Hallo alle zusammen.
Wir haben uns nach dem Tot von unserem Tom einen neuen Welli vom Züchter geholt – Junior. Nun sind es wieder Zwei. Die beiden verstehen sich blendend. 🙂
Nun hat unser Junior allerdings ein Problem. Als wir ihn geholt haben, war er schon in der Mauser, das sagte uns der Züchter auch. Ihm fehlen an den Flügeln die Schwungfedern, daher ist es bei ihm etwas schwierig mit dem Fliegen.
Jetzt kommt dazu, dass er die Flügelspitzen und unter den Flügeln blutig ist. Auch im Käfig sind hier und da Bluttropfen. Wir gehen davon aus, dass er sich das selbst zufügt. Siehe auch Foto.
Hat jemend ne Ahnung, woran das liegen kann? Bzw. was wir machen können?
26 Gedanken zu “Blutige Fl?gelspitze”
Hallo Carina,
soviel Blut verliert kein Welli in der Mauser, auch dann nicht, wenn die neuen Federkiele hervorsprießen. (Das führt schon mal zu sehr kleinen Blutungen, aber nicht zu Blutungen, die gleich mehrere Tropfen Blut im Käfig hinterlassen.)
Dein Junior sieht auf dem Foto so aus wie mein kürzlich verstorbener Maxi mit Flügel-Lipom.
Dabei hatten sich bei Maxi Blutblasen unter dem Flügel gebildet, die ich immer wieder stoppte. (Wellis haben ja nicht viel Blut.) – Danach habe ich Maxi das Lipom per Laser entfernen lassen. Er überlebte aber nicht, weil sich ca. 10 Tage nach dem Eingriff wieder neue Blutblasen bildeten. (Ich habe auch einen histologischen Befund (Gewebeprobe) machen lassen: Der Tumor war gutartig – aber hier dennoch bösartig in dem Sinne, dass sich der Vogel die Neubildungen der Lipome (gutartige Fettgeschwulste) wieder aufbiss.
Ein so geschwächter Vogel wird im Schwarm von den anderen Vögeln weggehackt. Deshalb hielt ich Maxi dann im Einzelkäfig.
Obwohl ich immer wieder die Blutungen durch Abdrücken mit Kompressen bis spät in die Nacht stoppte, konnte ich den Vogel nicht daran hindern, immer wieder an seinen Blutblasen herumzuknabbern.
Bevor ich ihn dann am nächsten Tag wieder zum TA (vogelkundig!) bringen wollte, lag er am nächsten Morgen tot am Boden.
Carina, nimm mal den Vogel in die Hand und schau‘ genau unter den Flügel! – Und dann empfehle ich dir dringend, sofort einen VOGELKUNDIGEN Tierarzt aufzusuchen.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück! Den Vogel kann man ggf. retten, aber er darf nicht noch mehr Blut verlieren.
Liebe Grüße
Brigitte
Hallo und Danke für Deine Antwort! Ich glaube nicht, dass er Tumore hat, da er es ja am anderen Flügel auch hat (nur nicht so stark). Ich habe ihn eben mal in Kamille gebadat und noch zwei Fotos gemacht. Ich wollte mal fragen, ob es bei Deinem Maxi genau so ausgesehen hat.
Ich finde es sieht eher so aus, als ob sich die Flügelspitze entzündet hat.
Das Problem mit dem fachkundigen Tierarzt ist, dass wir hier in der tiefsten Provinz wohnen und ich weit und breit keinen kenne. Gibt es vl. irgendwo eine Liste, mit Ärzten, nach PLZ sortiert. Ich will nämlich dem Vogel auch möglichst nicht eine ein- oder zweistündige Autofahrt antun.
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Hallo Carina!
Ich war vor einigen Wochen bei einem Züchter zu Besuch und der zeigte mir einen Vogel, dessen Flügel grosse Ähnlichkeiten mit den Flügeln Deines Vogels hatten.
Es gibt Vögel, die sogenannte „Blutkiele“ haben. Das sind Missbildungen (man verbessere mich bitte, falls das nicht 100% stimmen sollte 8) ), die dazu führen, daß einige Kiele, insbesondere an den Aussenbereichen der Flügel, sich mit Blut füllen und von Zeit zu Zeit, z.B. wenn der Vogel beim Fliegen irgendwo anstösst, „platzen“, d.h. das Blut sich dann, auch in grossen Mengen verteilt.
