöhnt

er darf im bett schlafen,auf der couch liegen einfach alles :D
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Manu (65,400 Punkte)
Also wir haben unsere Hunde immer relativ straff erzogen, keine Couch, kein Bett, kein Cremtörtchen. Gerne Leckerchen und Streicheleinheiten und auch abends auf dem Tepich an de Heizung, aber nicht zu sehr vermenschlicht.

Ist natürlich auch ein Unterschied, ob man einen Yorkie oder einen Dalmi hat, der Dalmi braucht mehr Bett als ich! ;)
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Blue-Pet (2,800 Punkte)
joastimmt schon :lol:
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Anja_mit_Max_und_Muc (14,040 Punkte)
Manu, kannst du dir vorstellen, wie es bei mir und meinem Bernersennen ist. Sie ist jetzt 5 Monate und da gibt es natürlich kein Bett und keine Couch. :D

Liebe Grüße Anja.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Sony (12,580 Punkte)
Hallo Katie,

ich denke mal wenn jemand seinen Hund ansonsten unter kontrolle
hat und der Hund gut "Dominiert" ist dann spielt das Sofa oder
Bettliegen keine rolle und wenn der Hund dann doch aufmuckt dann
sollte man ihm gleich klar machen das, das das mit konzequensen
verbunden ist und das er sich das beim naechsten mal gut
ueber legen sollte. Allerdings muss ich dir recht geben es gibt
Hund die unter einem total uebersteigerten Selbstbewust sein "Leiden" :D
diese Hund sind aber auch im Altag sehr schwer oder garnicht zu dominieren und sicher nicht die Regel. Fast immer habe solche Hunde
einen Besitzter der keine erfahrung hat und in der aufzucht sich nicht
durch gesetzt hat..... Die meinsten Hunde die Dominant sind und beissen sind ihren Besitzern an irgent einem Punkt einfach ueber den kopf gewachsen und wenn sich das ganze mal gefestigt hat (bemerkt oder unbemerkt ) dann ist es sehr schwer zu korigieren in einem aelteren Hund.
Agressionen ist auch nicht immer gleich Dominanze es gibt jede menge
andere moeglichkeiten dafuer.
Gruss Sony
:wink:
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
@ sony:
genau so sieht es aus.
mich ärgert es einfach, dass jedes hundeproblem sofort als "dominanzproblem" gesehen wird.
egal ob dr hund beisst, in die wohnung pieselt oder mescnehn anspringt, die antwort lautet meistens: der hund dominiert den halter

so ist es aber nicht! hunde beissen nicht aus dominanz, sondern angst, unwohlsein, aggression u.s.w.

"rangordnung klarstellen" hat sich leider in der hundeerziehung zur allgemeinlösung für jedes problem gemausert, obwohl hunde garnicht wert auf eine straffe rangordnung legen.
sie wollen "eltern" die sie mit liebe und konsequent führen, und keine diktatoren.

wer seinen hund nicht im bett schlafen lassen möchte wegen haaren oder platzproblemen, ok, aber mit der rangordnung hat das rein garnichts zu tun...
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
@ sony:
genau so sieht es aus.
mich ärgert es einfach, dass jedes hundeproblem sofort als "dominanzproblem" gesehen wird.
egal ob dr hund beisst, in die wohnung pieselt oder mescnehn anspringt, die antwort lautet meistens: der hund dominiert den halter

so ist es aber nicht! hunde beissen nicht aus dominanz, sondern angst, unwohlsein, aggression u.s.w.

"rangordnung klarstellen" hat sich leider in der hundeerziehung zur allgemeinlösung für jedes problem gemausert, obwohl hunde garnicht wert auf eine straffe rangordnung legen.
sie wollen "eltern" die sie mit liebe und konsequent führen, und keine diktatoren.

