Ist das nicht sehr schwierig, mit Rolli hinter dem Hund über den Parcours zu kommen? Oder schickst Du voraus? Das hab ich mit Lena leider nie hingekriegt.
dank Marion (Manee) die mit viel Engagement mit Kenai arbeitet hat Kenai schnell begriffen, worauf es ankommt, sodass ich sie bei ein paar Hindernissen schon ab und zu mit „Befehl“ schicken kann. Ich mache die Übungen meist zwischendurch mal mit ihr, während andere Hindernisse aufgebaut werden, wo ich ja nicht wirklich helfen kann. Machmal auch dann, wenn unsere Trainerin mich anweist, irgendetwas zu tun. (z.B. mich an den Anfang oder den Kipppunkt der Wippe zu stellen und Kenai da aus dem Lauf abzufangen, damit sie dann langsamer und sicherer drüber geht, etc.). Ich fahre in die Nähe der Hindernisse habe Kenai dabei neben mir, dann deute ich mit verschiedenen Hand-Armzeichen, was ich von ihr möchte und gebe den passenden Befehl dazu. Auf den Tisch springen heisst: Hopp-Tisch, durch die Tunnel heisst „Tunnel durch“, über die Hndernisse heisst „hopp-drüber“. Dabei zeige ich ihr welches Hindernis ich meine. Manchmal klappt es, manchmal nicht! Es ist ja für uns auch ein „spassiges Spiel“, welches Kenai´s Konzentration fördern soll und sie kopfmässig auslasten kann.
Ich denke Lena bekommt das schon hin, wenn Du ihr die einzelnen Hindernisse schon beim normalen Laufen mit Worten anzeigst (das dauert aber wirklich lange, wenn sie die einzelenen Befehle nicht schon kennt. (Kenai weiss von klein auf, was Hopp, drüber, durch und Tunnel heisst). Hast Du die Möglichkeit, dich mal während des Trainings filmen zu lassen (möglichst mit Ton ? Dann könntest Du besser sehn, woran es liegt. Ich würde es mal versuchen! Vielleicht macht ihr das Rennen und Springen über den Parcours ja auch soviel Spass, dass sie einfach nur schnell drüber rennt und dabei so sicher ist, dass du folgst, dass sie nicht auf das hören kann, was Du ihr sagen willst.
Danke Marion, dass Du das 2. Foto noch eingestellt hast! Ich kann immer nur die nehmen, die ich auf unserer Homepage habe, sonst funktioniert das einfügen nicht.
Leider ist der Platz recht holperig, sonst könnte Susanne mehr mitmachen. Sie ist nämlich sehr fix auf ihren Rädern. :nicken: Wir fangen jetzt langsam an mit dem Schicken, aber wirklich nur ganz langsam, damit Kenai nicht unsicher wird. So lange macht sie es noch nicht, es müsste jetzt die zehnte Stunde gewesen sein. Deshalb braucht sie noch jemanden an ihrer Seite.
Hallenagility wäre Klasse, da könnte Susanne alles selber machen.
HiHi, Marion, lass uns eine Halle anmieten! Wäre im Winter auch für alle anderen sehr praktisch!
@SilkeS
Hätte ich damals geahnt, wie agil Kenai ist, hätte ich mir sicher einen anderen Hund ausgesucht. Beschrieben wird diese Rasse als „sehr guter Behindertenbegleithund“. Diese Meinung kann ich jedoch leider nicht wirklich teilen, denn viele Behinderte hätten gar nicht die Kraft, Geduld und Ausdauer, einen solch agilen zu führen. Auch ich habe oft genug die „Schnauze voll“ gehabt, und mir gewünscht einen dicken, langweiligen Hund zu haben. Aber zum Aufgeben bin und war ich zu stolz, da es ja meine Entscheidung war, nicht die des Hundes mit mir zu leben. Und der/sie kann nichts dafür wie er/sie „tickt“, das ist rassespezifisch, zucht-und aufzuchtbedingt während der ersten Lebenswochen und davor. (Manche Züchter sollten wirklich besser darauf achten, wen sie verpaaren und wen nicht)
Hätte ich damals geahnt, wie agil Kenai ist, hätte ich mir sicher einen anderen Hund ausgesucht. Beschrieben wird diese Rasse als „sehr guter Behindertenbegleithund“.
Als „Behindertenbegleithund“ hätte ich jetzt mal auf Labrador oder Schäferhund getippt…
Schön aber daß Du ja super Hilfe von Marion erfährst und ich bewundere Dich echt… !
