Antibiotikum per Spritze, ?ber Schnabel oder Trinkwasser?

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Gefragt 17, Jul 2004 in Vogel-Krankheiten von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo,

manchmal ist es unumgänglich, dass ein vogelkundiger Tierarzt Wellis mit Antibiotika behandelt (- oft Breitbandantibiotika -).

Mich interessiert, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt. Wurden die Medikamente immer oder nur gelegentlich gespritzt, oder wurde die Medizin über den Schnabel oder über das Trinkwasser verabreicht? Und mit welchem Erfolg?

Viele Grüße
Brigitte :) :)

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Beantwortet 18, Jul 2004 von Cordula (38,580 Punkte)
Hallo Brigitte,
nachdem ich vor einem Jahr mit meinem Rufus wegen Luftsackentzündung, und in den vergangenen Monaten mit Tweety fast ständig beim TA war, habe ich da so meine leidigen Erfahrungen gemacht..
Meiner Ansicht nach ist das einzig wahre, das AB zu spritzen. Nur so bekommt der Vogel genau die Menge, die er haben sollte. Nicht mehr und nicht weniger.
Um meine Tiere zu schonen, hatte ich zeitweise versucht, das AB über das Trinkwasser zu verabreichen. Dabei ergeben sich zwei Probleme:
1. du kannst nie genau dosieren, weil du nicht weißt, welche Mengen der Vogel trinkt.
2. das Tier schmeckt das AB sofort heraus und verweigert die Wasseraufnahme.
Die Aufnahme über den Schnabel ist eine große Quälerei und meine Vögel haben die Hälfte des AB's hinterher wieder ausgespuckt.
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Cordula (38,580 Punkte)
PS: Ich habe 'AB gespritzt plus weiterer Medikamente nach genauer Diagnose' angekreuzt. So haben es bisher meine 3 vogelkundigen TÄ gehandhabt und ich ,bzw. meine Vögel, sind gut damit gefahren.
Neben dem AB haben die Tiere BBB bekommen, Tweety bekam zusätzlich Amynin für seine Leber.
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo Brigitte!

Ich habe auch schon einige Varianten durch.
Die meisten Krankheiten meiner Wellis wurden genauer untersucht, z.B. durch Kotuntersuchungen oder Kropfabstrich.
Bei diesenTA´s bekam ich meistens sogar Körner, die mit dem AB geimpft waren.

Eine leidige Prozedur, denn ich mußte die Körner genau einteilen, für 10 Tage z.B. , habe sie für den kranken Vogel in eine Extra-Napf gefüllt und ihm diesen vor den Schabel gehalten. Schwierig, denn ich wußte auch nie genau, ob die Körner wirklich gefressen werden. Oft wollte der Welli sie auch nicht, schmecken wohl nicht so doll.

Die Variante mit dem AB für´s Wasser ist meiner Meinung nach ebenso ungenau. Weiß ich denn genau, ob mein Vogel auch die erforderliche Menge getrunken hat, damit das AB wirkt?

Vor einigen Monaten habe ich dann einen TA bei uns gefunden, der ein AB auch spritzt (mein vorheriger hat das nie gemacht). Er hat mir auch erklärt, daß er in leichten Fällen ein AB für´s Wasser mitgibt und meistens erst dann spritzt, wenn es dem Vogel offensichtlich schon nicht so gut geht.
Hamlet wurde damals gar nicht so genau untersucht, der TA hat sich seinen Allgemeinzustand angeschaut, Brustbein abgetastet, Kot angeschaut. Aufgrund seines schlechten Zustands wurde dann sofort ein AB gespritzt, das wirklich auch am nächsten Tag gewirkt hatte. Hamlet war wie ausgewechselt!

:)
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Ute (6,000 Punkte)
Hallo Brigitte,
mein TA geht so vor das er je nach Zustand des Tieres ein Breitband-AB spritzt und nachfolgende Medikamente nach Auswertung der Abstriche gibt. Ist ein Vogel noch fit, wird auch schon mal auf das Breitband-AB verzichtet, aber dann muss es ihm noch wirklich gut gehen.

Die nachfolgenden Medikamente werden dann entweder auch gespritzt oder oral verabreicht. Das ist von der Erkrankung abhängig. Meine an Megabakterien erkrankte Henne kriegt das Ampho-Moronal wenn es nötig ist oral. Mit ein bißchen Übung und der richtigen Handhabung ist das ganze in 5 Sekungen erledigt.
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Punky (3,800 Punkte)
Hallo Brigitte!
Mein Chucky hatte vor drei Jahen eine Nierenentzündung, da er auch schon sehr schwach war, bekam er das AB gespritzt. Und ich musste ihm dann noch weiter Medikamente oral verabreichen. Es wär auch viel zu viel Stress für ihn gewesen, jedesmal wegen ner Spritze zum TA zu fahren! Heute ist Chucky 6 Jahre alt und kerngesund! :D
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo,

nach Euren Berichten scheint es ja immerhin doch einige gute vogelkundige TAs zu geben, wenn man sie dann erst mal gefunden hat.

Ich halte es eigentlich auch für sinnvoll, ein AB nach genauer Diagnose zu spritzen vorausgesetzt, dass das ein vogelkundiger TA macht, der nicht nur Hunde und Katzen behandelt.

Oral habe ich meinen Vögeln ABs noch nicht verabreicht. Womit macht man das am besten - mit einer Pipette oder mit einer Spritzenkanüle ohne Nadel?

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Ute (6,000 Punkte)
Ich verwende eine 1ml Kanüle ohne Nadel.
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Beantwortet 18, Jul 2004 von Punky (3,800 Punkte)
Hallo Brigitte!
Ich verwende auch eine Kanüle ohne Nadel, hatte damit auch keine Probleme.
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