Probleme mit H?ndin aus Spanien

0 Punkte
569 Aufrufe
Gefragt 10, Sep 2003 in Hunde von snoopy's (400 Punkte)
Hallo ihr Lieben!

Heute schreib ich mal, weil eine Bekannte Probleme mit ihrem Hund hat und selber keinen Zugang zum Internet hat.

Hier erstmal die Fakten:
- Mischlingshündin, sieht aus wie ein klein geratener Border Collie aus
- ist 4 Jahre alt
- wohnt seit 3 Monaten bei ihrer jetzigen Besitzerin
- ursprünglich kommt die Hündin aus Spanien und wurde durch eine Organisation vermittelt

Nun zum Problem:

Die Hündin (mit Namen Biggi) wohnt nun schon seit 3 Monaten der Besitzerin und es lief bis vor einer Woche alles super. Nur jetzt hat Biggi leider angefangen alles anzubellen was ihr über den Weg läuft. Es kam ganz plötzlich, ohne erkennbaren Grund. Es ist so schlimm das sie sogar weitaus größeren Hunden bellend hinterher läuft und dadurch schon von einem Hund angegriffen wurde. Die Besitzerin ist vollkommen überfordert davon und macht sich verständlicherweise große Sorgen. Es ist ihr erster Hund, was die Lage natürlich nicht leichter macht.
Sie hat mir auch berichtet das ihr Biggi überall hin folgt, sogar mit auf’s Klo. Biggi hat scheinbar große Angst ihre Besitzerin zu verlieren.

Ich habe selber eine Hündin, aber sie ist kein „Problemhund“, weil ich sie schon als 7 Wochen alten Welpen bekommen hab und somit die ganze Erziehung in meiner Hand lag. Darum weiß ich nicht genau was ich ihr raten soll.

Ich hab da aber so meine Theorien warum Biggi sich so verhält. Da sie ja die meiste Zeit ihres Lebens ganz alleine auf sich selbst gestellt war, um alles mit anderen Hunden kämpfen mußte, kann ich mir gut vorstellen, da sie sich nun zum ersten Mal wohl fühlt nun alles versucht um die Besitzerin zu behalten. Sie ist was die Sozialisierung angeht wohl ganz anderes „gepolt“ als Hunde die nicht so kämpfen mußten und muß daher alles neu lernen.

Es ist natürlich möglich das sich ihr Verhalten wieder „bessert“, wenn sie erstmal erkannt hat, dass ihre Besitzerin sie nicht mehr verläßt. Andererseits ist es auch genauso möglich das es immer nur schlimmer wird.

Ich habe ihr geraten zu einer Hundeschule zu gehen. Das wäre für sie aber ziemlich schwierig, weil sie kleine Kinder hat. Aber sie hat mir schon gesagt das sie es tun würde, wenn es für Biggi das Beste wäre. Denn sie liebt ihre kleine Biggi wirklich sehr und gibt sich sehr viel Mühe. Ich wollte mich nur erstmal hier informieren, ob vielleicht jemand von euch schon ähnliches erlebt hat und weiß was am besten zutun ist.

Schon mal vielen Dank für eure Antworten! :wink:

Deine Antwort

Dein angezeigter Name (optional):
Datenschutz: Deine Email-Adresse benutzen wir ausschließlich, um dir Benachrichtigungen zu schicken. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Anti-Spam-Captcha:
Bitte logge dich ein oder melde dich neu an, um das Anti-Spam-Captcha zu vermeiden.