Kopf hoch, und hier im Forum findet man ja immer ein offenes Ohr und jede Menge HIlfe :nicken: :daumen:
Lena wird das Schicken nicht mehr lernen, sie ist inzwischen zu alt dafür (14 Jahre). Soweit hatte ich sie damals schon, dass sie durch bzw. über die Hindernisse ist, die ich angesagt habe, aber wir hatten ein paar Hunde in der Gruppe, da konnten die HFs fast die ganze Zeit in der Mitte des Parcours stehen bleiben und haben sich nur in die entsprechende Richtung gedreht und den Hund voraus geschickt, z.B. wenn man vor 3 Hürden stand, hieß es einfach nur voran hopp und alle 3 Hürden wurden übersprungen. Das hab ich mit Lena nie geschafft, dafür hatte sie viel zu viel Angst, dass ich verloren gehen könnte, während sie über die Hürden springt. Also war für mich jede Hunde-Agility-Stunde auch ein Powertraining *gg*
sorry, ich habe übersehn dass Lena inzwischen schon eine etwas ältere Dame ist. Ich finde, es ist eigentlich auch gar nicht so wichtig, ob ein Hund nun mit Schicken oder nebenher laufen das macht was gerade gemacht werden sollte. Hauptsache ist, dass es Spass macht. In meinem Fall ist es eben schön, dass Kenai mittlerweile soviel Vertrauen zu mir aufbauen konnte, dass sie sich ab und an schicken lässt. Wie Marion schon schrieb… wir machen es erst sehr kurz, Montag dürfte die 15 Stunde sein. Ich übe ab und an zuhause beim Gassigehn mit allem was sich für Slalom, Hüpfen etc. eignet. Einfach um sie zu beschäftigen und nicht nur dumm herumzulaufen. Kenai hatte von klein auf Probleme mit dem „sich auf etwas konzentrieren“, das klappt mittlerweile aber richtig gut. Sie ist einfach ein sehr neugieriger, teils unsicherer Hund, und alles was nicht so ist wie gewohnt, muss erstmal vorsichtig erkundet werden, daher war die Erziehung auch nicht immer ganz so leicht. Aber heute geht das prima.
Lena wird das Schicken nicht mehr lernen, sie ist inzwischen zu alt dafür (14 Jahre). Soweit hatte ich sie damals schon, dass sie durch bzw. über die Hindernisse ist, die ich angesagt habe, aber wir hatten ein paar Hunde in der Gruppe, da konnten die HFs fast die ganze Zeit in der Mitte des Parcours stehen bleiben und haben sich nur in die entsprechende Richtung gedreht und den Hund voraus geschickt, z.B. wenn man vor 3 Hürden stand, hieß es einfach nur voran hopp und alle 3 Hürden wurden übersprungen. Das hab ich mit Lena nie geschafft, dafür hatte sie viel zu viel Angst, dass ich verloren gehen könnte, während sie über die Hürden springt. Also war für mich jede Hunde-Agility-Stunde auch ein Powertraining *gg*
Verloren geht sie nur aus versehen wenn sie neben mir herlatscht und ich ihr erzäöhle sie darf in meinem Auto im Kofferraum mitfahren :groehl:
Da hat sie neulich dumm geschaut dass Frauchen plötzlich schon ne Ecke vorher an ihrem auto angekommen war und Lenchen schön neben mir hertrottelte.
ja ja, so ganz beieinander ist die alte Dame nicht mehr … *gg* Gibt lustige Situationen, so wie die mit Doris, wie sie ganz ernsthaft hinterhertrottet, aber sie hat dadurch auch schon Menschen erschreckt, weil sie jemanden verwechselt hat und demjenigen entgegengelaufen ist. Meist kann ich das vorher erkennen und entgegensteuern, aber manchmal setzen die alten Gehirnzellen zum Galopp an und gehen mal mit ihr durch …
@Susanne: Ist schon klar, dass das wichtigste ist, wenn der Hund sich wohlfühlt und Vertrauen aufbaut. Ich hätte mir nur manchmal (insbesondere im Sommer bei Hitze) gewünscht, dass ich nicht soviel mit über den Platz hetzen muß, sondern meinem Hund einfach ansagen und anzeigen kann, wo sie hin soll.
Du kriegst das mit Kenai bestimmt gut auf die Reihe, Du hast schon so viel mit ihr geschafft.
das Verwechseln des Herrchen/Frauchens kenne ich von Kenai´s Ziehmama, einer 13jährigen Dobi-Hündin. Sie buddelt gerne in der Wiese wenn sie frei läuft. Irgendwann schaut sie dann mal zu der Stelle wo Frauchen sie los lies. Inzwischen ist Frauchen dann aber schon weitergelaufen und wenn zufällig dann jemand an der Stelle ist, wo sie Frauchen stehn lassen hat, dann rennt sie demjenigen hinterher, weil sie denkt es ist Frauchen. Kenai musste sie schon des öfteren wieder zu uns zurück holen, was gottseidank sehr gut klappt, wenn ich ihr sage: Hol sie zurück!!!
