Mittlerweile f?hle ich mich als Tierqu?ler

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Gefragt 7, Feb 2005 in Andere Sittiche von KEi (1,760 Punkte)
Hallo ihr Lieben,
ich bin total verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll!
Also, seit dem mein einer Welli (Wurzel) krank war und nicht mehr besonders gut fliegen kann und oft diese unangenehmen Bruchlandungen hingelegt hat und wir ihn nicht mehr ohne Aufsicht fliegen lassen können kommen meine beiden Wellis nicht mehr so oft raus zum fliegen wie vorher gewohnt.
Normalerweise hatten wir den Käfig den ganzen Tag offen auch wenn wir nicht zu Hause waren.
Jetzt können wir den Käfig nur öffnen wenn einer von uns zu Hause ist und das kommt nicht so oft vor, da wir Tags arbeiten und nach Feierabend fallen noch so viele Sachen an die man machen muss (ihr wisst ja wie das ist) Oft kommen wir erst Abends dazu uns mal hin zu setzen und da ist bei meinen Wellis schon schlafen angesagt und sie haben gar keine Lust mehr raus zu kommen. Wurzel macht das nicht viel aus, er klettert lieber im Käfig herum als zu fliegen, aber mein zweiter Welli dreht mittlerweile durch.
Man merkt, dass er unzufrieden ist, indem er ganz lange am schimpfen ist oder wie ein wilder im Käfig herum flattert.
Ich würde so gerne was an dieser Situation ändern, aber ich weiß nicht wie. Ich kann ja nicht nur den einen Welli raus lassen und dann den Käfig wieder schließen und dann die Wohnung verlassen. Außerdem bleibt Peter nicht lange draußen, wenn Wurzel nicht mit raus kommt.
Ich fühle mich echt als Tierquäler und das ist schrecklich!
LG
Kathrin

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Beantwortet 7, Feb 2005 von Duplicate Manee (1,640 Punkte)
Warum müsst ihr dabei sein, wenn der Vogel draußen ist? Die Bruchlandung kannst du doch dann auch nicht verhindern, oder?
Wir hatten eine Henne, Trixie, flugunfähig. Die wollte auch immer mitfliegen, weil sie bei den anderen sein wollte, die Landungen von ihr auf dem Boden waren wirklich brutal. Als erstes gab ich ihr die Möglichkeit, zu Fuß zu den Spielplätzen zu kommen, indem ich Seile dorthin spannte. (Einfach einen Haken in die Decke drehen und ein Sisalseil festbinden). Daraufhin unterließ sie sofort die Flugversuche und war ab da zu Fuß unterwegs.
Dann bastelte ich eine Leiter, die hakte ich in dem offenen Türchen ein. Wenn sie wirklich nochmal fiel, dann kam sie alleine wieder hoch, sie ist nicht der erste Vogel, der sofort begriff, wofür dieses komische Gestell da war. :D Ab da war sie ein rundum zufriedener Vogel, dauernd unterwegs und sehr aktiv.
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Beantwortet 7, Feb 2005 von Duplicate Manee (1,640 Punkte)
Da fällt mir noch ein:
Meine Schwester hatte das gleiche Problem: Ein Päärchen, und durch Krankheit wurde ein Welli flugunfähig. Es gibt dort aber nicht die Möglichkeit, Seile o.Ä. zu spannen. Also bastelte sie einen tollen Spielplatz, den sie auf dem Käfigdach fest verankerte. Der Flugunfähige ist damit zufrieden und macht kaum noch Flugversuche, und der andere dreht seine Runden und kommt immer wieder zum Anderen zurück. Wäre das eine Möglichkeit für euch?
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Beantwortet 7, Feb 2005 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Kathrin,

ich habe auch eine flugunfähige Henne im Schwarm.

Ich würde den Käfig am Abend dennoch einige Stunden lang geöffnet lassen, auch wenn Ihr nicht jede Sekunde lang nach den Vögeln schauen könnt.

Der flugbehinderte Vogel lernt m. E. nach einer Weile selbst, was er kann und was er nicht kann.

Meine flugbehinderte Nelli macht auch bei stundenlang geöffneter Voliere gar keinen Versuch mehr zu fliegen. (Am Anfang hat sie auch Bruchlandungen gemacht.) - Aber jetzt kennt sie genau ihre Grenzen; und sie ist eine wirkliche Klettermeisterin! - Kein anderer Vogel in meinem Schwarm kann so schnell klettern und laufen wie sie! - Meine Nelli hat also ihre Flugbehinderung durch andere Fähigkeiten gut ausgeglichen und ist im Schwarm gut integriert.

Ich empfehle - nur meine persönliche Meinung -, den Käfig auch unbeaufsichtigt einige Stunden lang am Tag geöffnet zu lassen.

Du musst dann nur aufpassen, dass du nicht auf den behinderten Vogel trittst, wenn er eine Bruchlandung auf dem Fußboden gemacht hat.

Solche behinderten Vögel lernen aber, mit ihrer Behinderung zu leben. (Ich war damals nach Nellis Unfall auch ganz verzweifelt darüber, dass sie nicht mehr fliegen können wird. - Aber Nelli kann damit besser umgehen als ich!)

Kopf hoch! Dein flugbehinderter Welli hat dennoch Lebensfreude, solange er sich nicht quälen muss aufgrund anderer Krankheiten.

Viele Grüße
Brigitte
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Beantwortet 11, Feb 2005 von Birgit_+4 (980 Punkte)
Also ich habe auch so einen flugunfähigen Absturzkandidaten. Die anderen drei fliegen viel und er läuft und klettert viel. Der Käfig ist den ganzen Tag offen und -natürlich - stürzt Tangini ab und an ab. Entweder weil er sich erschreckt und dochmal losflattert oder weil ihn einer der anderen "schubst".

Ich habe auch so eine Leiter zum Käfigtürchen gebaut, die er vom ersten Augenblick an als Hilfe erkannt hat. Zudem ist der Kletterbaum relativ niedrig und direkt mit dem Käfig verbunden, so dass er überall hingelangen kann. Obwohl er jetzt schon seit 3 Jahren behindert ist, hat er alle Abstürze gut überstanden, auch wenn ich jedesmal zusammenzucke und denke "oje, der arme".

Also ich würde die beiden wieder raus lassen, sobald er seine Leiter und einen erreichbaren Spielplatz hat.

Liebe Grüße,
Birgit
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