Das kennt ihr doch auch, oder? Man ist mit Hund unterwegs, und plötzlich wird angeknurrt oder gebellt, weil unser Vierbeiner etwas sieht, was er nicht deuten kann.
Am Sonntag erst meinte Winnie, einen Mantel anbellen zu müssen. Die Frau, die ihn anhatte war eine Wiese weit von uns entfernt und bückte sich. Es war kein Kopf zu sehen, eben nur der wehende blaue Mantel. Eben ein blaues Gespenst. 😀
Vor zwei Wochen bellte Winnie plötzlich in einer ruhigen Siedlung die andere Straßenseite an, die Nackenhaare waren gestellt. Nach einigem Suchen fand ich dann: Zwei grüne Hosenbeine, der Rest des Mannes steckte in einem weißen Auto, er telefonierte. Was Hosenbeine doch so gefährlich sein können. 😀
Was hatten wir sonst noch? Eine Pinguinfigur (ca. 30 cm hoch), einen eingefallenen Schneemann (was hat der auch mitten im Wald zu suchen?), ein Straßenhütchen, Baumstämme.
Normal gehe ich dann hin und zeige ihr, dass der Gegenstand nicht gefährlich ist. Beim blauen Gespenst und den grünen Hosenbeinen habe ich das aber sein gelassen. 😉


Ja ja die lieben Kleinen gel 😀 Da kann ich mir Winnie richtig vorstellen, wie sie die Hosenbeine verbellt.
grööööhl, Kenai ist auch so ein Kandidat. Heut morgen hat sie eine vom Wind getragene Plastiktüte gestellt und verbellt. Letzte Woche ihren Lieblingsnachbarn, weil er aufgrund der Kälte total vermummt daher kam. Erst als er sie ansprach war s wieder gut.
Zum Thema vermummte Menschen im Winter, hat letztens eine Hundetrainerin im Seminar gesagt, das es normal ist, dass Hunde darauf mit Bellen reagieren und man sich nicht wundern soll. Die vermummten Menschen wirken für Hunde sehr bedrohlich. Vielleicht müsste man dafür auch schon die Weichen im Welpenalter stellen, damit das nicht passiert.
Speedy, der ist gut. Ich stelle mir gerade Welpentraining im Hochsommer bei 30 Grad mit dick vermummten Personen vor ….:groehl: :groehl:
Lena verbellt als den Wind. Sie steht dann stockesteif auf der Terrasse, angespannt von den Ohren bis zur Schwanzspitze und bellt wie eine Verrückte – naja, in ihrem Alter hat sie vielleicht schon Haluzinationen ….
Ich ging mal mit meinem schwarzen Schäferhund Gassi, mein Hund lief, seiner Schnupperei wegen, hinter mir.
Plötzlich wurde ich von einem Radfahrer überholt der ebenfalls einen solchen Hund brav am Fahrrad laufen hatte (wie es sich eben gehört ganz brav an der rechten Seite). Sah richtig schön aus.
Nun wunderte ich mich irgendwie, weil so ganz unbeachtet hat meiner es eigentlich nie geschehen lassen.
Ich drehte mich zu ihm um, damit er nicht doch noch auf dumme Gedanken kommt. Nur er war nicht da. Es war mein Hund der sein Herrchen mal eben versehentlich getauscht hatte.
Ihr hättet mal seine Maske sehen sollen als ich ihn rief, der war völlig perplex!
Der Radfahrer und ich lachten laut!
Hat so nichts mit Geistern oder Gespenstern zu zum, aber die lustige Geschichte kramte ich gerade wieder aus meinem Hirn.
:groehl:
Ich lach mich weg. Da amüsiert ihr euch über die Maske deines Hundes, dabei hätte ich gerne euer Gesicht gesehen. :groehl:
Jetzt wirds immer besser :groehl:
Hihi, die getauschten Herrchen bzw. Frauchen kenn ich auch.
