Ein zweiter Sittich?

Hallo Lollo,

herzlich willkommen bei uns! 🙂

Ich würde das Weibchen mit einem Männchen zusammensetzen. Der Hahn sollte aber wenigstens 1 Jahr alt sein – nach oben setze ich keine Altersbegrenzungen.

(Wir haben kürzlich auch einen mehr als 8 Jahre alten Abgabevogel in einen Schwarm mit lauter jüngeren Vögeln so um die 3 Jahre alt gesetzt. Das ist unproblematisch.)

Abraten würde ich Dir nur von einem 2. Weibchen. 2 Hennen vertragen sich oft nicht so gut miteinander.

Welche Fragen hast Du sonst noch konkret? Zur Ernährung o. a.? Da kann man viel schreiben. Stell‘ am besten Fragen; und wir antworten wir dann gerne darauf.

Deine Überlegung, dem Vogel einen Partner zuzugesellen, finde ich sehr gut. Da brauchst Du dann auch kein schlechtes Gewissen zu haben, dass die Vögel allein sind. Die beschäftigen sich miteinander.

Berichte uns doch weiter darüber!

Viele Grüße

Brigitte 🙂 🙂

5 Antworten auf „Ein zweiter Sittich?“

  1. Hallo,ich übernehme demnächst einen Wellensittich.Es ist ein Weibchen und ca.3 Jahre alt.Ich möchte gern einen zweiten Vogel dazu nehmen,

    weil ich tagsüber arbeite und es mir leid tun würde wenn der Vogel dann alleine ist.Gibt es da etwas besonderes zu beachten? Ich bin auf diesem Gebiet Neuling und wäre für Tips dankbar.Übrigens war das Weibchen vor ca.2 Jahren schon mal für ca. ein 3/4 Jahr in Gemeinschaft mit einem anderen Vogel.

    Im voraus schon mal vielen Dank!

  2. Hallo Lollo! 😉

    Herzlich willkommen im Forum. :ola: Super, dass du der Vogeldame Gesellschaft dazuholen möchtest. Ein Hahn sollte es schon sein, an Altersunterschiede stören sich die Wellis überhaupt nicht. Ich hatte ein Pärchen von 2 und 9 Jahren!

    Wie möchtest du es denn mit Freiflug handhaben? Wenn du tagsüber arbeitest und die Wellis nur abends fliegen dürfen, solltest du einen schönen großen Käfig nehmen.

    Wenn du weitere Fragen hast, schreib einfach drauf los. Hier bekommt man immer schnell und kompetent Hilfe.

    Viel Spaß mit den beiden Zwergen!

  3. Hallo,

    vielen Dank erstmal für die Antworten.Die genaueren Fragen kommen sicher noch mit der Zeit.Ich werde sie dann sicherlich hier stellen und auch sonst mal berichten wie es mit den beiden Neubewohnern so läuft.

    Nochmals danke, und bis dann!

  4. Hallo Lollo!

    Ich habe soeben dieses Wellensittichforum entdeckt, ein bißchen gestöbert und deinen Beitrag gelesen. Also hab ich mich angemeldet, um dir meine Erfahrungen zu schildern.

    Lustig fand ich, dass dein Beitrag genau nach meinen Erlebnissen der letzten paar Wochen klang. Denn auch ich habe, vor ca. 5 Wochen, ein Wellensittichweibchen, 3 Jahre alt, von Freunden übernommen. Sie hat bei ihnen immer allein gelebt. Klingt bekannt oder?

    Da ich ein Anfänger mit Wellensittichen bin habe ich mich erst mal im Internet über deren Haltung, Pflege und Ernährung kundig gemacht und es hat nicht lange gedauert bis feststand: da muss noch ein zweiter gefunden werden.

    Unsere Wellidame heißt Simon (ihre vorherigen Besitzer hatten sie als „Männchen“ gekauft) und ist sehr zutraulich. Sie kommt ohne Probleme auf den Finger und nach kurzer Zeit fing sie auch an, uns nachzuahmen, dh genauso zu pfeifen wie wir. Ziemlich lustig. Ich hab mich viel mit ihr beschäftigt, hab mit ihr einen Wellispielplatz gebaut und geschmückt, sie hat immer gleich die Sachen, die ich ranhängen wollte, Glöckchen und so weiter ausprobiert. War ganz gut so, denn so konnte ich feststellen, welche Sachen geeignet sin und welche nicht. Z.B. war eine selbstgbaute Schaukel nicht so der Renner, weil sie keine Balance drauf halten konnte.

