4 Wellis (2m, 2w, in Kassel) 3 Jahre alt, suchen deutschland

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Gefragt 23, Okt 2010 in Tiervermittlung / Abgabetiere von Hanale (120 Punkte)
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Liebe Welli-Freunde, ich suche auf diesem Weg ein gutes Zuhause für meine vier Süßen und allerbrävsten Federbällchen, bzw. notfalls zwei getrennte Heime für jeweils zwei von ihnen. Sie müssen aber auch in Zukunft mit mehreren anderen zusammenleben (nicht bloß zu zweit).

Unsere Gründe:
mein Freund und ich haben vor zwei Jahren 2 Katzen aus Zypern mitgebracht und seit unserem Zusammenzug leben wir nun allesamt unter
einem Dach, kein perfekter Zustand. Die Vögelein leben in einem Hochsicherheitstrakt - dem Arbeitszimmer, hinter einer stets abgeschlossenen Tür und einer zusätzlichen Plexiglasschleusentür Marke Eigenbau. Leider ist das Zimmer relativ klein und wird von uns kaum noch genutzt, so dass die vier uns an manchen Tagen gerade mal zum Aufdecken und abends zum Einsperren und Zudecken zu Gesicht bekommen. Es mangelt ihnen an nichts, außer an menschlicher Gesellschaft und vielleicht etwas mehr Platz zum Fliegen; Miauen an der Tür scheint sie bisher nicht zu beunruhigen. Es besteht also keine Eile. Sollte jemand einen Außenvolierenplatz anbieten, können wir auch gern bis zum Frühsommer und auf geeignete Umzugstemperaturen warten. Nur mittelfristig muss eine Lösung her, zumal in absehbarer Zeit wieder ein Umzug bei uns ansteht.


Die Vier:
Joini (blau) kam als Erster zu mir. In den 2 Wochen Einzelhaltung bis zu Gelblings Ankunft war er schon handzahm geworden und hat sich nur in meiner Begleitung zu neuen Gegenständen bewegt. Das hat sich aber sofort erledigt als Gelbling dazu kam. Nach einer zunächst glücklichen Beziehung mit Gelbling lebt Joini nach heftigem Werben nun in einer offenen Beziehung mit Giselle (die auch Gelbling gegenüber nicht völlig abgeneigt ist), die er füttert und pflegt. Joini ist gegenüber den anderen drei auf Grund seiner geringen Größe ein wenig im Nachteil, ist aber flott und wendig. Er sorgt schon dafür nicht zu kurz zu kommen. Wie bei den anderen gilt: aus der Hand füttern geht, anfassen aber nicht. Seine Hobbies sind Giselle bezirzen und Neuland erkunden (Regale, Schreibtisch).

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Mosche Machiavelli Gelbling ist ein gutaussehender, charmanter Kerl, der Giselle bezirzt, sobald Joini nicht hinsieht. Er fliegt gerne mal enge Kreise um Menschenköpfe und ist auch sonst recht interessiert an menschlicher Gesellschaft. Er kam früher häufig als erster zu mir auf den Schreibtisch, wenn ich daheim gearbeitet habe. Zahm ist er allerdings auch nicht, Hirse aus der Hand füttern geht aber und mit etwas Beschäftigung ist er sicher schnell handzahm. Zu Joini pflegt er eine Hassliebe. Manchmal sind Gelbling die anderen einfach zu anstrengend, dann zieht er sich allein in den Käfig zurück und zwitschert zufrieden vor sich hin, während die anderen draußen toben und zanken.