14 Gedanken zu “Damit Ihr Kenai auch mal mit mir seht…”
Schönes Bild, auf was für einem Podest sitzt denn Kenai?
@ Speedy
Das nennt sich „Tisch“ und ist Bestandteil des Agility-Parcours.
Toller Hund, so schön aufmerksam.
Ist das nicht sehr schwierig, mit Rolli hinter dem Hund über den Parcours zu kommen? Oder schickst Du voraus? Das hab ich mit Lena leider nie hingekriegt.
Ich habe auch noch ein Bild von den beiden bei der „Arbeit“:
Hallo Claire,
dank Marion (Manee) die mit viel Engagement mit Kenai arbeitet hat Kenai schnell begriffen, worauf es ankommt, sodass ich sie bei ein paar Hindernissen schon ab und zu mit „Befehl“ schicken kann. Ich mache die Übungen meist zwischendurch mal mit ihr, während andere Hindernisse aufgebaut werden, wo ich ja nicht wirklich helfen kann. Machmal auch dann, wenn unsere Trainerin mich anweist, irgendetwas zu tun. (z.B. mich an den Anfang oder den Kipppunkt der Wippe zu stellen und Kenai da aus dem Lauf abzufangen, damit sie dann langsamer und sicherer drüber geht, etc.). Ich fahre in die Nähe der Hindernisse habe Kenai dabei neben mir, dann deute ich mit verschiedenen Hand-Armzeichen, was ich von ihr möchte und gebe den passenden Befehl dazu. Auf den Tisch springen heisst: Hopp-Tisch, durch die Tunnel heisst „Tunnel durch“, über die Hndernisse heisst „hopp-drüber“. Dabei zeige ich ihr welches Hindernis ich meine. Manchmal klappt es, manchmal nicht! Es ist ja für uns auch ein „spassiges Spiel“, welches Kenai´s Konzentration fördern soll und sie kopfmässig auslasten kann.
Ich denke Lena bekommt das schon hin, wenn Du ihr die einzelnen Hindernisse schon beim normalen Laufen mit Worten anzeigst (das dauert aber wirklich lange, wenn sie die einzelenen Befehle nicht schon kennt. (Kenai weiss von klein auf, was Hopp, drüber, durch und Tunnel heisst). Hast Du die Möglichkeit, dich mal während des Trainings filmen zu lassen (möglichst mit Ton ? Dann könntest Du besser sehn, woran es liegt. Ich würde es mal versuchen! Vielleicht macht ihr das Rennen und Springen über den Parcours ja auch soviel Spass, dass sie einfach nur schnell drüber rennt und dabei so sicher ist, dass du folgst, dass sie nicht auf das hören kann, was Du ihr sagen willst.
Danke Marion, dass Du das 2. Foto noch eingestellt hast! Ich kann immer nur die nehmen, die ich auf unserer Homepage habe, sonst funktioniert das einfügen nicht.
Hallo die Weisse!
Ich finde es bewundernwert, daß Deine Behinderung dich nicht davon abhält, sich einen so agilen Hund zu holen! :daumen:
Gruß Silkes.
Leider ist der Platz recht holperig, sonst könnte Susanne mehr mitmachen. Sie ist nämlich sehr fix auf ihren Rädern. :nicken: Wir fangen jetzt langsam an mit dem Schicken, aber wirklich nur ganz langsam, damit Kenai nicht unsicher wird. So lange macht sie es noch nicht, es müsste jetzt die zehnte Stunde gewesen sein. Deshalb braucht sie noch jemanden an ihrer Seite.
Hallenagility wäre Klasse, da könnte Susanne alles selber machen.
HiHi, Marion, lass uns eine Halle anmieten! Wäre im Winter auch für alle anderen sehr praktisch!
@SilkeS
Hätte ich damals geahnt, wie agil Kenai ist, hätte ich mir sicher einen anderen Hund ausgesucht. Beschrieben wird diese Rasse als „sehr guter Behindertenbegleithund“. Diese Meinung kann ich jedoch leider nicht wirklich teilen, denn viele Behinderte hätten gar nicht die Kraft, Geduld und Ausdauer, einen solch agilen zu führen. Auch ich habe oft genug die „Schnauze voll“ gehabt, und mir gewünscht einen dicken, langweiligen Hund zu haben. Aber zum Aufgeben bin und war ich zu stolz, da es ja meine Entscheidung war, nicht die des Hundes mit mir zu leben. Und der/sie kann nichts dafür wie er/sie „tickt“, das ist rassespezifisch, zucht-und aufzuchtbedingt während der ersten Lebenswochen und davor. (Manche Züchter sollten wirklich besser darauf achten, wen sie verpaaren und wen nicht)
Hallo!