    Zeitgleich hab ich fieberhaft nach einem Freund für sie gesucht. In einem Forum wurde ich aufgeklärt, es sollte ein Männchen und mindestens ein Jahr alt sein. Ich wollte aber einen Abgabevogel haben, damit ich wenigstens einem „bedürftigen“ Wellensittich ein gutes Zuhause geben kann. Letztendlich ist Barney Montag vergangener Woche bei uns eingezogen. Für beide hatte ich schon einen größeren Käfig gekauft und mit Naturästen, einem dieser Seile mit Draht drin, Schaukel etc eingerichtet und Simon war dort eingezogen. Sie war absolut begeistert von ihrem neuen Zuhause! Man konnte ihr die Freude richtig ansehen! Hat alles begutachtet, überall mal zur Probe gesessen usw.

    Barney haben wir dann mit Simon’s altem Käfig abgeholt und erst mal in ein separates Zimmer gestellt. Man soll den Neuankömmling erst mal zur Beobachtung in Quarantäne stellen, könnte ja Krankheiten mitbringen. Barney war sehr aufgeregt und ängstlich, ist immer geflüchtet und hat gezittert, wenn man sich dem Käfig genähert hat. Also haben wir ihn erst mal in Ruhe gelassen, natürlich immer Futter und Wasser gewechselt und abends zugedeckt, sodass er mehr Ruhe hatte. Nach ein paar Tagen hab ich dann versucht, ihm Kolbehirse aus der Hand zu füttern und so nach und nach ist er auch näher gekommen und hat selbst kleine Stüchen genommen.

    Dadurch, dass die Türen manchmal offen standen haben die beiden sich immer mal unterhalten und waren gleich ganz aufgeregt, dass sie jemanden hörten, der so klang wie sie selbst.

    Eine Woche später (ich glaube man soll sie eigentlich länger getrennt halten… 😳 ) haben wir dann Barney’s Käfig ins Wohnzimmer gebracht, wo Simon gerade Freiflug hatte. Als sie dann mitbekam, dass ein Artgenosse da war, ist sie gleich auf Barney’s Käfig geflogen und wie wild darauf hin und her gelaufen und hat immer mal getestet, ob der andere auch „echt“ ist. Auch Barney war ganz aufgeregt. War ein lustiges Schauspiel. Wir haben sie eine Weile so beobachtet, damit sie sich etwas beruhigen.Dann haben wir Simon in ihren Käfig gesteckt und beide Käfige mit geöffneten Türen aneinander gestellt. Nach einer Weile und Hilfe der Kolbenhirse ist Simon dann zu Barney mit reingeklettert und letztendlich sind beide in den großen Käfig umgezogen. Jetzt sitzen sie immer so niedlich zusammen und kuscheln – Simon ist nur manchmal etwas derb und drängt sich Barney etwas auf oder zwickt ihn in den Fuß. wahrscheinlich kann sie ihr Glück noch nicht so richtig fassen.

    Ein paar Sachen haben sich geändert. Simon ist bedingt durch Barney’s Ängstlichkeit etwas zurückhaltender geworden, sie reißt jetzt auch erst mal vor der Hand aus und die beiden waren auch noch

    nicht draußen, obwohl die Tür offen stand. Aber heute ist sie zum Kolbenhirse naschen wieder auf meinen Finger gekommen und ich denke, wenn Barney sich etwas entspannt, wird sich das alles wieder geben.

    Schön finde ich, dass die beiden zusammen viel mehr und schöner singen als alleine und es ist so niedlich, wenn sie abends aufgeplustert nebeneinander sitzen und Simon pfeift ganz leise ihr Schlaflied… :sleep:

    Tut mir leid, dass ich einen so langen Roman geschrieben habe, aber vielleicht hilft es dir ja ein bißchen.

    Viel Glück bei der Suche nach einem zweiten Welli und berichte bitte von deinen Erlebnissen.

    Viele Grüße

  5. Hallo Verena!

    Vielen Dank für diesen schönen Bericht, der ein Paradebeispiel gegen Einzelhaltung ist!

    Hoffentlich hast Du mit den Süßen noch ganz, ganz lange viel Spaß!

    😉

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