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Milben im Schnabel!!! – R?udemilben/Grabmilben

5. September 2003

Mein kleines Wellieweibchen hat wieder Milben im Schnabel! 😥

Laut meiner TÄ soll ich ihren schnabel mehrmals mit Öl einreiben. Leider ist Aqua nicht handzahm, d.h. ich muss sie mehrmals täglich fangen.

Hatte von euch schonmal jemand Probleme mit milben dieser art?

Woher hat sie die?

Gibt es keine schonendere Methode das öl an den schnabel zu bringen (Öl ins Trinkwasser oder auf hirse)? Ich hab jedes mal angst, das sie mir von der stange kippt (oder mir den Finger abbeist).

Sista

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6 Gedanken zu “Milben im Schnabel!!! – R?udemilben/Grabmilben”

  • Anonymous
    5. September 2003 um 18:25
    ↩ Antworten

    hi!

    meibe beiden hatten zum glück noch nie milben, bezweifle aber, dass es öl die richtige methode ist! vielleicht hilft das, den schnabel zu regenerieren, aber sicherlich tötet es nicht die milben ab! geh nochmal zum einem vogelkundigen (!!!) tierarzt!

    ganz liebe grüße, und gute besserung an deine aqua!

    wiebke

  • Anonymous
    5. September 2003 um 18:48
    ↩ Antworten

    Hallo Sista,

    Räudemilben mit Öl zu behandeln ist schon relativ schonend. In leichten Fällen hilft das auch.

    In schweren Fällen träufelt der Tierarzt Ivomec in den Nacken des Vogels.

    Diese Milben ziehen sich die Vögel oft schon im Brutkasten über ihre Elternvögel zu, und es dauert oft sehr lange, bis man diese Parasiten erkennt.

    Hier steht auch noch etwas dazu:

    <!– m –><a class=“postlink“ href=“http://www.birds-online.de/gesundheit/gesparasiten/raeudemilben.htm“>http://www.birds-online.de/gesundheit/g … milben.htm</a><!– m –>

    Die Milben müssen auf jeden Fall beseitigt werden, um zu verhindern, dass langfristig der Schnabel abbricht und der Vogel dann nicht mehr fressen kann.

    Viele Grüße

    Brigitte 🙂 🙂

  • Anonymous
    5. September 2003 um 20:02
    ↩ Antworten

    Hallo Sista!

    Mein TA hat früher auch immer Öl empfohlen. Nachteil: Du mußt den Vogel jeden Tag über 2-3 Wochen einfangen.

    Sogar bei einem relativ zahmen Vogel ein Riesenproblem.

    Leider kannst du das Öl nicht ins Trinkwasser geben, da hilft es dem Vogel nicht. Das Öl erstickt die Milben bzw. die Larven.

    Versuche mal rauszukriegen, ob Dein TA (notfalls ein anderer) Ivomec kennt. Das wird in den Nacken geträufelt und hat den Vorteil, daß Du nur zwei Mal Deinen Vogel in die Praxis bringen mußt. Tägliches Einfangen hat sich damit erledigt.

    Ich habe früher eine eigene Methode entwickelt, um den Schnabel einzuölen.

    Mein Welli war immer ganz wild auf Hirse. Ich habe also meinen Zeigefinger seitlich eingeölt und ein Stück Hirse zwischen diesem Zeigefinger und dem Daumen eingeklemmt. Wenn sich mein Welli an den Finger gelegt hat, um an die Hirse zu kommen, hat er zwangsläufig auch Öl an den Schnabel bekommen.

    Hört sich etwas kompliziert an, aber probiere es mal aus. Bei mir hat es geklappt und den Welli mußte ich so auch nicht einfangen.

    Wichtig ist dann, daß Du es wirklich jeden Tag über 3 Wochen durchziehst, sonst hast Du nicht alle Milben erwischt. Wie Briigtte schon geschrieben hat, mußt du das unbedingt behandeln, weil sonst der ganze Schnabel zerstört werden kann.

  • Anonymous
    5. September 2003 um 20:50
    ↩ Antworten

    Aqua ist leider überhaupt nicht zahm. Ansonsten wäre das mit der hirse eine gute idee gewesen.