Diese Blutkiele sind nicht heilbar, sondern stellen anscheinend eine lebenslange Missbildung dar. Das Tier kann damit zwar leben, aber als Vogelhalter sollte man blutstillende Mittel im Haus haben und vorallem gute Nerven, denn es sieht schlimm aus, wenn so ein kleiner Kerl plötzlich sich und seine Umgebung mit Blut verspritzt.
Der o.g. Züchter wollte mir den hier beschriebenen Vogel auch nicht verkaufen, da es für „normale“ Welli-Halter schon ganz schön kompliziert ist, da man nie genau sagen kann, wann es wieder passiert.
Ob das jetzt auch auf Deinen Vogel zutrifft, weiss ich nicht, aber es wäre evtl möglich. Aber sprich mal Deinen TA darauf an.
Bei der Ta-Suche kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Aber es kommen sicher noch mehr Antworten.
Hallo,
das ist genau wie bei unserer Dana. Sie hat auch auf beiden Seiten geblutet. Als wir vor kurzem umgezogen sind und ich sie eh in der Hand hatte, habe ich mal nachgeschaut, aber auch keinen Tumore gefunden.
Würde mich auch interessieren, woher das kommt. Ich habe vermutet, dass Chira sie gebissen hat, aber gleichmäßig auf beidne Seiten?
Das mit den Blutkielen könnte ich mir gut vorstellen. Nur wie finde ich das heraus, ob sie das hat?
Was für ein blutstillendes Medikament habt ihr denn und wo bekomme ich das her?
Hallo Bettina!
Blutstillende Watte bekommst Du in der Apotheke (Clauden-Watte? 😕 )
Wenn der Vogel aber viel Blut verliert, schwächt es ihn sehr und da ist es besser, sofort zu einem TA zu gehen, der dann etwas stabilisierendes verabreicht.
Hallo!
Ich habe zur Blutstillung eine Flüssigkeit namens Lotagen. Die wurde mir damals von meiner TÄ empfohlen, als einer meiner Vögel stark blutete (die Ursache ist allerdings nicht geklärt, wobei ich auf einen Biss tippe).
Bei massivem Blutverlust sollte man aber auf jeden Fall zum TA oder zumindest die richtigen Griffe (kann einem der TA evtl zeigen) beherrschen, da solche Sachen ja normalerweise passieren, wenn die Praxis gerade geschlossen ist.
Zusätzlich sind Aufbaupräparate durch die der Vogel den Blutverlust besser verkraften kann vielleicht angebracht, da die Kleinen dadurch doch sehr geschwächt werden. Der Körper eines gesunden Vogels gleicht das zwar binnen weniger Tage aus (in der Zeit braucht er viel Ruhe und eventuell „Einzelhaft“), aber es ist doch sehr kräftezehrend.
Die Blutkiele, die der Vogel bei dem Züchter hatte, waren an beiden Flügeln zu finden. Kann aber evtl bei anderen Tieren auch auf einen Flügel begrenzt sein, das weiss ich nicht genau.
Ich vermute, das ein vogelkundiger Tierarzt schnell eine Diagnose stellen kann. Die Federkiele sind in diesem Fall ganz prall mit Blut gefüllt und unterscheiden sich, wie man auf den oben gezeigten Bildern ja sieht, deutlich von denen eines gesunden Vogels. Nur heilen kann man sie nicht, sie füllen sich nach der Entleerung immer wieder mit Blut.
Zudem sollte man, so hat der Züchter gemeint, natürlich mit solchen Tieren nicht züchten, da die Veranlagung evtl weitergegeben werden könnte.
Hallo!
Ich habe zur Blutstillung eine Flüssigkeit namens Lotagen. Die wurde mir damals von meiner TÄ empfohlen, als einer meiner Vögel stark blutete (die Ursache ist allerdings nicht geklärt, wobei ich auf einen Biss tippe).
Bei massivem Blutverlust sollte man aber auf jeden Fall zum TA oder zumindest die richtigen Griffe (kann einem der TA evtl zeigen) beherrschen, da solche Sachen ja normalerweise passieren, wenn die Praxis gerade geschlossen ist.
Zusätzlich sind Aufbaupräparate durch die der Vogel den Blutverlust besser verkraften kann vielleicht angebracht, da die Kleinen dadurch doch sehr geschwächt werden. Der Körper eines gesunden Vogels gleicht das zwar binnen weniger Tage aus (in der Zeit braucht er viel Ruhe und eventuell „Einzelhaft“), aber es ist doch sehr kräftezehrend.