Doris und ich sind zusammen aus dem Laden gekommen und zum Parkplatz gelaufen. Da wir zu unterschiedlichen Zeiten angefangen hatten, waren wir mit 2 Autos unterwegs. Lena tippelte immer schön brav hinter uns her. An meinem Auto angekommen, blieb ich stehen und lud irgendwas in den Kofferraum. Doris ging schon mal weiter zu ihrem Auto – und mein Hund immer schön brav hinter ihr her. Als sie dann an ihrem Auto angekommen war, wartete Lena brav darauf, dass ihr die Tür geöffnet wurde zum einsteigen – der dämliche Gesichtsausdruck, weil Doris ihr nicht rein geholfen hat , springen kann sie ja nicht mehr. Ich hab sie dann abgeholt und sie wußte im Moment gar nicht, warum sie zum anderen Auto laufen sollte …. 😀
😀 Na hier ist ja was los.
Ja das Verbellen von Dingen, die Maya nicht kennt oder im ersten Moment nicht erkennt, kenne ich auch.
Selbst mein Schwager, den sie heiss und innig liebt, wurde mal verbellt, eben auch dick vermummt, von mir kaum zu erkennen..dann hörte sie seine Stimme und guckte so was von dösig 😀 , hingerannt, kurz vorher abgestoppt, mich angesehen, als ob sie fragen wollte:Ist er das nun..darf ich.. 😉
Und ja, Maya besetzt auch schon mal Autos.
Wir haben ja keins, sie kennt das Autofahren durch Hundetrainer und meine Schwester, da muss man auf Parkplätzen aufpassen, ein offenstehender Kofferraum und Madame macht es sich ruckzuck gemütlich.
Mima – Candys Vorgängerin – hat mal eine Inderin angeknurrt und angebellt. Sie kam mit ihrem flatternden Sari in der Dämmerung die Straße entlang. Es erinnerte etwas an ein Schloßgespenst, das die Straße entlangschwebt. Die arme Frau war auch total erschrocken, als Mima auf einmal loslegte. Sie hat einen riesen Bogen um uns gemacht. :tongue:
Und zum Thema Frauchentausch: Candy hat letzthin mal wieder wild nach Mäusen gebuddelt. Ich ging ein ganzes Stück weiter, bevor ich stehen blieb und wartete. Mir entgegen kam ein Mann, der in die Richtung, aus der wir kamen, weiterging. Beide hatten wir schwarze Jacken und Jeans an. Candy schaute irgendwann hoch, schaute in beide Richtungen und rannte wie wild hinter dem Mann her. Als sie ihn erreichte und ihren Fehler erkannte, blieb sie wie angewurzelt stehen. :sabber: Bevor Panik aufsteigen konnte, rief und pfiff ich. Daraufhin sah man einen Hund im Tiefflug durch den Wald fliegen. :groehl: :groehl: Seither ist sie wieder etwas aufmerksamer, wenn es darum geht, mir zu folgen. :daumen:
Grüße Inga
Wir haben vor ca 10 Jahren eine Pyrenäenhündin nach Südafrika verkauft.
Da ich die Flugreise für welpen nicht nochmal machen wollte war Clarissa schon 10 Monate alt als sie losreiste.
Ich hatte mit ihr einen Welpenübungskurs gemacht und vermummte Gummibstiefelte Männer kannte sie, auch die knatternde Motorsäge auf der Schubkarre und das Motorrad von dem amn Leckerlis bekam auch.
Als wir ihre Formalitäten am Flugplatz erledigt haben sind wir spazieren gegangen.
Als und plötzlich ein Afrikaner begenet ist spielte sie verückt als wollte sie im direkt an den Kragen.
so kennen wir Pyrenäenhunde nicht und wir waren etwas durcheinander was das wohl geben sollte.
Die Reise ging dann gut und Clärchen hat in Johannesburg gleich die Regel aufgestellt wer in die Privaträume darf und wer nicht.