8 Antworten

0 Punkte
Beantwortet 10, Sep 2003 von Silence (13,540 Punkte)
also, erst mal zu dem problem des "überall hin folgens": der hund ist völlig auf die besitzerin fixiert und hat scheinbar angst, dass sie ihn alleine lässt. also muss man ihr die angst vor dem alleine sein nehmen.
das bedarf einiger zeit, in der der hund systematisch alleine gelassen wird, erst nur für kurze zeit.
z.B. den hund zum körbchen führen, den "platz"-befehl geben und alleine kurz aus der wohnung gehn (oder in deinem fall dann aufs klo :roll: ) wichtig: keine langen abschiede!! dann merkt der hund das was faul ist. nach 5 min zurückkommen und den hund ausführlich loben, wenn er auf dem platz geblieben ist. so lernt er, dass der besitzer zwar weggeht, aber immer wiederkommt und es dann eine belohnung gibt.

also das anbell-problem hab ich auch mit meinem terrier... und meiner meinung nach tut er es weil er sich zu selbstsicher ist. nach dem motto: frauchen rettet dich, wenns ernst wird ;)
frage: ist der problemhund draußen an der leine? wenn ja können die aggressionen damit verbunden sein, dass er sich an der leine zu sicher ist und sich selbst überschätzt.

du schreibst, dass er aussieht wie ein border collie? wenn da wirklich collieblut in dem mischling steckt, ist die erziehung natürlich noch schwieriger... auf jeden fall sind border collies nix für anfänger
0 Punkte
Beantwortet 10, Sep 2003 von Duplicate Blinky (5,320 Punkte)
Hallo Snoopy`s

Zitat:
Sie hat mir auch berichtet das ihr Biggi überall hin folgt, sogar mit auf’s Klo. Biggi hat scheinbar große Angst ihre Besitzerin zu verlieren.

Wie du vielleicht gesehen hast, hab auch ich seit Sa eine Hündin aus Spanien und ich kann die Erfahrungen deiner Freundin nur genauso bestätigen.Aber mir wurde von der Org. gesagt das fast alle Freigänger aus Spanien sich so verhalten.

Zitat:
Ich hab da aber so meine Theorien warum Biggi sich so verhält. Da sie ja die meiste Zeit ihres Lebens ganz alleine auf sich selbst gestellt war, um alles mit anderen Hunden kämpfen mußte, kann ich mir gut vorstellen, da sie sich nun zum ersten Mal wohl fühlt nun alles versucht um die Besitzerin zu behalten. Sie ist was die Sozialisierung angeht wohl ganz anderes „gepolt“ als Hunde die nicht so kämpfen mußten und muß daher alles neu lernen.


Auch unsere verhält sich so.Wenn sie sich mit der ältesten in die Haare gerät, wehrt sie sich wie Teufel, obwohl die andere die Oberhand hat. Sie legt sich zwar auf den Rücken und streckt alle viere nach oben als wenn sie sich unterwirft,beißt dabei aber wo sie nur kann.Sowas hab ich vorher noch nicht gesehen, normalerweise unterwirft ein Hund sich und verhält sich doch dann still? Unsere Nachbarn haben mit ihrere Spanienhündin dieselben Erfahrungen gemacht . Wir können uns das nur damit erkl. das diese Hunde sich ja immer überall durchsetzen mußten um überhaupt zu überleben.
Wie es dann bei uns ausschaut wenn sie sich mal ganz sicher fühlt, müssen wir erstmal abwarten.

Ich wünsche deiner Freundin gute Nerven und alles Gute für sie und ihren Hund

Lg Blinky
0 Punkte
Beantwortet 11, Sep 2003 von Duplicate Blinky (5,320 Punkte)
Hallo Silence

wenn da wirklich collieblut in dem mischling steckt, ist die erziehung natürlich noch schwieriger... auf jeden fall sind border collies nix für anfänger


Ich habe selber Collies seit 12 Jahren und konnte noch nie behaupten das deren Erziehung schwierig war.
Nur mal so aus Interesse: warum empfindest du deren Erz. als schwierig?
Wenn ich an schwierig denke, fällt mir eher der Dackel ein mit seinem berühmten Dickschädel