Die Blutkiele, die der Vogel bei dem Züchter hatte, waren an beiden Flügeln zu finden. Kann aber evtl bei anderen Tieren auch auf einen Flügel begrenzt sein, das weiss ich nicht genau.
Ich vermute, das ein vogelkundiger Tierarzt schnell eine Diagnose stellen kann. Die Federkiele sind in diesem Fall ganz prall mit Blut gefüllt und unterscheiden sich, wie man auf den oben gezeigten Bildern ja sieht, deutlich von denen eines gesunden Vogels. Nur heilen kann man sie nicht, sie füllen sich nach der Entleerung immer wieder mit Blut.
Zudem sollte man, so hat der Züchter gemeint, natürlich mit solchen Tieren nicht züchten, da die Veranlagung evtl weitergegeben werden könnte.
Hallo!
Ich habe zur Blutstillung eine Flüssigkeit namens Lotagen. Die wurde mir damals von meiner TÄ empfohlen, als einer meiner Vögel stark blutete (die Ursache ist allerdings nicht geklärt, wobei ich auf einen Biss tippe).
Bei massivem Blutverlust sollte man aber auf jeden Fall zum TA oder zumindest die richtigen Griffe (kann einem der TA evtl zeigen) beherrschen, da solche Sachen ja normalerweise passieren, wenn die Praxis gerade geschlossen ist.
Zusätzlich sind Aufbaupräparate durch die der Vogel den Blutverlust besser verkraften kann vielleicht angebracht, da die Kleinen dadurch doch sehr geschwächt werden. Der Körper eines gesunden Vogels gleicht das zwar binnen weniger Tage aus (in der Zeit braucht er viel Ruhe und eventuell „Einzelhaft“), aber es ist doch sehr kräftezehrend.
Die Blutkiele, die der Vogel bei dem Züchter hatte, waren an beiden Flügeln zu finden. Kann aber evtl bei anderen Tieren auch auf einen Flügel begrenzt sein, das weiss ich nicht genau.
Ich vermute, das ein vogelkundiger Tierarzt schnell eine Diagnose stellen kann. Die Federkiele sind in diesem Fall ganz prall mit Blut gefüllt und unterscheiden sich, wie man auf den oben gezeigten Bildern ja sieht, deutlich von denen eines gesunden Vogels. Nur heilen kann man sie nicht, sie füllen sich nach der Entleerung immer wieder mit Blut.
Zudem sollte man, so hat der Züchter gemeint, natürlich mit solchen Tieren nicht züchten, da die Veranlagung evtl weitergegeben werden könnte.
Hallo!
Ich habe zur Blutstillung eine Flüssigkeit namens Lotagen. Die wurde mir damals von meiner TÄ empfohlen, als einer meiner Vögel stark blutete (die Ursache ist allerdings nicht geklärt, wobei ich auf einen Biss tippe).
Bei massivem Blutverlust sollte man aber auf jeden Fall zum TA oder zumindest die richtigen Griffe (kann einem der TA evtl zeigen) beherrschen, da solche Sachen ja normalerweise passieren, wenn die Praxis gerade geschlossen ist.
Zusätzlich sind Aufbaupräparate durch die der Vogel den Blutverlust besser verkraften kann vielleicht angebracht, da die Kleinen dadurch doch sehr geschwächt werden. Der Körper eines gesunden Vogels gleicht das zwar binnen weniger Tage aus (in der Zeit braucht er viel Ruhe und eventuell „Einzelhaft“), aber es ist doch sehr kräftezehrend.
Die Blutkiele, die der Vogel bei dem Züchter hatte, waren an beiden Flügeln zu finden. Kann aber evtl bei anderen Tieren auch auf einen Flügel begrenzt sein, das weiss ich nicht genau.
Ich vermute, das ein vogelkundiger Tierarzt schnell eine Diagnose stellen kann. Die Federkiele sind in diesem Fall ganz prall mit Blut gefüllt und unterscheiden sich, wie man auf den oben gezeigten Bildern ja sieht, deutlich von denen eines gesunden Vogels. Nur heilen kann man sie nicht, sie füllen sich nach der Entleerung immer wieder mit Blut.
Zudem sollte man, so hat der Züchter gemeint, natürlich mit solchen Tieren nicht züchten, da die Veranlagung evtl weitergegeben werden könnte.
Hallo!