Und Clärchen ist Rassist
:rolleyes:
Ihre Halterin die auf einem Berg in einem riesigen Chateau lebt hat noch 14 weitere Hunde aber Claire ist diejenige die unbestechlich ist und keinen Schwarzen in der Nähe von Frauchen mag.
Die Halterin ist beruhigt darüber weil einige ihrer Freunde schon in der eigenen Küche erstochen wurden, von den Angestellten.
Es klingt schrecklich aber die Menschen sind leider so.
Da vor solchen Überfällen das Funktelefonnetz lahmgelegt wird, dass die Opfer nicht um Hilfe telefonieren können, hat die telefongesellschaft auf dem abgeschotteten Chateaugelände den Telefonmast aufgestellt und Claire hat die Aufgabe ihn zu bewachen.
Ihre Leute fragen sich schon was sie machen wenn Clärchen mal nicht mehr ist, so sicher wirds nie wieder.
Manchmal ist solches Mißtrauen gerade bei Herdenschutzhunden auch sehr gut begründet.
Unsere Kangalhündin Raja ist 6 Monate und verbellt ständig unseren Nachbarn,seine Frau liebt sie abgöttisch. Wir wissen auch nicht warum denn er ist eigentlich ein ganz lieber Mensch. Wenn sie ihn sieht dann stellen sich auch ihre Nackenhaare hoch und sie springt gegen den Zaun, teilweise wartet sie auch auf ihn so als ob sie die Zeiten kennen würde wann er durch den Garten geht. Es ist zum verrückt werden. :mauer:
Marion
Hallo India. Wäre möglich, dass der Nachbar sie mal unabsichtlich erschreckt hat. Irgend eine Verknüpfung hat sie anscheinend zu dem Mann. Vielleicht zeigt er auch, dass er sie nicht mag oder Angst vor ihr hat und es macht ihr mittlerweile Spass ihn zu erschrecken?? Kenai macht das ab und zu bei Leuten von denen sie mittlerweile weiss, dass die sich wahnsinnig erschrecken, wenn sie loslegt.
Hm, kann sein das er sie erschreckt hat denn er hat einen unheimlichen schleichenden Gang. Er ist auch ein sehr zurückhaltender Mensch. Raja ärgert gerne Leute, da hat sie einen regen Spaß dran,habe nur Angst das es mal ernst werden kann wenn sie älter wird. Ihr Charakter könnte sich innerhalb eines Jahres noch massiv ändern sagte man mir. Ich habe ein bisschen Bedenken und würde schon im Vorfeld lieber solche Situationen ausschliessen können. Habe mir vorgenommen mit unserem Nachbarn mal darüber zu sprechen hoffe nur das er es nicht in den falschen Hals bekommt und er dann denkt das wir eine “ Beißerin “ haben da er keine Erfahrungen mit Hunden hat. Werde den richtigen Zeitpunkt abwarten obwohl…den richtigen Zeitpunkt gibt es ja nie,oder ? :rolleyes:
Nun lese ich deinen Beitrag und frage mich nur, weisst du, dass gerade bei Kangals eine große Charakteränderung oder sagen wir mal eine Ausbildung der typischen Kangaleigenschaften später stattfindet, als bei anderen Hunderassen..so offtopic gefragt?
Hallo Nadja,
ich bin mir im klaren darüber das die „wundersame Wandlung“ eines Herdenschutzhundes, speziell unseres Kangals im Alter von etwa 13-17Monaten vollzieht.
Ein Kangal ist dann nicht mehr das was er vorher war.
Trotzdem ist es notwendig sie bestmöglich zu sozialisieren und ihr Verhalten bestimmten Personengruppen gegenüber zu beobachten.
Vielleicht ist das ihr Schutzinstinkt meinem Nachbarn gegenüber.
