Ich habe hier ein paar tolle Sites gefunden, die ich sehr schön und gelungen finde!
Auch das Video sagt alles aus!
http://www.schuldig-geboren.de
http://www.meine-kampfhunde.de
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Ich mag den Begriff „Kampfhunde“ eh nicht.
Bei falscher Erziehung kann aus vielen Hunden ein Kampfhund werden.
Aber!
So süß die Fotos mit den Kindern sind,man sollte eins nicht vergessen.
Kleine Kinder und Hunde,egal welche Rasse,gehören nicht unbeaufsichtigt zusammen.
Bei aller Liebe zum Tier,es bleibt ein Tier,es reagiert instinktiv,mitunter(zumindest wenn man die Körpersprache des Hundes nicht kennt!) unberechenbar.
Das nur so als Anmerkung.
Allerdings stelle ich hier jetzt mal die Frage in den Raum: Gibt es Hunderassen,die von Natur aus oder durch jahrelange,selektive Züchtung ein höheres Aggressionspotential haben?
Muss man bei bestimmten Hunderassen besonders vorsichtig sein oder nicht?
Diese Frage war Bestandteil einer Diskussion in meinem Bekanntenkreis.
Würde dazu gerne mal eure Meinung hören.
Also erstmal muss ich sagen den Begriff „Kampfhunde“ mag ich auch überhaupt nicht. Wieso soviele „sogenannte Kampfhunde“ zu „Mordmaschinen“ gemacht werden, ist eigenlich auch ganz leicht erklärt, sie haben eine stärker Beißkraft als viele andere Hunde.
@Nadja Konkret glaube ich kann man nicht sagen das bestiommte Rassen aggressiver sind als andere, aber ich hätte da ein Beispiel wo ich vor Jahren mal im Fernsehen gesehen habe.
Da hatten sie im Tierheim einen Test mit zwei unheimlich lieben Hunden gemacht, der eine war ein Riesenschnauzer und der zweite ein American Stafford. Der Test sah wie folgt aus, ein Tierheim Mitarbeiter hielt die Hunde, einen nach dem anderem an der Leine bei sich, während ein Hundetrainer mit Schutzanzug und die Hunde bedrängte, schubste und sie anschrie. Die Rekation von den Hunden zeigte deutlich den Unterschied zwischen „Kampfhund“ und „normalen Hund“. Der American Stafford reagierte zuerst zurückhaltend und fast etwas ängstlich (sensibel eben wie die meissten auch sind) und ging dann in Spielen über, während der Riesenschnauzer ohne irgendwelche Zurückhaltung sofort auf den Trainer im Anzug losging und sich festbiss.
Die Erklärung danach war wie folgt, Riesenschnauzer werden gezüchtet um ihre Menschen oder ihr Revier zu beschützen (Schutztrieb eben), deswegen kann ma da wohl sagen sie haben eine höhere Aggession gegen Menschen als andere, American Stafford z.b wurden gezüchtet für Hundekämpfe oder Bärenkämpfe, dementsprechend kann man sagen das diese zwar eine hohe Aggression haben, aber mehr gegen andere Hunde oder Tiere, sie sind ja nicht gezüchtet worden um Menschen zu beissen.
Also kann ich dir eigenlich sagen, du musst bei jedem Hund vorsichtig sein egal welcher Rasse er angehört, denn wenn ein Hund sein Frauchen oder Herrchen beschützen will kann jeder Hund egal ob Rehpinscher oder Dogge zubeissen, mit dem Unterschied das es bei dem einen eben mehr weh tut als bei dem anderen.
So das war ja nun nur ein Beispiel, auf alle Hunde kann man dies denke ich nicht festlegen, denn meiner Meinung nach liegt das Problem immer am anderen Ende der Leine. Aber zustimmen tue ich dir trotzdem, egal welcher Hund und egal welcher Hunderasse er angehört, würde ich trotzdem nie diesen mit einem Kind alleine lassen.
Ja Nadine,da teile ich deine Meinung.
Das größte Problem hängt am anderen Ende der Leine!!