Ich habe zur Blutstillung eine Flüssigkeit namens Lotagen. Die wurde mir damals von meiner TÄ empfohlen, als einer meiner Vögel stark blutete (die Ursache ist allerdings nicht geklärt, wobei ich auf einen Biss tippe).
Bei massivem Blutverlust sollte man aber auf jeden Fall zum TA oder zumindest die richtigen Griffe (kann einem der TA evtl zeigen) beherrschen, da solche Sachen ja normalerweise passieren, wenn die Praxis gerade geschlossen ist.
Zusätzlich sind Aufbaupräparate durch die der Vogel den Blutverlust besser verkraften kann vielleicht angebracht, da die Kleinen dadurch doch sehr geschwächt werden. Der Körper eines gesunden Vogels gleicht das zwar binnen weniger Tage aus (in der Zeit braucht er viel Ruhe und eventuell „Einzelhaft“), aber es ist doch sehr kräftezehrend.
Die Blutkiele, die der Vogel bei dem Züchter hatte, waren an beiden Flügeln zu finden. Kann aber evtl bei anderen Tieren auch auf einen Flügel begrenzt sein, das weiss ich nicht genau.
Ich vermute, das ein vogelkundiger Tierarzt schnell eine Diagnose stellen kann. Die Federkiele sind in diesem Fall ganz prall mit Blut gefüllt und unterscheiden sich, wie man auf den oben gezeigten Bildern ja sieht, deutlich von denen eines gesunden Vogels. Nur heilen kann man sie nicht, sie füllen sich nach der Entleerung immer wieder mit Blut.
Zudem sollte man, so hat der Züchter gemeint, natürlich mit solchen Tieren nicht züchten, da die Veranlagung evtl weitergegeben werden könnte.
Hallo!
Ich habe zur Blutstillung eine Flüssigkeit namens Lotagen. Die wurde mir damals von meiner TÄ empfohlen, als einer meiner Vögel stark blutete (die Ursache ist allerdings nicht geklärt, wobei ich auf einen Biss tippe).
Bei massivem Blutverlust sollte man aber auf jeden Fall zum TA oder zumindest die richtigen Griffe (kann einem der TA evtl zeigen) beherrschen, da solche Sachen ja normalerweise passieren, wenn die Praxis gerade geschlossen ist.
Zusätzlich sind Aufbaupräparate durch die der Vogel den Blutverlust besser verkraften kann vielleicht angebracht, da die Kleinen dadurch doch sehr geschwächt werden. Der Körper eines gesunden Vogels gleicht das zwar binnen weniger Tage aus (in der Zeit braucht er viel Ruhe und eventuell „Einzelhaft“), aber es ist doch sehr kräftezehrend.
Die Blutkiele, die der Vogel bei dem Züchter hatte, waren an beiden Flügeln zu finden. Kann aber evtl bei anderen Tieren auch auf einen Flügel begrenzt sein, das weiss ich nicht genau.
Ich vermute, das ein vogelkundiger Tierarzt schnell eine Diagnose stellen kann. Die Federkiele sind in diesem Fall ganz prall mit Blut gefüllt und unterscheiden sich, wie man auf den oben gezeigten Bildern ja sieht, deutlich von denen eines gesunden Vogels. Nur heilen kann man sie nicht, sie füllen sich nach der Entleerung immer wieder mit Blut.
Zudem sollte man, so hat der Züchter gemeint, natürlich mit solchen Tieren nicht züchten, da die Veranlagung evtl weitergegeben werden könnte.
Huch….
bei mir kam immer eine Fehlermeldung und der Beitrag wurde nie angezeigt und jetzt steht er x-mal hier.
Hilfe… 😳 😳
war keine Absicht, soll ich die überzähligen jetzt löschen, aber wo ist die Editierfunktion wieder hin…?
aaaah….Technik 👿
Moin,
@nika – keine Bange, es wird schon jemand die doppeltvervierfachten Postings löschen. 😉
Tierärzte findet man z.B. auf Wonders Welliseiten <!– w –><a class=“postlink“ href=“http://www.sittiche.de“>www.sittiche.de</a><!– w –> (-> Adressen) oder bei <!– w –><a class=“postlink“ href=“http://www.vogeldoktor.de“>www.vogeldoktor.de</a><!– w –>. Viel Glück bei der Suche!
Hallo Carina,
dem Foto nach vermute ich hier ein Flügel-Lipom wie bei meinem Maxi.