wer seinen hund nicht im bett schlafen lassen möchte wegen haaren oder platzproblemen, ok, aber mit der rangordnung hat das rein garnichts zu tun...
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo Ihr,
ich hatte mit Dominanz überhaupt nicht an beissen gedacht, und ich möchte auch keinen Hund "dominieren" da hben wir aneinader vorbei geredet.
Ich denke bei dominanz ( und da stehe ich nicht allein da) an die Sturheit, oder Verweigerung jeden bischen normalem benehmen. Der Hund der immer genau dann etwas möchte wenn man telefoniert, oder als erster aus der Tür drängt, das übliche....
Agression oder Beissen das ist ja wieder was ganz anderes, ich hatte nur das problem mit dem scharfgemachten Hund angeführt, weil sich da erst in dem Moment gezeigt hat, als ich auf gleicher Höhe geschlafen habe, wenn sie vor meinem Bett lag, gab es niemals derartige Probleme. Aber ich muss auch sagen , das war ein Ausnahmehund, und ich habe !! Hunde eim Bett.....
Nur wenn icxh einem Anfänger mit einem herdenschtuzhund versuche die wichtigsten tips zu geben ist es gut wenn man konequenz predigt.
Sorry für die tipfehler, ich schreibe ohne Brille, ich habe Kopfschmerzen.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Sony (12,580 Punkte)
Hallo Silence,

Eine algemeinloesung ist das Dominieren nicht aber es ist die Grundlange
zum Gehorsam. Einen Hund nur mit Futter und lob zu erziehn geht nicht oder nur sehr sehr selten. Hunde leben in Trieben wie auch ein Wolf.
Wenn ein wolf sich vom Rudel loest und fuer sich selbst jagt ist das
kein problem und entweder er faengt was oder nicht im schlimmsten falle hat seine Handlung die Konsequens das er verhungert weil er alleine
nicht in der lange ist ein grosses Beutetier zu erlegen.
Ein Haushund hingegen lebt in der Welt der Menschen wenn er nicht kommt wenn er gerufen wird kann er grossen schaden anrichten.
Autounfaelle verursachen oder wild anbeissen welches er nicht in der
lage ist zu toeten und dann diese Tier dann tage lang langsam verendet.
Ausserdem haben wir Menschen bestimmte barikaten wie zb hormone die die argressionen im Gehirn des Hundes steuern weg gezuechtet.
Wir duerfen nie vergessen das ein Hund zwar vom Wolf abstapt aber
des wegen noch lange kein Wolf mehr ist.
Mann muss ja seinen Hund mit dem Gehorsam nicht rumschikanieren
sondern sollte darauf achten das der Hund folgt wenn man ihm etwas
sagt. Ein gehorsamer Hund hat mehr freiheiten und ist oft auch viel
sicherer in seinem verhalten als ein Hund der heute dies darf und morgen
wird er bestraft fuer genau das gleiche verhalten.
Ich finde eben jeder Hund ist anderst und muss auch so ausgebildet werden. Wenn es fuer dich funkzioniert das dein Hund nicht "Dominiert'
wird toll, aber du solltest diese nicht verallgemeinern, es gibt Hunde
die dir so recht schnell ueber den Kopf wachsen.

Gruss Sony :wink:
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Das stimmt natürlich sony, aber ich habe auch erlebt das Besitzer tatsächlich zu viel verlangt haben und den Hund nur urmkommandieren Platz machen lassen Schnauzgriff anwenden....
Das geht eben nach hinten los. Aber ich denke das ist schwer hier zu diskutieren weil wir nicht sehen wies jeder meint.
Ich lasse meinen Hunden die Freiheit für vieles und manche dinge erwarte ich unbedingt.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
@ sony:
na vielleicht meinen wir dasselbe und reden nur aneinander vorbei:
also, meine meinung mal zusammengefasst:

die meisten hundebücher stützen sich auf das alte bild eines wolfsrudels, wenns um hundeerziehung geht:
ein rudel hat eine feste rangordnung, der stärkste, dominante wolf (und wölfin) führt das rundel an. durch rangordnungskämpfe wechseln die positionen der wölfe.
übertragen auf die menschliche familie heißt das:
der hund will rundelführer sein. er nutz jedes anzeichen unserer schwäche dazu, in der rangordnung aufzusteigen. er beobachtet uns, und versucht geschickt an die spitze zu kommen.
deswegen muss der mensch dominanz zeigen, damit der hund nie glaubt, alphatier im menschenrudel zu sein.