    Ich glaub ich schlepp sie wirklich demnächst zur TÄ. Das Tier zwei bis drei wochen ständig fangen will ich nicht, sie hat eh schon genug probleme (geburtshehler am bein)

    Hab ihr jetzt einfach mal ein gut durchtränktes Temop über ihr wasser geklemmt.. mal sehn ob das was bringt…

    Sista

  • Anonymous
    11. Juni 2004 um 14:51
    ↩ Antworten

    Bei Schnabelräude ist es ausreichend, die borkigen Beläge
    beim Tierarzt mit Salicylsalbe einzuweichen, abzulösen und den
    Vogel danach herkömmlich mit Ivomec oder Neguvon zu
    behandeln. Beim Verstopfen der Milbenbohrlöcher mit Öl erfaßt man
    zum einen nicht alle Entwicklungsstadien (es erstickt zudem nur ein
    Teil der Milben, der gerade in den Bohrlöchern sitzt – Milben verbreiten
    sich aber auf dem gesamten Körper) was diese Methode zum anderen
    extrem langwierig macht.

  • Anonymous
    19. Juni 2004 um 10:44
    ↩ Antworten

    Hallo Sista,

    ich weiß zwar nun nicht, bei welchem TA du warst, doch Räudemilben NUR mit Öl zu behandeln ???????????? UNMÖGLICH !!!!!!!!!

    Die Milben werden durch das Blut des Tieres ernährt, deshalb sitzen diese Milben ja auch UNTER der Haut des Tieres(Wirts).

    Gehst Du also „nur“ mit Öl vor, werden zwar die derzeit lebenden Milben erstickt; jedoch nur an DER Stelle, an die du auch mit dem Öl ankommst.

    Und was ist mit allen anderen Haut und Hornhautstellen ???

    Nein, nein !! IVOMEC ist schon der richtige Weg !!

    Nur wenn die TA’s damit nicht richtig zurechtkommen……??

    KLAR ! Ivomec ist schon in gewisser Weise giftig. Doch ein Vogelkundiger TA weiß auch, WIE es denn anzuwenden ist.

    Dieser Wirkstoff WIRD erst für den Vogel Toxisch(giftig), wenn die DOSIS ÜBERSCHRITTEN wird.

    NORMALE ANWENDUNG: 3 Behandlungen, a 1-2 Tropfen in den Nacken, in Abständen jeweils von 4-5 Tagen; sprich: am 1., am 5. und am 9. TAg je eine Behandlung. Dann sollte es normal ausgestanden sein.

    Bei der ersten Behandlung werden alle Milben abgetötet, die zu diesem Zeitpunkt leben. Das Ivermectin dringt in den Blutkreislauf. Die MIlben saugen ja das Blut des Tieres. Dadurch werden die MILBEN vergiftet. Denn für die Milben ist eine wesentlich geringere Wirkstoffmenge schon giftig.

    Allerdings haben die Mlben inzwiachen ja auch Einer gelegt. Diese Schlüfpfen in ca. 4-5 Tagen. DESHALB auch die 2. Behandlung am 5. TAg, weil DANN nämlich die jungen lebenden Milben abgetötet werden, noch BEVOR diese anfangen können, erneut Eier zu legen.

    Die Behandlung am 9. Tag bezweckt eigentlich mehr die Sicherheit, wirklich alle MIlben erwischt zu haben und sollte deshalb auch nicht unterschätzt werden. Es braucht nur EINE Milbe zu überleben, und die ganze Sache geht in absehbarer Zeit wieder los.

    Und Räudemilben sind hartnäckige Biester.

    Man kann unter anderem auch am Kot erkennen, ob Räudemilben mit im Spiel sind……

    Normal läßt sich der Kot rückstandslos überall beseitigen.

    Wenn allerdings sich weiße Rückstände nur schwer beseitigen lassen, hart und bröckelig sind, wie kalk, KÖNNEN auch Räudemilben dabei sein.

    RÄUDEMILBEN gehen GRUNDSÄTZLICH überhall dort hin und rein, wo sie Wärme und Blut finden:

    nicht zu vergessen: auch die Augenlider, der Kammansatz über der Nasenwachshaut, Füße, Kloake, Haut allgemein, Ohren, innere Organe…Einfach überhall.

    Läßt man es unbehandelt, können auch heute noch Vögel an Räudemilben sterben.

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