Die Blutungen kann man kurzzeitig auf vielerlei Weise stillen (siehe Postings oben), notfalls ständig mit Kompressen abdrücken; vogelkundige TAs können solchen Vögeln auch spezielle Manschetten anlegen. (Das nützt aber ohne Operation, z. B. per Laser nichts, wenn das Wachstum der Lipome nicht zum Stillstand gebracht wird.)
Solche starken Blutungen wie hier beschrieben entstehen m. E. NICHT durch hervorsprießende Federkiele!!!
Der Vogel sollte möglichst schnell von einem vogelkundigen TA behandelt werden!
(Bei Maxi hatte ich die Lipome weglasern lassen. Vollnarkose in einer anderen Klinik hatte ich abgelehnt.)
Carina, lass den Vogel schnell behandeln! – Ich will dir bestimmt keine Angst machen; aber wenn er die Blutverluste überlebt, droht ihm bei der Entwicklung weiterer Lipome (- auch wenn Lipome sog. gutartige Tumore sind -), eine Amputation des ganzen Flügels meiner Meinung nach.
Wenn du Glück hast, stoppen die Blutungen und die Lipome bilden sich vorerst zurück.
Alle o. g. Tipps sind hilfreich. Aber du kannst nicht 24 Stunden neben dem Vogel sitzen und ihm die Blutungen abdrücken.
Das Problem soll ein vogelkundiger TA lösen. In der Nähe welcher großen Stadt wohnst du denn, wo wir einen finden könnten?
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute für den kleinen Piepser! Er kann es schaffen!
Viele Grüße
Brigitte
Hallo,
also ich glaube nicht so recht, dass es Tumore sind. Wie bei Dana ist es ja gleichmäßig an beiden Flügeln, ist doch merkwürdig, dass da beidseitig Tumore sitzen.
Bei dana blutet es auch nicht so stark. Als bei unserem Willi die Tumore aufgegangen sind, hat er geblutet wie ein Schwein, ist ja auch klar, weil die Tumore ja blutgefäße haben. Bei Dana ist es so, dass zwar blut da ist, aber nicht in der Menge. Sie ist auch nicht geschwächt oder so. Sie fliegt auch rum. Und bei Ansehen der Flügel habe ich nichts entdeckt.
Ich lass das mit dem Tierarzt erst mal sein. Ich habe hier nämlich noch keinen gefunden. Und bevor so ein unwissender da rumdocktert, lass ich es erst mal.
Hallo,
auf Carinas letzten Fotos ist m. E. deutlich eine Blutblase in der bereits durch Blut verkrusteten Stelle zu erkennen. Diese Blutblase wird sich der Vogel wieder aufbeißen.
Es ist auch nicht so ungewöhnlich, dass sich Lipome an beiden Flügeln bilden.
Die schonendste Art für den Vogel ist es m. E., so ein Lipom ohne Vollnarkose nur mit Vereisung des Flügels von einem wirklich guten Vogelkundler weglasern zu lassen. (Der Vogel spürt bei der Laserung keine Schmerzen.)
Viele Grüße
Brigitte
Hallo!
Also ich denke, daß sich erstmal ein TA das Ganze anschauen sollte, bevor man über weitere Strategien nachdenkt.
@Brigitte&all:Die „Blutkiele“ bezeichnen in dem Fall keine normalen kleinen Federkielchen, die die Vögel bspw während der Mauser vermehrt haben, sondern beziehen sich auf normal gross gewachsene Federn, deren Kiele jedoch nicht wie normal hell aussehen, sondern die komplett mit Blut gefüllt sind und z.T auch verdickt sind.
Sind also keine kleinen Kielchen von wenigen Millimeter Länge, sondern die Blutkiele können durchaus mehrere Zentimeter lang sein, eben so lang wie normal gewachsene Federn auch.
So wurde mir das von dem Züchter erklärt und die hier gezeigten Fotos sehen genauso aus. Kann ja sein, daß es sich um die hier vermuteten Krankheiten handelt, aber das kann nur ein TA durch eine Untersuchung abklären.
Hallo Nika,
vielleicht kann deine Erklärung hier auch richtig sein.
Aber wie Carina ja oben schreibt, verliert der Vogel viel Blut.
Frage: Wäre es dann nicht sinnvoller, wenn ein vogelkundiger TA diese Federn herauszieht, damit die Blutungen schneller zum Stillstand kommen?
Die Vögel beißen sich ja an solchen offenen und auch schon getrockneten Blutungen oft herum, weil sie diese Stellen am Körper als Fremdkörper empfinden, den sie beseitigen wollen.
