Hi Birgit,
Glückwunsch … schön, daß sich Deine Hartnäckigkeit ausgezahlt hat.
Was die Kritik im WP-Magazin angeht, finde ich, daß diese recht gut ausgefallen ist, sieht man einmal davon ab, daß sie nicht geschnallt haben, daß es eher ein Kinderbuch ist. Bemerkenswert fand ich aber den Schlußsatz, der dazu ermutigt, eine Fortsetzung zu schreiben, die von der Vergesellschaftung erzählt. Das zeigt doch deutlich, daß das Buch gut ankam.


Hallo,
ich möchte den neusten Stand mitteilen.
Gestern bekam ich vom Geest Verlag Bescheid, die Seite, auf der Harry erzählt, dass er einen Freund bekommen hat und wie wichtig es für ihn war, samt Banner gegen Einzelhaltung, ist in die Bücher geheftet. Ich habe darum gebeten, mir für die paar Bücher, die ich noch hier habe, auch diese extra Seite zu schicken.
Christian hier aus dem Forum war so lieb mir mitzuteilen, dass das mein Buch im aktuellen WP Magazin vorgestellt wird.
Leider hat man dort vergessen, auf den Nachsatz hinzuweisen, obwohl ich das erwähnt habe. Leider scheint das Buch dort auch wieder irgendwie aus zu fachlich- und sachlicher Sicht betrachtet worden zu sein. Das kann man aber nun mal nicht bei einer Geschichte, die hauptsächlich, wenn auch nicht nur, für Kinder gedacht ist.
Eine Geschichte ist kein Fachbuch und keine sachliche Erzählung. Kinder müssen sich in den Protagonisten, hier den kleinen Welli, hinein versetzen können. Sie gehen von sich aus, ihren Erfahrungen. Dazu war das Buch auch mehr oder weniger gedacht. Sie können so nachvollziehen, wie Harry sich nach den Artgenossen bangt, dass er sich langweilt, aber auch, was ihm Spaß macht. Das kann man nur, wenn man den Vogel erzählen lässt, in dieser Form tun und auch der Wortschatz muss dem angepasst sein.
Vielleicht sollte man das wissen, wenn man „Harry beißt sich durch“ in den Händen hält. Auch wenn Harry und viele seiner Erlebnisse real sind, ein Buch sollte danach beurteilt werden, welchen Charakter es verkörpert und welche Informationen es wirklich geben möchte.
Das nur noch einmal kurz dazu.
Trotzdem freue ich mich natürlich über die Anzeige im Magazin.[/img]
Hallo du treue Seele! 🙂
danke, dass du wenigstens antwortest. Habe den Arndt Verlag ja angeschrieben und das erklärt, was ich auch hier geschrieben habe, auch das es kaum möglich ist, eine Fortsetzung unterzubringen… Geantwortet hat aber keiner. War klar.
Schade… Außerirdische verkaufen sich besser. ggg
ciao
Hallo Birgit,
nun seh‘ die Dinge doch nicht so negativ! Du hast doch jetzt einen großen Erfolg erzielt!
Weiterhin viel Erfolg!
Viele Grüße
Brigitte 🙂 🙂
Hi Birgit,
das mit der extra Seite und dem Banner hört sich doch gut an und ist doch ein super Erfolg. :daumenhoch: :respekt:
Und denk daran, Nörgler gibt es immer und man kann es nie allen Recht machen. Freu dich über deinen Erfolg und vielleicht klappt es ja doch eines Tages mal mit einer Fortsetzung. Nur die Hoffnung nicht aufgeben. :daumendrueck:
Liebe Grüße,
Astrid
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Hi again!
Hey, Du alte Pessimistin, warte doch erstmal ab. Du bist doch auch sonst eine Realistin … die kriegen täglich dermaßen viele Mails, daß sie bestimmt nicht gleich Hurra schreien, wenn sie eine Mail einer Autorin kriegen 😉 Die Antwort kommt bestimmt noch.
Genau !!!
Hallo Brigitte, Asterix und Christian,
das ist aber schön, dass sich noch mal jemand zu Wort meldet. 😛
Im Grunde war es doch so, dass ich mich damals vor mitunter sehr bösen mails kaum retten konnte und dann „fast“ keiner mehr reagierte, als ich von der Änderung berichtet habe. Das ist dann schon sehr enttäuschend.
Ja, ich mag als Pessimist oder nie zufrieden rüber kommen … aber wer je in die Schreiberei hinein gerochen hat, der weiß, dass es mitunter zum Verzweifeln ist, weil einfach nichts vorwärts geht.
Klar ist es schön, dass der Arndt Verlag so schnell und überhaupt reagiert hat, ich habe das angeschoben, leider leider hat der Verlag scheinbar doch dahingehend nie etwas in die Wege geleitet. Man ist als Autor halt das kleinste Glied in der Kette und bringt dem Verlag nur etwas, wenn er massig Bücher verkauft. Das dürfte aber bnei einem Kleinverlag eh die Ausnahme sein, meistens bringt er nur die Kosten für den Druck wieder rein.