LG Blinky
0 Punkte
Beantwortet 11, Sep 2003 von Silence (13,540 Punkte)
wenn der mischling bordercollieblut in sich hat, hat er möglicherweise noch einige charaktereigenschaften dieser rasse... z.B. den starken hüteinstinkt. border collies sind sehr intelligent und MÜSSEN permanent beschäftigt werden, am besten an der schafherde.
ich merke das, wenn ich beim spazieren gehen anderen hundehaltern begegne, die border collies haben (anscheinend ist der hund grad "in mode") die meisten kommen nicht mit ihm zurecht, weil sie ihm einfach nicht die nötige beschäftigung geben und der hund dadurch kümmert und agressiv wird.
manche zeigen sogar beim spiel mit anderen hunden das typische hüteverhalten, also andere hunde umkreisen, hinlegen, umkreisen, hinlegen... daran merkt man eigentlich, das border keine kuschelhunde, sondern arbeitstiere sind.
0 Punkte
Beantwortet 13, Sep 2003 von gini (1,420 Punkte)
hi siri!

ich schreib mal was, obwohl ich gar keine erfahrung damit hab!

aber ich hab vor kurzem was gelesen was da dazupasst und für mich ganz neu war. es ist darum gegangen, dass ein hund, den man erst kurz hat, einem immer auf schritt und tritt nachgeht. (mein hund macht das auch. den hab ich aber schon seit er ein welpe ist. da ist das was anderes.)

also bei einem hund, der neu in der familie ist, sollte man dieses verhalten so deuten: er läuft seinem neuen frauchen immer nach um jede situation kontrollieren zu können. er macht das nicht aus anhänglichkeit oder aus angst sie zu verlieren, sondern er glaubt, er muss auf das "rudel" aufpassen. dazu würd auch passen, dass er alles anbellt. so in der art, er muss die beschützerrolle übernehmen.

ich weiss wirklich nicht, ob das so stimmt. aber es kommt mir schon irgendwie logisch vor. vielleicht muss man von dieser seite an das problem herangehen.

lg gini :) :)
0 Punkte
Beantwortet 13, Sep 2003 von gini (1,420 Punkte)
hi!

mir ist noch was eingefallen.
ich hab schon öfters gehört, dass das typisch ist. der hund zeigt das verhalten erst nach einer eingewöhnungsphase. sobald er sich in seinem neuen zuhause sicher fühlt, beginnt er damit sein rudel zu beschützen.

lg gini
0 Punkte
Beantwortet 16, Sep 2003 von Sony (12,580 Punkte)
Hallole,

hmm um mehr dazu sagen zu koennen muesstest du mal beschreiben,
wie der Hund bellt... stellt er die Haare? Knurrt er ? Geht er zurueck wenn
sie der Hund den er anbellt umdreht usw... berichte mal etwas genauer,
dann kann ich vielleicht auch was dazu sagen...
Denn bellen ist nicht gleich bellen...

Viele Gruesse Sony
0 Punkte
Beantwortet 16, Sep 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Hallo in die Runde

öhm das mit dem anbell problem hatte meine hündin dasty die vor gut zwei jahren verstarb ebenfalls bei ihr war es aber eine nachfolge von einem schweren verkehrsunfall. bei meinem pflegegast liebevoll knölfi genannt ist auch eher eine schutzfunktion bzw ne verteidungsfunktion.

in einer hundeschule ist sicherlich sinnvoll, aber ich denke nicht das es dann besetigt ist :!: :?:


lieben gruss
kruemel (diana)
Willkommen bei Haustier-Center.de - Das Frage & Antwort Portal rund um Tiere. Hier kannst du kostenlos deine Frage stellen und bekommst antworten durch unsere Community.

Ähnliche Fragen

0 Punkte
10 Antworten 360 Aufrufe
Gefragt 31, Jul 2004 in Hunde von Katie (23,980 Punkte)
0 Punkte
20 Antworten 859 Aufrufe
Gefragt 3, Jul 2004 in Hunde von Anonym
0 Punkte
3 Antworten 1,362 Aufrufe
Gefragt 13, Jun 2004 in Hunde von serinca (1,020 Punkte)
0 Punkte
9 Antworten 513 Aufrufe
Gefragt 6, Mai 2004 in Hunde von Sabine W. (920 Punkte)
0 Punkte
6 Antworten 298 Aufrufe
Gefragt 16, Jun 2003 in Hunde von Ela (2,880 Punkte)
...