Zumindest habe ich in meinem recht großen Schwarm derartig ausgeprägte Blutkiele noch nie beobachtet.
Allenfalls bei meiner Albino-Henne (- bei weißen Vögeln sieht man das gut -) habe ich bei neuen hervorsprießenden Federn schon mal ganz leichte Blutungen gesehen, die sofort stoppten; und die Henne biss sich auch nicht daran herum.
Ja, ein guter vogelkundiger TA wird das beurteilen können, was hier genau vorliegt.
Viele Grüße
Brigitte
Hallo!
Kann ja durchaus sein, das mehrere Erkrankungen ähnlich aussehen. Das kann man anhand von Fotos schlecht beurteilen. Deswegen sollte Carinas Vogel meiner Ansicht nach einem vogelkundigen TA vorgestellt werden.
Zum einen um zu klären, um was es sich genau handelt und zum anderen, um die Halterin frühzeitig mit Behandlungsmöglichkeiten und ggf auch mit Notfallmassnahmen (u.a. wegen Blutverlust) vertraut zu machen.
Ich hab diese Blutkiele ja auch nur bei diesem Züchter gesehen und das weil ich mir unter zig Vögeln gerade diesen Welli ausgesucht hatte und er ihn mir dann, nach Betrachtung der Flügel, nicht verkaufen wollte. Deswegen hab ich da auch so nachgebohrt mit Fragen.
Und der besagte Vogel war grau-weiss, weswegen diese Blutkiele auch gut zu sehen waren. Und es scheint eine nicht so häufig auftretende Federmissbildung zu sein, da der Züchter selbst auch sehr überrascht schien (er hat ca. mehrere hundert Tiere), das ich gerade so ein Kerlchen ausgesucht hatte.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Federn, selbst wenn sie gezogen werden, wieder ähnlich missgebildet nachwachsen. Lediglich die Zeit, bis die Federn nachwachsen, hätte man als Halter dann „Ruhe“, ohne Panik vor der nächsten Blutung zu haben.
Allerdings wäre es evtl m. M. nach auch möglich, daß der Vogel dann nicht mehr gut oder garnicht mehr fliegen kann, denn diese Missbildung sitzt an Flügelstellen, die für das Fliegen wichtig sind.
Aber der Züchter meinte auch, daß ein Vogel gut mit so etwas leben kann (hoffe nur, daß der Züchter mich da nicht nur beruhigen wollte). Es passiert halt immer wieder, daß es blutet, wenn er irgendwo aneckt, aber lebensbedrohlich ist das nicht. Und wenn man so ein Tier im Schwarm hat, dann lernt man auch damit umzugehen. Es gibt sicherlich Krankheiten (wie die von Dir erwähnten Lipome), mit denen ein Tier früher oder später mehr Probleme hat (hab ja selbst auch zwei Hennen mit Geschwulsten, zudem die Megas…)
Hallo Nika,
mein Maxi mit Flügellipomen wurde damals von anderen Wellis im Schwarm weggehackt, so dass ich Maxi separat setzen musste.
Klar, Wellis können auch mit Flugbehinderungen gut leben. (Ich habe eine durch einen Unfall bedingt flugunfähige Henne, die sich im Schwarm gut behauptet und auch einen Freund gefunden hat.)
Das Ziehen einer solchen Feder (plus Ausrupfen der kleineren Federn in der unmittelbaren Umgebung der ausgezogenen Feder per Vereisung – also ohne Schmerzen für den Vogel) hat den Vorteil, dass der Welli nicht ständig an seinem vermeintlichen „Fremdkörper“ herumknabbert und sich damit noch mehr Blutungen zuzieht.
Viele Grüße
Brigitte
Hallo Carina,
aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, daß blutige Federkiele entstehen u.a. durch einen gestörten Hormonhaushalt des Tieres ganz persönlich.
Ein vogelkundiger TA wird es auch unterscheiden können, ob sich auch Lipome gebildet haben.
Ein gestörtes Hormonsystem wird mit einem Hormonmittel, mit der Spot On Methode ausgeglichen. Der Vogel bekommt pro Behandlung, ein bis zwei Tropfen eines Hormonmittels in den Nacken getropft, um das System zu unterstützen, bis es wieder in Ordnung ist.
Das Hormonsystem ist u.a. auch für den Gefiederwechsel verantwortlich. Und scheinbar ist bei Deinem Welli genau DAS der Fall.
