Der Berner Sennenhund

Huhu, habe das gerade mal hier gelesen. Da das Bild oben nicht geht, hier welche von mir.

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Die Farbe nennt sich übrigens tricolor und nicht schwarz-loh. 🙂

LG Anja.

Eine Antwort auf „Der Berner Sennenhund“

  1. Der Berner Sennenhund

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    (Privatbild)

    Größe: Rüde: Schulterhöhe ca. 64 bis 70 cm

    Hündin: Schulterhöhe ca. 58 bis 66 cm

    Gewicht: 40 bis 50 Kg

    Fell/Farbe: Langes, leicht gewelltes Haar,

    Schwarz-Loh mit weißem Abzeichen

    Lebenserwartung: 10-12 Jahre

    Abstammung: Schweiz

    Charakter

    Ruhiges, unbestechliches Wesen, sucht aber immer enge Bindung zu den Menschen;

    gutmütig, selbstsicher, intelligent, aufmerksam, freundlich aber auch wachsam, kein Beller,

    der seiner Familie treu ergeben ist und sehr liebevoll mit Kindern umgeht. Bei einer liebevollen

    und konsequenten Erziehung lernen sie sehr schnell.

    Pflege

    Besonders an Stellen, an denen das Fell leicht verfilzt („Hose“, Kragen, Achseln, hinter den Ohren)

    sollte wöchentlich gründlich gebürstet und gekämmt werden. Wenn nötig, überstehendes Haar

    zwischen den Fußballen entfernen.

    Haltung

    Er sollte weder im Zwinger, noch an der Kette oder isoliert im Garten gehalten werden.

    Eine derartige Haltung führen zu seiner Degeneration. Daher sollte er auch unbedingt in

    der Familie integriert werden und teilhaben können am Leben in der häuslichen Gemeinschaft.

    Aufzucht und Erziehung

    Berner Sennenhunde müssen harmonisch, konsequent und vor allem sehr liebevoll aufgezogen werden.

    Sie sind flotte und lernwillige Schüler, die sehr viel Gefühl für die Stimmlage ihres Herrn entwickeln.

    Heranwachsende Hunde sollten nicht durch Treppensteigen oder auf andere Weise überlastet werden,

    die Hunde brauchen ihre ganze Energie für ihr Wachstum.

    Bewegung

    Diese Hunde haben einiges an Bewegung nötig. Sie lieben ausgedehnte Spaziergänge, Spielen und Toben

    ohne Leine. Junge Hunde, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, darf man jedoch nicht

    überfordern und muss für ausreichend Ruhe und Schlaf sorgen.

    Verträglichkeit

    Berner Sennenhunde sind im allgemeinen sehr lieb zu Kindern, die sie dann auch unter ihren Schutz stellen.

    Wenn die Hunde in jungen Jahren mit Katzen oder anderen Haustieren vertraut gemacht worden sind, so

    sollten sie sich in ihrer Gegenwart allzeit gut betragen. Ein Berner Sennenhund ist ein guter Wachhund,

    er sollte allerdings nicht wild klaffend hinter der Hecke oder dem Zaun umherspringen. Wenn Unbekannte

    das Terrain betreten, wird dies zunächst lauthals angekündigt, wenn nötig, steht der Berner Sennenhund

    parat. Einige Berner Sennenhunde können sich gegenüber Artgenossen dominant benehmen.

    Geschichte

    Der Berner Sennenhund ist ein Bauernhund alter Herkunft, der in den Voralpengebieten und Teilen des

    Mittellandes in der Umgebung von Bern als Wach-, Zug- und Treibhund gehalten wurde. Nach dem Weiler

    und Gasthaus Dürrbach bei Riggisberg, wo dieser langhaarige, dreifarbige Hofhund besonders häufig vorkam,

    erhielt er seinen ursprünglichen Namen: Dürrbächler

    Nachdem 1902, 1904 und 1907 bereits solche Hunde an Hundeausstellungen gezeigt worden waren, schlossen

    sich im November 1907 einige Hundezüchter aus Burgdorf zusammen, um die Rasse rein zu züchten.

    Sie gründeten den Schweizerischen Dürrbach-Klub und stellten Rassekennzeichen auf. 1910 wurden an

    einer Hundeschau in

    Burgdorf bereits 107 Tiere vorgeführt.

    Von da an erwarb sich die Rasse, in Anlehnung an die anderen Schweizer Sennenhunde, nun

    „Berner Sennenhund“ genannt rasch Freunde in der ganzen Schweiz und bald auch in anderen Ländern.

    Heute ist der Berner Sennenhund dank seiner attraktiven Dreifarbigkeit und seiner Anpassungsfähigkeit

    weltweit als Familienhund bekannt und beliebt.

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