Die verschiedenen Eigenarten bestimmter Hunderassen,wie z.B. starker Schutztrieb,starker Jagdtrieb etc. finden leider bei der Wahl durch die zukünftigen Hundebesitzer allzu oft keine Beachtung.
Wie viele wundern sich dann,wenn ihr Setter mit einer Taube o.ä. im Maul zurückkommt,wenn er denn mal im Feld ausgerissen ist.
Wieviele Menschen kaufen sich unüberlegt einen Herdenschutzhund ohne die besonderen Eigenarten dieser Rassen zu berücksichtigen.
Wieviele vergessen,ein Windhund muss viel laufen…könnte man endlos fortführen.
Es gibt ja auch Statistiken mehr Beissattacken durch andere als die sogen. Kampfhunde,nur leider gehen viele davon glimpflicher aus,laut Statistik,als bei z.B. einem Pitbull.
In der Diskossion im Bekanntenkreis gingen die Meinungen auseinander.
Ich bin mir auch nicht so recht sicher,ob es nun Hunde gibt,die eine niedrigere Reizschwelle haben oder ob es eine reine Erziehungssache ist?
(Kenne auch Golden Retrevier,die absolut aggressiv austicken,wenn sich Kinder nähern und einen Dogo Argentino,der schier vor Freude tanzt,wenn sich Kinder nähern?!)
Und,wenn eine bestimmte Hunderasse jahre-oder jahrhundertelang auf z.B. Aggression hin gezüchtet wurde,ob die Nachkommen auch automatisch eher aggressiv reagieren?
Zum einen gibt es tatsächlich Hunderassen, die so gezüchtet wurden, dass ihre Reaktionszeit sehr kurz ist. Aggressivität ist für mich was anderes. Erst reagieren, dann sehen, um was es sich handelt, so nach dem Motto geht es dann. Diese Hunde sind nicht bösartig. Da muss der Halter dementsprechend daran arbeiten, die Triebe des Hundes zu lenken. Kommen solche Hunde in Hände, die keine Ahnung haben, landen sie als aggressiv im Tierheim. Unsere Winnie – ein Malinois-Mix- ist ein Beispiel (allerdings beißt sie nicht): Fühlt sie sich bedroht, macht sie einen Satz hin und bellt sehr beeindruckend – um danach den Rückwärtsgang anzutreten. Oder: Ich komme mit neuen Pantoffeln die Treppe hoch, sie erkennt mich nicht am Tritt und geht davon aus, dass ein Einbrecher kommt. Schießt zu mir hin und verbellt mich, um dann ganz erschrocken und kleinlaut abzuziehen. Wie ich sagte: Erst agieren, dann denken. 😀
Zum anderen gibt es Hund, die schlechte Erfahrungen gemacht haben und dann ebenfalls in einer für sie bedrohlichen Situation reagieren. Auch diese Hunde werden als aggressiv angesehen.
Agressivität ist auch vielleicht das falsche Wort.
Wie du es ausgedrückt hast,meinte ich es wohl eher.
Erst reagieren,dann denken,im übertragenen Sinne.
Also gibt es doch Hunde,die eine angeborenen niedrige Reizschwelle haben?
Würde das bedeuten,auch Hunde,deren Vorfahren als Kampfhunde gezüchtet wurden,haben diesen,sagen wir mal „Kampftrieb“ in sich?
Ich tue mich da irgendwie schwer mit,nur die Schuld beim Besitzer zu sehen oder nur beim Hund,ist ja eher doch ein Zusammenspiel von beidem.
Mich würde einfach interessieren,ob man von einem „grundagressiven“ Trieb,ich weiss nicht,wie ich es besser ausdrücken soll,sprechen kann?
Wenn man bedenkt das der Deutsche Schäferhund die Beisstatistik unangefochten anführt ist es immer eine Frage woher ein Hund kommt und woher auch seine Eltern stammen. Viele „Billighunde(=Modehunde, siehe den Boom als Lassie,Rex, 101 Dalmatiner damals im TV liefen)“ sind von Geburtsmaschinen, die selber schon völlig labil sind auf die Welt gesetzt worden, völlig falsch sozialisiert und dann vielleicht auch noch in die falschen Hände geraten. Ich persönlich halte mehr Abstand vor diesen Minihunden, die gerne mal schnappen, weil auch der Besitzer es süß findet, dass ihr Winzling sie verteidigt. Aber auch hier sind es nur Ausnahmen.