dieses bild der hundeerziehung ist meiner meinung nach veraltet, stützt sich auf beobachtungen von wolfsrudeln, die zwangsweise in zu kleinen gehegen zusammengehalten wurden.
aber...
1) wölfe leben in familienverbänden, bei denen die elterntiere die jungen führen, ohne gewalt und beissereien, wie es oft dargestellt wird.
2) hund und wolf kann man nicht wirklich vergleichen.

ein haushund will nicht an die spitze des rudels. er will geführt werden vom menschlichen partner.
geführt heißt, man soll regeln setzen. der hund muss lernen, in der welt der menschen klar zu kommen, also befehlen zu gehorchen, an der leine zu laufen u.s.w.
als gegenzug dafür bekommt er zuneingung und lob.

also wie in einer mutter/kind-beziehung, wobei da niemand von "dominanz" der mutter gegenüber dem kind reden würde, nur weil die mutter regeln aufstellt und ihrem schützling dinge verbietet.

wenn man aber inkonsequent und unfair dem hund gegenüber ist, kommt es zu störungen im verhalten des tieres.
ein hund, der heute auf der couch schlafen darf und morgen den ganzen tag im zwinger eingesperrt wird, wird auffällig, ob nun durch aggression oder extremer schüchternheit. das hat nix mit der rangordnungsfrage zu tun, sondern mit der inkonsequenz des halters. so ein hund ist unsicher, und unsicherheit führt schnell dazu, dass ein hund zum angstbeisser wird.

ich bin nicht dafür, dem hund alles zu erlauben, es ist vielmehr ein geben und nehmen. :)
auf jeden fall sollte das verhälltnis eher mutter/kind sein, als diktator/unterdrückter.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo silence,
nur mal neugierig, was hast du für eine Rasse?
Es gibt natürlich grosse Unterschiede auch in der Geschicklichkeit des halters. Unterdrücker und unterdrückter ist natürlich absolut falsch ,das hat hier auch niemand gemeint, denke ich mal.
Aber erzähl mal von deinem Hund, dann klärt sich vielleicht auch manches.
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Beantwortet 10, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
mein hund ist ein kurzhaariger foxterrier
ja, die bösen bell- und beissfreudigen terrier :roll:

[ img ]

hatte aber schon hunde, die gerade durch solch ein dominanzverhalten vom halter regelrecht pakutt gemacht wurden.
bestes beispiel war mein dackel chuckie, den ich aus schlechter haltung befreit hab.
das tier war verstört, ängstlich´und bissig, nur weil der halter (züchter und hundetrainer) meinte, mit dominanz erreicht man alles...
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Sony (12,580 Punkte)
Hallo,

ein haushund will nicht an die spitze des rudels

Du kannst es weder so noch anderst herrum veralgemeinern.
Es gibt Hunde die haben keinerlei interesse daran und es gibt Hund
die haben dich schneller unter dem Tisch wie du A sagen kannst.
Beides ist moeglich ... Jeder Hund hat seine Art.. wie leicht waere
es doch wenn Chema A zu allen passen wuerde. Leider gibt es
ein ganzes Aphabet voller Hunde und wenn du mit 100 gearbeitet hast
wird doch jeder verschieden sein..

Gruss Sony :wink:
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
wenn man allgemein über die erziehung von hunden spricht, muss man nunmal verallgemeinern... natürlich gibt es hunde, die aggressiv sind und eine sehr konsequente hand brauchen, und es gibt welche die glücklich sind, wenn sie nix selbst entscheiden müssen.
genauso wie bei kindern :)

aber ich hatte noch keinen fall, bei dem mit dominanz etwas erreicht wurde, sondern mit konsequenz, veertrauen und viel zuneigung
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Sony (12,580 Punkte)
Hallo Silence,

stimmt man kann sowas schlecht in einem Forum diskutieren weil
man den anderen ja nicht kennt und somit auch schlecht sagen kann
wie er was meint..... Ich denke aber fast das wir drei Katie du und ich
etwas aneinander vorbei reden und wir sind uns ja auch ziemlich einig. :D