Als „Behindertenbegleithund“ hätte ich jetzt mal auf Labrador oder Schäferhund getippt…
Schön aber daß Du ja super Hilfe von Marion erfährst und ich bewundere Dich echt… !
Kopf hoch, und hier im Forum findet man ja immer ein offenes Ohr und jede Menge HIlfe :nicken: :daumen:
Gruß Silkes.
Hallo Susanne,
Lena wird das Schicken nicht mehr lernen, sie ist inzwischen zu alt dafür (14 Jahre). Soweit hatte ich sie damals schon, dass sie durch bzw. über die Hindernisse ist, die ich angesagt habe, aber wir hatten ein paar Hunde in der Gruppe, da konnten die HFs fast die ganze Zeit in der Mitte des Parcours stehen bleiben und haben sich nur in die entsprechende Richtung gedreht und den Hund voraus geschickt, z.B. wenn man vor 3 Hürden stand, hieß es einfach nur voran hopp und alle 3 Hürden wurden übersprungen. Das hab ich mit Lena nie geschafft, dafür hatte sie viel zu viel Angst, dass ich verloren gehen könnte, während sie über die Hürden springt. Also war für mich jede Hunde-Agility-Stunde auch ein Powertraining *gg*
Hallo Claire,
sorry, ich habe übersehn dass Lena inzwischen schon eine etwas ältere Dame ist. Ich finde, es ist eigentlich auch gar nicht so wichtig, ob ein Hund nun mit Schicken oder nebenher laufen das macht was gerade gemacht werden sollte. Hauptsache ist, dass es Spass macht. In meinem Fall ist es eben schön, dass Kenai mittlerweile soviel Vertrauen zu mir aufbauen konnte, dass sie sich ab und an schicken lässt. Wie Marion schon schrieb… wir machen es erst sehr kurz, Montag dürfte die 15 Stunde sein. Ich übe ab und an zuhause beim Gassigehn mit allem was sich für Slalom, Hüpfen etc. eignet. Einfach um sie zu beschäftigen und nicht nur dumm herumzulaufen. Kenai hatte von klein auf Probleme mit dem „sich auf etwas konzentrieren“, das klappt mittlerweile aber richtig gut. Sie ist einfach ein sehr neugieriger, teils unsicherer Hund, und alles was nicht so ist wie gewohnt, muss erstmal vorsichtig erkundet werden, daher war die Erziehung auch nicht immer ganz so leicht. Aber heute geht das prima.
Verloren geht sie nur aus versehen wenn sie neben mir herlatscht und ich ihr erzäöhle sie darf in meinem Auto im Kofferraum mitfahren :groehl:
Da hat sie neulich dumm geschaut dass Frauchen plötzlich schon ne Ecke vorher an ihrem auto angekommen war und Lenchen schön neben mir hertrottelte.
Warn Versehen, warn Versehen :groehl:
ja ja, so ganz beieinander ist die alte Dame nicht mehr … *gg* Gibt lustige Situationen, so wie die mit Doris, wie sie ganz ernsthaft hinterhertrottet, aber sie hat dadurch auch schon Menschen erschreckt, weil sie jemanden verwechselt hat und demjenigen entgegengelaufen ist. Meist kann ich das vorher erkennen und entgegensteuern, aber manchmal setzen die alten Gehirnzellen zum Galopp an und gehen mal mit ihr durch …
@Susanne: Ist schon klar, dass das wichtigste ist, wenn der Hund sich wohlfühlt und Vertrauen aufbaut. Ich hätte mir nur manchmal (insbesondere im Sommer bei Hitze) gewünscht, dass ich nicht soviel mit über den Platz hetzen muß, sondern meinem Hund einfach ansagen und anzeigen kann, wo sie hin soll.
Du kriegst das mit Kenai bestimmt gut auf die Reihe, Du hast schon so viel mit ihr geschafft.
@ Claire
das Verwechseln des Herrchen/Frauchens kenne ich von Kenai´s Ziehmama, einer 13jährigen Dobi-Hündin. Sie buddelt gerne in der Wiese wenn sie frei läuft. Irgendwann schaut sie dann mal zu der Stelle wo Frauchen sie los lies. Inzwischen ist Frauchen dann aber schon weitergelaufen und wenn zufällig dann jemand an der Stelle ist, wo sie Frauchen stehn lassen hat, dann rennt sie demjenigen hinterher, weil sie denkt es ist Frauchen. Kenai musste sie schon des öfteren wieder zu uns zurück holen, was gottseidank sehr gut klappt, wenn ich ihr sage: Hol sie zurück!!!