Der Pekinese

0 Punkte
722 Aufrufe
Gefragt 7, Mär 2004 in Hunde-Steckbriefe von Wölkchen (2,120 Punkte)
Der Pekinese

[ img ]
(Privatbild :D)


Stockmaß: 15 - 23 cm
Gewicht: 15 - 25 kg
Farben: alle Farben
Lebenserwartung: 12 - 13 Jahre
Funktion: Begleithund
Herkunft: China im Altertum

Charakter
Der Pekinese ist intelligent und sehr selbstbewusst, so
kann er leicht zum Familientyrann werden. Ferner zeichnen
ihn Furchtlosigkeit und Wachsamkeit aus. Ein Kinderhund
ist der kleine Draufgänger allerdings nicht. Er ist sehr
liebebedürftig, stellenweise sogar eifersüchtig, aber
trotzdem immer ein wenig distanziert.

Anhänglich, aber nicht abhängig, würdevoll, überaus
einnehmende Art, etwas hochmütig und eigensinnig,
mutig, im Allgemeinen aber nicht übermütig gegenüber
Fremden. Ein Pekinese wählt seinen Herrn selbst aus.

Pflege
Er braucht eine liebevolle, sorgfältige und zeitaufwendige
Pflege sowie hochwertiges Futter.

Auslauf
Viel Auslauf ist nicht notwenig, bei ausufernden Spaziergängen
kann der Pekinese sogar durch sein Schneckentempo nerven.
Allerdings kann man ihn dann problemlos auf dem Arm tragen.

Aufzucht und Erziehung
Auch wenn ein Pekinese sich eigentlich keine Vorschriften
machen lässt, so sollte man ihm doch einige Grundregeln
beibringen, damit er seinem Besitzer später nicht auf
der Nase herumtanzt.

Positive Zusprache, wenn er etwas richtig gemacht hat,
aber keine allzu harte Strafe bei Vergehen sind wohl der
erfolgreichste Weg - ein "beleidigter" Pekinese wird sich
ohnehin für längere Zeit zurückziehen.

Verträglichkeit
Im Allgemeinen hat diese Rasse wenig Probleme mit der
Gesellschaft von anderen Tieren, alles ist aber abhängig
vom Grad der Sozialisierung des Hundes. Da ein Pekinese
nicht gerne in seiner Ruhe gestört wird, ist er als
Spielgefährte für kleinere Kinder nicht so gut geeignet.

Geschichte des Pekinesen
Mit ihrem löwenähnlichen Aussehen sollten diese Hunde böse
Geister vertreiben. Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität beim
Kaiserhof hatten sie ihren eigenen Hofstaat, der diese
Kostbarkeiten züchten sollte. Nur der Adel durfte sie besitzen.
Bei der Einnahme von Peking 1860 durch die Engländer gab der
Kaiser den Befehl, alle Hunde zu töten, damit sie nicht in den
Besitz der Eroberer fielen. Trotzdem fanden die Engländer
vier Hunde, die sie nach England schickten, einen davon als
Geschenk an Queen Victoria. Bald darauf folgten weitere Importe,
und die Hunde wurden modern. Diese Hunde waren Ärmelhunde,
dazu gedacht, in den weiten chinesischen Ärmeln getragen zu
werden, und selten schwerer als 2,5 kg. Auch waren die Läufe stark
gekrümmt, damit sie nicht allzu weit weglaufen konnten. Durch den sehr
flachen Schädel mit der extrem kurzen, eingedrückten Nase können
Gesundheitsschäden entstehen. Daher sollte man auf eine
ausgewogene Zucht ohne Extreme achten.

Deine Antwort

Dein angezeigter Name (optional):
Datenschutz: Deine Email-Adresse benutzen wir ausschließlich, um dir Benachrichtigungen zu schicken. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Anti-Spam-Captcha:
Bitte logge dich ein oder melde dich neu an, um das Anti-Spam-Captcha zu vermeiden.
Willkommen bei Haustier-Center.de - Das Frage & Antwort Portal rund um Tiere. Hier kannst du kostenlos deine Frage stellen und bekommst antworten durch unsere Community.

Ähnliche Fragen

0 Punkte
0 Antworten 966 Aufrufe
Gefragt 25, Mai 2003 in Hunde-Steckbriefe von Any (2,680 Punkte)
0 Punkte
0 Antworten 752 Aufrufe
Gefragt 25, Mai 2003 in Hunde-Steckbriefe von Franzi (10,520 Punkte)
0 Punkte
4 Antworten 2,231 Aufrufe
Gefragt 25, Mai 2003 in Hunde-Steckbriefe von Franzi (10,520 Punkte)
0 Punkte
0 Antworten 1,360 Aufrufe
Gefragt 5, Nov 2007 in Hunde-Steckbriefe von manee (38,820 Punkte)
0 Punkte
0 Antworten 837 Aufrufe
Gefragt 16, Feb 2005 in Hunde-Steckbriefe von Nelly (320 Punkte)
...