Ich habe schon viele „Kampfhunde“ kennen gelernt. Einer davon ist die Hündin meiner Schwester. Bei ihr habe ich noch nie in egal welcher Situation (lassen wir fremde Hündinnen weg) auf irgendeiner Weise ein agressives Verhalten gesehen. Dieser Hund kam von wesensfesten Eltern und hat schon früh seinen Platz in der Familie meiner Schwester zu gewiesen bekommen. Meine Schwester hat sich sehr viel später Kaninchen, Meerschweinchen und 2 Katzen angeschafft, und der Hund betreut und pflegt sie alle sehr vorsichtig und liebevoll. Auch zu Menschen ist er noch nie komisch geworden.
Wenn ich den „KampfHundMix“ einer Bekannten sehe, die einen kleinen Sohn hat, der über den Hund rumklettert und Unsinn macht und wie ruhig dieser liegen bleibt und es sichtlich genießt, da denke ich immer noch an den Mischling meiner Eltern, der mich und meine Schwester als Kinder immer angeknurrt und mich auch gebissen hat, obwohl ich ihn nur streicheln wollte.
Jeder Hund ist durch seinen Halter zum Beisser zu erziehen. Egal welche Rasse. Bei manchen geht es schneller und bei anderen nicht. Und einer der schnell dazu zu bringen ist, ist der Schäferhund. Ich mag diese Rasse auch sehr gern und habe auch schon einige kennen gelernt, die absolute Schätze sind. Aber nicht umsonst ist der Deutsche Schäferhund hier und in den Staaten der beliebteste Polizeihund. Für diesen Job muss er nämlich eine Art Grundagressivität mitbringen. Vielleicht könnte man auch Pitbulls etc nehmen, nur hat man da das Problem, dass diese das Maul nicht mehr aufbekommen, wenn sie einmal zugeschnappt haben.
Ich finde den Begriff „Kampfhund“ kann man nicht an einer Rasse festmachen. Ich kenne hier einen blöden kleinen Rauhaardackel, der mehr Kampfhund ist, als der Bulli-Pitbull- Staffmix meiner Schwester.
Also agressiver ist meiner Meinung nach das falsche Wort. Es ist eher eine Frage der Dominanz. Man darf hier auch nie vergessen, wie vor Urzeiten aus Wölfen ein Hund gezüchtet wurde: man hat immer die devotesten Tiere genommen und sich fortpflanzen lassen … .
Einige Rassen (und auch innerhalb der Rasse kann man nicht alle Tiere verallgemeinern) sind dominater und ordnen sich nicht so leicht unter – die Folge, weniger Respekt vor einem Menschen. Rottweiler zum Beispiel oder einige Weimaraner brauchen oft eine Respektperson= konsequentes Herrchen/Frauchen als zum Beispiel ein Golden Retriever. Tiere mit weniger Respekt vor einem Menschen haben m.E. auch ein höheres Risiko auch mal zuzufassen – wobei es hier natürlich wieder eine Frage der Ausbildung ist.
[Nur als Anmerkung: Ich kenne auch Weimaraner und Rottweiler, die die liebsten Schmusehunde auch ohne das dazu ein konsequentes Herrchen und Frauchen brauchte]
Zweiter, sehr interessanter Aspekt ist, ab wann eine Erziehung bei einem Hund einsetzt. Entwicklungstechnisch lassen wir die Hunde nie wirklich erwachsen werden. Sie bleiben in der Spielphase eines jungen Hundes. In der freien Natur hätten sie gelernt zu jagen, Wild zu töten um an Futter zu bekommen. Jenes Verhalten darf noch nicht mal ein Jagdhund erlernen, denn sogar der hat das Wild bei seinem Herrchen/Frauchen abzuliefern. An dieser Stelle ist m.E. wieder ein Frage der Ausbildung/Erziehung. Lernt ein Hund nie sein Futter zu jagen/verteidigen und wird bereits in jungen Monaten konsequent erzogen, bleibt das Dominazpotenzial eher gering.