Ich hatte damals das Glück, daß ich einen TA gefunden hatte, der die alte Feder, die längst hätte weg sein müssen, ziehen konnte, ohne die nachwachsende Feder zu verletzen, damit die nachwachsende junge Feder wieder normal ihren Platz einnehmen konnte.
Doch man muß genau wissen, WIE man es machen muß, weil, wenn man es selbst versucht, und man zieht die junge Ferder auch versehentlich mit raus, entsteht eine große sehr stark blutende Wunde, und dort wächst auch nie wieder eine Feder nach.
Auf sich beruhen lassen kann man es auch nicht, weil, solche blutkiele brechen immer wieder auf, und es können schlimmere Dinge entstehen…
Blutverluste kann man mit Catosal durch den TA ausgleichen lassen, die Blutgerinnung kann durch Kanavit, Apotheke, unterstützt werden.
Des weiteren sollte man Blutstillende Mittel im Hause haben.
Hallo Angela,
deine Tipps finde ich sehr hilfreich und interessant!
Aber auch ein Vogelkundler kann ohne histologischen Befund (Entnahme einer Gewebeprobe) nicht 100%ig sagen, ob ein Lipom (gutartige Fettgeschwulst) oder ein bösartiger Tumor vorliegt, welcher Metastasen (Streuungen) in anderen Organen bildet.
(Bei meinem Maxi habe ich eine histologische Untersuchung machen lassen. Die Gewebeprobe ergab: gutartige Fettgeschwulst (Lipom) unter den Flügeln; aber diese fiesen Lipome, auch wenn sie nicht streuen, sind m. E. nicht weniger gefährlich. Die Vögel beißen sich ja ständig daran herum; zudem fressen diese Lipome dem Vogel eine Menge Energie weg, die er eigentlich für seinen normalen Stoffwechsel braucht. – Aber das weißt du ja auch. Ich erwähne es nur noch mal.)
Neben Hormonstörungen, die bei Carinas Welli evtl. auch vorliegen könnten, habe ich in meinem Schwarm auch schon Wellis mit Leberfunktionsstörungen gehabt. (Letztere äußern sich oft auch darin, dass die Vögel ein ständig verlängertes Schnabelwachstum haben, und somit der Schnabel regelmäßig gekürzt werden muss. – Wenn der Oberschnabel zu lang wird, kann der Vogel nicht mehr fressen und verhungert. – In solchen Fällen muss der Schnabel immer RECHTZEITIG gekürzt werden vom TA, weil sich sonst die Blutgefäße weiter nach unten in den Schnabel ziehen und später dann keine Schnabelkürzung ohne Blutungen mehr möglich ist.)
Carinas Welli darf aber nicht noch mehr Blut verlieren. Der Welli „kippt“ sonst von der Stange.
Carina, wie geht es dem Kleinen? Lebt er noch? – Wir machen uns große Sorgen! – Melde dich doch mal wieder!
Liebe Grüße
Brigitte
Hallo Brigitte,
danke erstmal für Dein Kompliment, daß Du meine Tips als sehr hilfreich und interessant empfindest. So soll es ja auch sein, sich gegenseitig zu helfen….
Vielleicht ist in mir tatsächlich ein begnadeter TA „verloren“ gegangen. Sagt mein Mann auch schon immer. :heilig: :wow: OK, Spaß beiseite.
Ich nutze halt die verschiedenen Quellen, wie Andere ja auch, um mich immer wieder auf den neuesten stand in dieser Materie zu bringen. Somit lerne ich ständig dazu und verstehe so, langsam aber sicher, so einige Zusammenhänge….
Doch nicht immer gleicht ein Krankheitsbild immer wieder dem Anderen… Und eventuelle Mehrfacherkrankungen machen die Diagnostik nicht nur für TAs um so schwerer….
Deine Erfahrungen in punkto Wellikrankheiten hast Du sicherlich auch, doch bitte, es geht hier nicht um Deine Wellis mit Leberfunktionsstörungen, sondern um die Blutfedern/Blutkiele von Carinas Wellis. Und diese werden nunmal verursacht durch Hormonstörungen, bzw. durch Lipome/ Geschwülste. In soweit ist es ja richtig.
Doch bei den Lipomen wissen selbst die TAs leider nicht , wodurch diese überhaupt entstehen… und für Forschungen dafür gibts kein Geld…
Und die Bilder, die Carina hier eingestellt hat, zeigen m.E. SOO keine Lipome auf. Lipome sind nunmal dick, bzw. weisen die Flügelunterseiten Schwellungen auf, die meistens auch mit Blut beschmiert sind, auch wenns Fettlipome sind, da sich die Wellis immer daran herumpicken um zu versuchen, diese Geschwulst selbst zu entfernen.