Im Alter zwischen 5-7 Monaten zeigen besonders Herdenschutzhunde eine Art Fremdeln.
Ich denke es ist das erwachen des HSH typischen Mißtrauens gegenüber Fremden die eventuell der herde an den Kragen könnten.
Zunächst wird alles was nicht 100% „normal“ erscheint, verbellt angeknurrt oder mit Angstanfällen bedacht.
Unser Patou fand einen schrecklich netten Schäfer furchteinflößend wie nix gutes.
der Mann hatte sich beim schlachten einige Fingerteile gekappt und hatte immer die Daumen in den Hosentaschen und wackelte mit den Fingerstummeln.
Das war für unseren ansonsten sehr nerventarken Rüden zuviel.
India, ich hoffe du hast mir meine Frage nicht übelgenommen.
Es ist eben nur immer schade, wenn gerade solche Hunde in Hände kommen, die sich über deren speziellen Charkter nicht im klaren sind.
Das ist bei dir ja nicht der Fall. 😉
Hallo Nadja,
nein, ich habe dir deine Frage keineswegs übel genommen, denke da genauso wie du, habe schon genug durchgeknallte HSH gesehen,den Besitzern könnte ich ständig an den Kragen gehen :motz:
Mein Mann und ich sind im Kangalverein um uns auch mit anderen auszutauschen, wollte mir hier nur mal eure Meinung dazu anhören :nicken:
Lieben Gruss
Marion
:daumen:
Schön, das zu lesen.
Ja, leider werden immer noch zu viele Hunde in Unwissenheit rassetypischer Eigenschaften angeschafft.
Ja und leider werden sie auch von manchen Tierheimen an unwissende Leute vermittelt die haben dann die grössten Schwierigkeiten mit den Hunden und leiden muß letztlich wieder mal das Tier :motz:
Heute abend übrigens..bei HundKatzeMaus..steht ein Pyrenäenberghund im Mittelpunkt der Tiernanny, wird sicher interessant.
Ich denke auch unter dem Aspekt der Unterschätzung solcher Tiere.
Hall Nadja,
habe leider den Bericht verpasst :O
War dieser denn interessant ? Hast du ihn gesehen ?
Gruss
Marion
Hm..interessant schon, wobei ich mir mehr Infos gewünscht hätte.
Aber in der kurzen Sendezeit können ja eigentlich immer nur Lösungsansätze gezeigt werden.
Hier ging es um den 75 kg schweren Rüden, der sein Frauchen gut im Griff hatte.
Die Leinenführigkeit und Leinenaggression war das Hauptproblem..wobei der Grundgehorsam als solcher auch angesprochen wurde.
Ich dachte, man würde eventuell mehr auf die rassespezifischen Eigenschaften und eventuell daraus resultierenden Probleme eingehen..der Rüde zeigte z.B. auch stark ausgeprägtes Revierschutzverhalten.
Na ja, wie gesagt, in der Kürze kann man nicht viel mehr erwarten.
Ich habe das Ende vom Bericht gesehen, war übrigens eine Wiederholung. Leider ist die TN gar nicht auf Herdenschutzhunde eingegangen, meiner Ansicht nach, hätte man da anders ansetzen müssen. Der Rüde hatte auch meistens eine Hündin dabei u. sein Verhalten war für mich klassisches Rudelverhalten. Aber ich habe den Anfang nicht gesehen, evtl. wurde da schon etwas über HSH gesagt.
Aber ehrlich gesagt, mag ich TN sowiso nicht sonderlich, da wird mir zu schnell mit Hauruckmethoden erzogen u. da gesprüht und dort gesprüht.
Nein, es wurde in keinster Weise auf seine Rasse eingegangen.
Ja, dass die Hündin meist dabei war, habe ich auch nicht so verstanden.
Die Tiernanny zeigt manchmal auch Ansätze, die ich gut finde, aber oft etwas gegensätzlich, ist mir in letzter Zeit aufgefallen.