(Mineral)-Lecksteine??

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Gefragt 5, Jan 2006 in Meerschweinchen & Degus von Anonym
Hallo!

Ich wollte mal wissen, was ihr von diesen Lecksteinen haltet, die es praktisch in jeder zoohandlung zu kaufen gibt. Meine Schweinchen hatten lange keinen, jetzt hat mir eine Bekannte, die mal Schweinchen hatte, einen geschenkt und ich hab ihnen den einfach mal reingehängt. Sie knabbern wirklich ab und zu dran.

Allerdings (ich hab mal auf der Packung nachgeschaut) besteht der Stein ja zu 99% aus Salz, dann Magnesium, Kupfer, Zink, Jod und Kobalt (kenn ich net). Brauchen die Schweinis wirklich soviel Salz?

Mit lieben Grüßen, Alisa

P.S. Kobalt kommt mir eher im Zusammenhang mit Edelsteinen bekannt vor... Hab noch nie gehört dass man das auch essen kann?!

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16 Antworten

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Beantwortet 5, Jan 2006 von Bacardi (15,560 Punkte)
Hallo Evanda,

ich würde den Stein rausnehmen, da viele Tiere irgendwann aus reiner Langeweile an den Steinen knabbern und dadurch viel zu viel Salz aufnehmen, was dann z.B. zu Nierenproblemen führen kann.

Wenn Du ausgewogen und abwechslungsreich fütterst, kannst Du auf den Stein getrost verzichten.
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Beantwortet 13, Jan 2006 von Anonym
Ich kann Dagmar nur beipflichten. Nierenprobleme (Steine) können sogar äußerst schmerzhaft sein und es ist ein großes Risiko, sie raus zu operieren. Wenn man draußen Futter (Gras, Löwenzahn, Brennnesseln usw.) sammelt (nicht an stark befahrenen Straßen oder wo viele Hunde spazieren geführt werden) , sind eigentlich alle wichtigen Mineralien enthalten, zudem kostet es nichts. :)

LG Dolores
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Beantwortet 13, Jan 2006 von Bacardi (15,560 Punkte)
Und jetzt im Winter kann man ja abwechslungsreiche Gemüse/Obst-Teller zusammenstellen. z.B. mit Apfel, Banane, Ananas, Fenchel, Paprika, etwas Gurke, Möhre, Sellerie und div. Kräutern (in Maßen), wie z.B. Petersilie, Dill, Basilikum etc.
Manche Meerschweinchen essen auch gerne ein Stückchen geschälte Apfelsine.
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Beantwortet 13, Jan 2006 von Anonym
Du fütterst Ananas? Hat das nicht zu viel Säure?
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Beantwortet 13, Jan 2006 von Bacardi (15,560 Punkte)
Hallo Dolores,

ich füttere gelegentlich Ananas und dann auch nur kleine Stückchen. Meine Tiere stürzen sich regelrecht darauf. In der Literatur habe ich bis jetzt noch keine Hinweise gefunden, daß man Ananas nicht verfüttern darf. Ich denke, daß es auch hier auf die Menge ankommt. Ananas enthält viele wichtige Stoffe und vor allem auch viel Vitamin C.
Kiwi kann man auch gut füttern und darin ist auch Säure enthalten.

Ich würde allerdings keinen Tieren stark säurehaltiges Futter geben, wenn diese an Lippengrind erkrankt sind. Da muß man anderweitig zusehen, daß man den Mangel entfernt und das Tier wieder gesund wird.

Falls Du allerdings irgendwo Literatur kennst, die besagt daß man keine Ananas füttern darf, würde mich das durchaus interessieren!
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Beantwortet 13, Jan 2006 von Anonym
Hallo Dagmar,

mich würde eher Literatur interessieren, in der steht, dass man Ananas bedenkenlos verfüttern kann. *g* Aber wenn Du damit gute Erfahrungen gemacht hast...
Ich würde ansonsten auf Kräuter, Löwenzahn, Brennnesseln, Äpfel, Paprika etc. zurückgreifen. :)

LG Dolores
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Beantwortet 13, Jan 2006 von Anonym
Ist Ananas nicht eine Art natürliche "Malt-Paste" ?

LG Gundel
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Bacardi (15,560 Punkte)
Hallo Dolores, hallo Gundel!

Ich meine, irgendwann mal gelesen zu haben, daß man Ananas füttern kann. Aber ich weiß wirklich nicht mehr wo, leider. Und beim oberflächlichen Suchen vorhin bin ich auch nicht direkt drüber gestolpert.

Bei Frau Meier ist die Ananas zumindest in der Futteranalyse-Tabelle mit aufgeführt.

Ansonsten liest man häufig, man kann Äpfel, Möhren, Paprika füttern, aber auch viele andere Obst und Gemüsesorten sind geeignet... Nur werden diese vielen anderen Sorten oft nicht näher beschrieben. Steinobst soll auch nicht so gut sein.

Naja, Die Schweinchen werden ja nicht ausschließlich mit Ananas gefüttert. Ich denke, daß ein Stückchen zur Abwechslung in Ordnung ist und werde es meinen Tieren auch weiterhin geben.

Gundel, was meinst Du in diesem Zusammenhang mit Malt-Paste? Ich bin grad etwas überfragt...
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Anonym
Gundel, was meinst Du in diesem Zusammenhang mit Malt-Paste? Ich bin grad etwas überfragt...


Ging mir gestern auch so, deswegen habe ich nichts mehr dazu geschrieben, wollte erstmal gucken, was Dagmar dazu meint. *g*

LG Dolores
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Anonym
Hallo!

Ananas unterstützt so weit ich weiß die Verdauung von Haarballen, wie Malt-paste eben :).

Zur Fütterung steht überall was anderes. Die einen schreiben man soll es gar nicht füttern, die anderen schreiben ein bisschen ist Ok. Enthält auf jeden Fall sehr viel Fruchtsäure.
Obst sollte man sowieso nicht zu oft füttern, eher als Leckerchen.

Gruß
Tiger
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Bacardi (15,560 Punkte)
Original von Tiger
Hallo!

Ananas unterstützt so weit ich weiß die Verdauung von Haarballen, wie Malt-paste eben :).


Aha! Es war mir zwar neu, daß Meerschweinchen Probleme mit Haarballen haben, aber gut zu wissen, daß es gegebenenfalls dabei hilft.
Die Haarballenproblematik kenne ich eigentlich nur von Katzen. Aber ob die Ananas fressen würden...
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Anonym
Ich weiß nicht ob Meeris das Problem haben :D Nur hat Ananas eben diese Wirkung, kann man also theoretisch auch Katzen geben. Oder anderen Tieren, die sich putzen und dabei Haare schlucken.

Gruß
Tiger
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Anonym
Kaninchen haben das Problem auch öfter. Und da habe ich halt öfter gelesen, dass dann Ananas gefüttert wird, bzw. Ananasmaltpaste genommen wird. :]

LG Gundel
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Beantwortet 14, Jan 2006 von Anonym
Hallo Gundel,

bei Kaninchen muss man aber sicherlich aufpassen, da Ananas ja sehr viel Vitamin C enthält...

LG Dolores
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Beantwortet 15, Jan 2006 von Anonym
Ja nu, um das bestimmte Enzym zu erhalten, brauchst du ja nicht viel :)

Edit: Da war der Text weg.
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Beantwortet 15, Jan 2006 von Anonym
Also wieder was dazu gelernt - interessant!
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