Dabei durchstoßen sie selbst ihre so dünne Wellihaut, durch die ebenfalls Blutadern durchgehen, und genau darin liegt die Gefahr. Ob Lipom oder „nur“ ein blutiger Federkiel, die Gefahr der Verblutung muß behoben werden.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß ein tatsächlich vogelkundiger TA so ein Lipom nicht auffällt…..Wobei hier die Betonung auf Vogelkundig liegt….
Blutverluste gleicht ein VK TA durch Gabe von Catosal aus. Außerdem enthält Catosal die nötigsten B- Vitamine. Catosal wirkt Blutbildend und Kreislauffördernd.
Ferner ist ein Fläschchen Kanavit nicht schlecht. K1 ist nämlich nicht nur zur besseren Blutgerinnung gut, sondern hat noch eine Menge mehr guter Eigenschaften; auch was den Stoffwechsel und den Darm angeht….
Erfahrungssache….
Hallo Angela,
du sagst:
Ich schätze deine Erfahrung und deine Ratschläge wirklich sehr; aber bei Carinas Welli ist doch bis jetzt gar keine Hormonstörung nachgewiesen.
Carinas letzte Fotos hier in diesem Thread sehen exakt so aus wie bei meinem Maxi mit Flügellipomen und zusätzlichen Leberfunktionsstörungen.
Bei Flügellipomen entwickeln sich, wie ich beobachtet habe, oft in kurzer Zeit Blutblasen, die der Vogel sich aufbeißt. – Wenn man Glück hat, trocknen diese nach der Blutstillung auch manchmal ohne Operation wieder ein; und man sieht erst mal keine blutigen Flügel mehr.
Dann kann es aber passieren, dass sich innerhalb weniger Stunden neue Blutblasen unter den Flügeln entwickeln. Die beißt der Vogel sich auf, weil er sie als Fremdkörper empfindet.
Nun können wir Modis oder auch andere kompetente User anhand von Fotos nie eine 100%ige Analyse machen, sondern nur Vermutungen äußern.
Deine Tipps zur Blutgerinnung finde ich sehr hilfreich. Bekommt man Catosal und Kanavit in Apotheken ohne lange Vorbestellung?
Maxis Blutungen habe ich immer mit Kompressen abgedrückt, bis die Blutungen stoppten. (Eisenchlorid ist ja fürs Gefieder nicht so gut; Claudenwatte hilft nur bei sehr kleinen Blutungen – und ansonsten fällt mir nichts weiter ein, als starke Blutungen erst mal einige Minuten lang abzudrücken.)
Viele Grüße
Brigitte
Hallo Brigitte,
na, dann wollen wir mal nicht hoffen, daß es Carinas Welli so ergeht, wie Deinem Maxi… in punkto Tumor und auch Leber.
Bein meinem Sunny damals war es so, daß ich einen TA gefunden hatte, der es sich zutraute, die alte Feder zu ziehen, ohne die Junge mit auszureißen. So war das Blutproblem schonmal für DEN Zeitpunkt gelöst.
Außerdem hatte er damals auch keine wunden Flügelunterseiten.
Und was die Mittel angeht: so besorge ich sie mir erst dann, wenn überhaupt, wenn ich für mich weiß, wie ich damit umgehen muß.
Na, dann hoffen wir mal, dass es Carinas Welli noch gut geht.
@ Carina: Melde dich doch mal wieder! Wir machen uns doch alle Sorgen um deinen Welli!
Falls er trotz deiner Bemühungen gestorben sein sollte, kannst du uns das auch mitteilen. Wir werden dich dann trösten! Dafür ist ein Forum ja auch da!
Manche Vögel kann man retten, manche trotz aller Bemühungen nicht.
Ich halte persönlich nichts davon, das Leiden eines Vogels unnötig lange zu verzögern (- das mag auch kein Mensch an seinem eigenen Leibe -). Ein verantwortungsvoller vogelkundiger TA trifft dann schon die richtigen Entscheidungen.
Carina, melde dich mal wieder! – Vielleicht muss man dem Welli ja auch nur eine Feder ziehen und es ist nichts Bösartiges. Es tritt im Leben nicht immer der beste, aber auch nicht immer der schlimmste Fall ein.
Viele Grüße
Brigitte