Ihr müsst aber auch bedenken, dass es Leute gab, die da übel mitgespielt haben. Sie haben nicht mich geschädigt, obwohl das sicher so gedacht war, sondern dem verlag und letztlich nur erreicht, dass er keine Fortsetzung druckt. Kein Verleger gibt nochmal Geld für ein Buch aus, was sich nicht im Verkauf bewährt hat. Dann wäre er ja blöd. Das hat auch nichts mit Bestseller zu tun. Hier wurde mehrfach verhindert, dass das Buch veräußert werden kontne, da vor dem Verlag!!! bereits Antiwerbung betrieben wurde.
Kein verleger würde sich noch mal auf sowas einlassen. Ich denke, DAS war denjenigen nie bewusst. Ich hätte jetzt über Harry und Karli schreiben können, ich hätte die Annäherungen, das Leben zu Zweit wunderbar berichten können, aber ich investiere nicht so viel Zeit und Kraft, nur um die Festplatte zuzumüllen. Versteht ihr?
Die, die etwas für die Werbung gegen Einzelhaltung erreichen wollten, die haben genau das verhindert!
Und wer annähernd weiß, dass Schreiben nicht nur Hobby ist, sondern auch Arbeit am Text, immer wieder an sich arbeiten und das Schreiben verbessern, Ideen haben und ausfeilen etc. und der weiß, dass auf hundert Manuskripte vielleicht mal eine einzige Zusage kommt, was bei weitem nicht heißt, das der Text angenommen wird, der wird verstehen, dass man da schon pessimistisch werden kann. Noch dazu, wenn ein Buch falsch verstanden wird, weil es einfach mit falschen Augen betrachtet wird. Wäre so, als würde einer einen romantischen Film als Sexfilm ansehen und krampfhaft auf pure Erotik und Sexszenen warten. 😆
Danke für Euer Mut machen!
Hallo Biri!
Hier kommt auch ein bißchen Mut von mir!
Ich finde es klasse, daß Du auf diesen Nachsatz bestanden hast!
Nicht aufgeben und vielleicht hast Du ja doch Lust auf eine Fortsetzung?
Danke dir auch, Gabi.
Tja .. nur wirds dem Geest nix bringen außer erneuter Ausgaben. DAS ist das Dilemma. An der Lust liegt es nicht. Ich glaube kaum jemand weiß, wie das so läuft mit der Schreiberei. 😥
Ich habe leider keine Beziehungen und heiße nicht Bohlen oder Feldbusch, dass ich alles veröffentlichen kann, was ich anbiete und auch noch von einem Lektor verfasst bekomme. Ein Verlag, besonders ein Kleinverlag, lebt von der Hand in den Mund. Jedes nicht verkaufte Buch, auch bei den kleinen Auflagen von ca 250 mit denen so ein Verlag arbeitet, bedeutet Minus. Und wenn der zweite Teil zehnmal besser ist als der erste, wenn er tausendmal mehr Zuspruch erhält von Tierfreunden etc… Das Buch muss sich verkaufen, gut verkaufen. Tut es der erste Teil schon nicht, investiert kein Verlag in einen Zweiten. Da brauchst du das Manuskript gar nicht erst anbieten. Und ein Verlag, der keine Tiergeschichten veröffentlicht oder das vor Jahren mal im Programm hatte, der veröffentlicht so etwas eben nicht, egal wie gut der Text wäre.
Ich habe zwar von mir aus schon einige Bücher verkauft, wobei ich eine Pause hatte von fast einem Jahr, da ich meine Mutter in Pflege hatte und die dann starb…. , aber der Verlag bekam massig Absagen, da man meinen Namen herumgereicht und mitgeteilt hatte, das Buch wäre Werbung für Einzelhaltung. Leider hat man überhaupt nicht beachtet, dass es eine Geschichte ist und es auch aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet werden MUSS. Dafür war man wie blind.
Ich habe vielfach von Eltern gehört, wenn Kinder das Buch haben woltlen: Wir haben doch gar keinen Wellensittich, trotzdem ich gesagt habe, es ist einfach eine Tiergeschichte… oder Lehrer meinten nach eienr Lesung und Umfrage in den Klassen, was gelesen wird: Die Kinder wollen größtenteils so etwas nicht mehr lesen.
Würde sich das BUch jetzt bombig verkaufen.. keine Frage, dann würde der Geest Verlag sicher eine Fortsetzung annehmen und zumindest darüber nachdenken. So aber hat man verhindert, dass ich unter Umständen auch mit den Leuten in Vogel- oder Welliforen zusammenarbeiten könnte , was ein Manuskript betrifft.
Niemand setzt sich hin und schreibt seitenweise etwas, was von Vornherein nur herum liegt, Portokosten und Nerven kostet.
Seht euch die Verlage an, was für Programme sie in den nächsten Jahren haben!
Ideen für das Buch habe ich, auch Lust zum Schreiben. Für wen aber und für was?
Schade, aber es ist leider so.
Ich weiß nicht, ob es auch in diesem Forum Leute gab, die mit Antiwerbung an die Öffentlichkeit gingen, in einem anderen hat man es durchschauen lassen letztens und sich diebisch gefreut.
Klar das der Verlag dann die Bücher nicht los bekommt! Und ich persönlich habe nur einen begrenzten Aktionsrahmen, kann nie so viele Bücher allein verkaufen von hier aus, wie ein Verlag. Ich sehe ja auch vom Honorar kaum etwas, nur dann peanuts, wenn ich selbst verkaufe.
Tja, das Leben ist hart…