Kurzum: Ich bin der Meinung, dass esallenfalls Hunderassen gibt, die ein höheres Dominazverhalten haben, dass man ohne Probleme mit der richtigen und konsequenten (gewaltfreien) Erziehung in den Griff bekommt, so dass es später gar nicht mehr spürbar ist.
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Eine letzte Anmerkung noch:
Der Bundesgrenzschutz nimmt mittlerweile bevorzugt Schäferhunde aus den Zuchten der neuen Bundesländer, weil die „schärfer“ sein sollen.
Hallo Katie
bei deiner letzten Anmerkung muss ich dich korriegieren. Denn die Grauen Schäferhund aus den neuen Bundesländern sind nicht schärfer als die Gelben Schäferhunde aus den alten Bundesländern, sondern sie sind weniger überzüchtet, haben einen geraden Rücken und haben somit auch weniger Probleme mit HD als die Gelben Schäferhunde die einen Stark abfallenden Rücken haben, dementsprechend eignen sich die Grauen Schäferhunde einfach besser für die Polizeiarbeit da sie nicht so anfällig sind wie die Gelben. 😉
Tja leider aber werden eben wegen einiger „schwarzer Schafe“ oft direkt die ganze Rasse verurteilt.
Geht mir selbst ja auch öfter so.
Ein Schäferhund muss scharf sein,muss wohl gefährlich sein?!
Und einen Kampfhund haben doch nur Leute aus dem Unterweltsmilieu?!
Meine Nachbarin mit ihrem Kampfschmuser,ein Mix aus Am.Staff und noch was großem 😀 und ich gehen öfter gemeinsam mit unseren Hunden spazieren und werden so oft dumm angemacht,dumm angesehen,obwohl keiner der beiden Hunde nur ansatzweise aggressives Verhalten zeigt!
(eher diese süüüüßen kleinen Schosshunde :motz: )
Und der Züchter,von dem Maya stammt hatte leider mal einen potentiellen Käufer,dem waren die erwachsenen Hunde nicht scharf genug!
Was soll ich denn mit einem Schäferhund,der nicht scharf ist? :mauer:
Andereseits wurde mir mal von einem anderen Züchter(Malinois und Terveuren) erklärt,seine beiden Rassen würden sich besonders zum Schutzdienst eignen,weil sie angeborene Schärfe hätten?
Hmm,ich bin da wirklich etwas hin- und hergerissen,was man da glauben soll und was nicht.
Ach,ich seh schon,Chipsy ist mir zuvor gekommen.
Genau diesen anatomischen Unterschied wollte ich auch noch erwähnen.
Maya wurde nämlich auch aus den sogen. DDR-Linien gezüchtet und weist einen geraden Rücken auf.
Wir können uns auf den Begriff Listenhunde der Kategorie 1 einigen, das ist nicht so beleidigend wie Kampfhund. Der eigentliche Kampfhund ist sowiso der auf 2 Beinen am anderen Ende der Leine.
Für mich gibt es keinen Kampfhund, denn mit dem richtigen Herrchen oder Frauchen an der Seite ist selbst der gefährlichste Hund ein braver Schatz.
Ich sehe es bei uns im Tierheim, dort arbeiten einige mit scharfgemachten Listenhunden u. wenn man sie bei ihrem Gassigeher sieht, dann würde man niemals ahnen woher sie eigentlich stammten.
Listenhunde sind von ihrem Wesen her sehr tolle Hunde und sind sehr personenbezogen, sie würden für ihren Menschen alles tun. Das ist bei anderen Rassen nicht so ausgeprägt.
@ Nadja, eine niedrige Reizschwelle kann man jedem Hund anerziehen indem man unerwünschte Dinge bestärkt. Es gibt Rassen die haben eine niedrige Beißhemmung, aber das heißt nicht, dass sie diese dann tatsächlich auch ausleben.
Molosser wurden z. B. für den Bullenkampf im alten Rom gezüchtet.
Für die tierquälerischen Hundekämpfe werden mittlerweile keine Listenhunde mehr benutzt, sondern ganz normale Rassen wie z. B. der Riesenschnauzer etc.