Gruss Sony :wink:
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo Silence und Sony,
ich glaube uns fehlen die Hände und Füsse um uns verständlich zu machen:-)
@ Silence ich mag jack Russell, oder hast du was anderes gehört?
Es ist halt nur einen ganz andere Rasse als meine und jede Rasse hat andere Ansprüche und innerhalb einer Rasse gibt es noch enorme Unterschiede. Bei uns leben derzeit 5 und 7 Hunde und jeder ist ganz anders........
Im Grund hat jeder Recht und es gibt für mich keinen Grund meine Hunde zu dominieren oder wie es oft gezeigt wird auf den Rücken zu werfen und was weiss ich nicht alles, nur wenn ich jemand der ein problem hat und fragt etwas erkläre muss ich erst mal die einfache form nehmen und die Feinheiten wird jeder später für sich entscheiden.
Die!! Hundeerziehung gibt es sowieso nicht!
Ich finde alles was funktioniert ist gut, ausser Schlägen oder ähnlichen Quälereien.
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Sony (12,580 Punkte)
Hallo,

he Katie... so so du stellst schlaege mit Tiermisshandlung auf eine Stufe.. :D :D genau das meinte ich mit man kann in einem Forum
schlecht darueber reden... Ich schlage meine Hund schon mal
wohl gemert Schlagen nicht Erschlagen... Wenn unser Max unser Tiffany
(langhaar Katze) am Fell zieht dann gibts schon mal eine auf den Hintern
oder zwischen die Ohren. "Klappssssss" :D :D :D Welch ein Tiermisshandler ich doch bin...

(Hoffe du merkst das ich dich aufziehe) :wink: :wink: :P :P

gruss Sony :wink:
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Anja_mit_Max_und_Muc (14,040 Punkte)
Och, ich glaube Katie kann sowas gut vertragen. :D Mein Hund kriegt auch mal einen auf die Schnauze (ähm also wörtlich) , oder aufs Hinterteil. Aber nur, wenn sie ganz böse ist. :)

LG Anja, die sich einfach mal in euer Gespräch einmischt.
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Beantwortet 11, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Und wie ich das merke!! :wink: :wink: :wink:
0 Punkte
Beantwortet 12, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
hm, das ist aber ein kurzhaariger foxterrier und kein jack russel :)

hatte zu meinen bestzeiten 3 hunde im haus :roll:
aber 5-7 hunde, das wäre mir zuviel, zumal ich ja alleine bin
0 Punkte
Beantwortet 12, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Oh sorry Silence,
da hatte ich wohl wirklich Kopfschmerzen :D kommt nicht wieder vor, aber die glatthaarigen foxe sind so selten und ein wenig Jackrusselähnlich, da verzeihe ich mir das grad mal selbst. oder?
0 Punkte
Beantwortet 12, Feb 2004 von Silence (13,540 Punkte)
Oh sorry Silence,
da hatte ich wohl wirklich Kopfschmerzen :D kommt nicht wieder vor, aber die glatthaarigen foxe sind so selten und ein wenig Jackrusselähnlich, da verzeihe ich mir das grad mal selbst. oder?


das macht nix :D meine roxa ist dir nicht böse ;)

hab mir extra ne seltene rasse ausgesucht, weil da das risiko von überzüchtungen geringer ist. kurzhaarige foxterrier werden ja nicht auf masse gezüchtet, weil es keine abnehmer für diese hunde gibt, aber als bei z.B. golden retreivern oder anderen "modehunden"

schon erstaunlich, wie viel vernunft ich als 10-jähriges kind hatte... hab mir nämlich damals ganz arg einen hund gewünscht, und alle bücher über hunde verschlungen. damals waren dalmatiner und schäferhunde "in", und obwohl ich die süß fand hab ich meine eltern so lange bearbeitet bis sie mir einen krzhaarigen foxterrier erlaubt haben, obwohl der züchter ein ganzes stück weg wohnte :roll:
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Beantwortet 12, Feb 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo Silence,
da sind die Corgis genauso. Das ist für eine Rasse toll wenn sie in kleiern Auflage gezüchtet wird. Corgis gibt es seit 1958 in Deutschland und wir hatten im letzten Wurf Nummer 750 seit da gezählt!
Beim Glatthaar ist es wohl ähnlich.
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