Frieda (weiß) hatte ich aus Mitleid aus der Zoohandlung mitgenommen, weil sie mit ihren (damaligen) Stummelflügelchen ständig in der Zoohandlungsvoliere abgestürzt ist und ich befürchtete, sie würden ihr irgendwann den Hals umdrehen, wenn sie keiner holt. Sie wurde auf einschlägige Krankheiten getestet, ist kerngesund und die Flügel sind nach ein paar Monaten tatsächlich lang nachgewachsen. Inzwischen fliegt sie gut, zwar wie ein Hubschrauber, aber sie kommt an. Ihre anfängliche Freundlichkeit hat sie inzwischen leider abgelegt, nachdem sie nicht mehr vom Boden aufgelesen und per Hand zum Käfig chauffiert werden muss, das braucht sie ja nun nicht mehr. Entsprechend werden Annäherungsversuche (dazu zählt auch das Vorhalten von Hirse oder Salat) mit fiesen Zwickangriffen quittiert. Nicht aus Angst, sie kommt ja extra angerannt. Zähmungspotential? Wir begnügen uns damit, sie aus der Ferne zu bewundern. Ihre Hobbies sind Nagen (hat mit Giselle gemeinsam eine dicke Bambusröhre ausgehöhlt), Ausräumen von Regalfächern und Salatbäder. Letztere mussten wir allerdings wegen ihrer Grünzeugempfindlichkeit etwas reduzieren, sie frisst dann immer gleich unmäßig viel. Mit den anderen kommt sie leidlich klar: Giselle mag sie gar nicht, zu Joini und Gelbling ist sie zwar so grob wie zu uns, ruft aber andererseits leidenschaftlich, wenn die anderen morgens mal wieder nicht schnell genug aus dem Käfig kommen. Eine heimliche Schwäche hegt sie für Gelbling.

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Giselle (grün) kam als letzte zu uns. Mit ihrem kükenhaften Charme hat sie Joini und Gelbling gleichermaßen um den Finger gewickelt, nur auf Frieda wirkt das nicht. Und das obwohl sie so viele Interessen gemeinsam haben. Giselle geht für gewöhnlich unbeeindruckt von männlichem Werben früh an ihr Tagewerk, Holz nagen, Blätter von Ästen kappen etc. Das erledigt sie fleißig und ohne jegliche Lautäußerungen. Im Gegensatz zu Frieda und den Herren kreischt sie auch nicht abgrundtief laut. Sie ist nicht zahm, hat aber auch kein Problem, sich unter Händen hindurch zu quetschen, die ihr den Weg versperren (um sie nach Hause zu dirigieren).

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Die Wünsche:
Eine Verschlechterung kommt nicht in Frage. Sie dürfen bei uns den ganzen Tag fliegen, haben ein Mobile aus regelmäßig frisch geernteten Ästen aus dem Garten, bekommen täglich Obst und im Sommer durchgehend frische Luft durch das gesicherte gekippte Fenster. (Wohnungs-)Rauchern und Optimisten, die irgendwo in der Wohnung die Fenster kippen und dabei die Türen offen stehen lassen, möchte ich meine Vier nicht anvertrauen. Schön wäre natürlich wenn sie zusammenbleiben könnten. Aber falls das nicht geht, würde ich sie in zwei Paare trennen, Joini und Giselle, Gelbling und Frieda.

Joini und Giselle wünschen sich einen Ort, an dem Giselle frische Äste und das ein oder andere Buch zerhäckseln kann während Joini sie dabei anhimmelt. Andere Vögel zur Gesellschaft sind Voraussetzung, wenn es schon nicht Gelbling und Frieda sein können.

Gelbling wünscht sich zumindest mit Frieda, im schönsten Fall auch mit Joini und Giselle zusammen, in ein Heim mit anderen Wellis (zum
Ausgleich, dass er "nur" Frieda abgekriegt hat) und gerne mit menschlicher Ansprache zu ziehen. Für Frieda ist sehr wichtig, dass es genug zum Zernagen gibt (Holz, Bambus, Bücher), sie regelmäßig zum Baden kommt und Basilikum und Äpfel gereicht werden.

Umzug:
Ich wohne in Kassel, würde meine Vier bzw. 2x2 aber auch an ihren neuen Wohnort bringen, sofern der nicht gerade in Dresden oder Saarlouis liegt. Toll wären Fotos vom neuen Heim vorab und ein persönliches Gespräch am Telefon! Meine E-Mail ist hanalerch ät gmx.de. Bitte meldet Euch!!

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