Hund und Katze

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Gefragt 10, Jul 2007 in Hunde von Anonym
Hallo,

ich hab da mal eine Frage, was die Gewöhnung von Hund und Katze aneinander angeht.
Wir haben einen Kater zu Hause und möchten uns nun nach langjähriger Pause wieder einen Hund holen. Meine Tochter drängelt ja schon lang, aber ich möchte nun auch nicht mehr ohne sein. Es fehlt halt was!
Hat jemand Erfahrung mit vorhandener Katze und dazugekommenen Hund (es wird wohl doch ein Welpe werden - im TH nichts passendes gefunden :O )
Wir schauen uns morgen ein paar Border-Collie-Mix-Welpen an. Ich habe wie gesagt nur keine Ahnung, wie ich unserem Katerchen das verständlich machen soll. :nixweiss:
Wäre sehr dankbar für Hinweise dazu. Gelesen habe ich schon eine Menge darüber, aber einige "lebendige" Erfahrungsberichte fände ich doch schön...
Danke im Voraus :daumen:

Liebe Grüße Ines

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Beantwortet 10, Jul 2007 von Bacardi (15,560 Punkte)
Hallo Ines,

zunächst mal hoffe ich, dass ihr wißt, was Euch mit Border Collie Mixen erwartet, wenn der Border auch nur etwas durchschlägt. Wißt ihr, welche Rasse da noch mitgmischt hat?

Ansonsten halte ich es für sehr wichtig, dass Euer Katerchen erstmal die Nr.1 bleibt, was Eure Aufmerksamkeit etc. angeht. Er sollte sich nicht zurückgesetzt fühlen.
Dann muß auf jeden Fall verhindert werden, dass der Hund den Kater jagt oder bedrängt. Ist euer Kater eher aufgeschlossen und neugierig oder eher ängstlich und zurückhaltend?

Was ich auf keinen Fall machen würde, wäre Hund und Katze zu zwingen Kontakt aufzunehmen, sprich, beide Tiere festhalten und gegenseitig unmittelbar vorsetzen oder so.

Wie reagiert Euer Kater sonst auf Hunde? Kommen schonmal Hunde zu Besuch? Kennt er Hunde?

Ich habe schon viele Fälle erlebt, wo man einen Hund gut in einen Katzenhaushalt integrieren konnte, auch wenn die erwachsene Katze kaum oder keine Hundeerfahrung hatte.

Es gibt aber auch Fälle, wo es trotz sorgfältiger Einführung etc. auf Dauer nicht geklappt hat.

Was passiert dann mit dem Hund?
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Beantwortet 11, Jul 2007 von Anonym
für die Denkanstösse...
Wie gesagt, ich habe mich schon erkundigt, wie die Gewöhnung in der Theorie ablaufen soll und habe auf Live-Erfahrungsberichte gehofft.
Sicher bleibt unser Katerchen die Nr. 1 und steht im Rudel über dem Hund und darf auf die Couch und ins Bett etc - wie gehabt. Dass man die Tiere nicht zwingen darf, weiß ich.
Wenn mal ein Hund zu Besuch da war, hat sich unser Kater meistens unter die Couch verkrochen - mehr nicht. Das hilft mir leider nicht weiter.
Über den Border haben wir uns auch informiert. Leider habe ich auf Nachfrage, was noch in den Welpen steckt, nur die Antwort: "Ich war ja bei der Zeugung ja nicht dabei" bekommen. :rolleyes:
Klingt für mich nicht sehr vertrauenserweckend - aber ich dachte, schauen kann man ja mal... :nicken:
Wir möchten auf jeden Fall mit dem Hund (gleich ob es nun von diesen Welpen einer wird, oder wir uns für einen anderen Welpen entscheiden) viel sportlich aktiv sein. Agility wäre auch wieder schön, wenn der Hund dazu geeignet ist.

Also vielen Dank für die schnelle Antwort
und liebe Grüße Ines
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Beantwortet 11, Jul 2007 von manee (38,820 Punkte)
Hallo Ines
zur Zusammenführung von Hund und Katze kann ich dir leider nichts sagen.
Aber:
Klingt für mich nicht sehr vertrauenserweckend

Da wäre ich sehr vorsichtig. Schau dir genau die Bedingungen an, unter denen die Welpen aufwachsen.

Über den Border haben wir uns auch informiert.

Wo habt ihr euch informiert? Ich bin bei so etwas sehr vorsichtig, weil die Rassebeschreibungen, die man oft so liest, sehr oberflächlich sind. Ich weiß, wovon ich spreche, bin selber bei einer anderen Rasse drauf reingefallen. Und nicht nur ich. Wir haben in unserem Verein einen Border, der trotz zweimal in der Woche Agility und mehrstündigen Gassigängen täglich so unausgelastet ist, dass er sich Ersatzhandlungen angewöhnt hat, die sehr nerven und auch mit Trainerin nicht weniger werden. Außerdem könnte ich dir noch andere Beispiele nennen, wo Arbeitshunde wie der Border, Australien Shepherd oder Malinois schwierig werden, weil die Besitzer nicht mit den Eigenarten der Rasse zurecht kommen, obwohl sie sich sehr gewissenhaft darauf vorbereitet haben.
Du kannst natürlich Glück haben, aber weiß man das im Voraus? :nixweiss:
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Beantwortet 11, Jul 2007 von Anonym
Nein, das weiß man im Voraus eben nicht.
Da kann man auch mit Pudeln (mein Bruder z.B.) oder Schäferhunden oder, oder, oder... Pech haben.
Man steckt halt nicht drin in den Tieren.

Aber du hast Recht. Die Bedingungen, wie die Welpen aufwachsen werden wir uns sehr genau ansehen.
Es kann ja sein, dass die Menschen nicht sehr gesprächig sind, die Tiere aber trotzdem gut versorgen und die Welpen prima sind.

Ich bin schon gespannt und werde dann berichten.
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Beantwortet 11, Jul 2007 von Claire (20,260 Punkte)
Wenn ein Hund aus einer ordentlichen Zucht kommt, sollte man eigentlich keine Probleme mit Rassen wie Pudeln, Labradoren oder Golden Retrievern haben.
Bei HInterhofvermehrern hat man da schon wesentlich mehr Probleme. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe hier eine Labbi-Dame aus so einer "Zucht".
Such Dir lieber einen im VDH registrierten Züchter, der weiß, welche Tiere bei der Verpaarung dabei waren und der auf WEsensfestigkeit Wert legt. Wenn der Züchter dann noch selber Katzen hat, weißt Du bzw. kannst erleben, wie Dein WElpe mit Katzen umgeht.

Und von dem was Du schreibst, würde ich mir überlegen, ob Eure Katze mit einem Hund im Haus klarkommt, insbesondere mit einem neugierigen (Border-)Welpen. Ein Besuchshund, der mal ein paar Stunden da ist, ist nicht mit einem dauerhaften Rudelmitglied zu vergleichen. Und wenn die Katze mit dem Hund nicht klarkommt, kann dieser noch so lieb mit Katzen sein. Der Ärger wegen von der Katze vollgepiselter Wäsche/Betten/Schuhe etc. ist größer. Was macht ihr dann? Katze abgeben? Hund abgeben?
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Beantwortet 11, Jul 2007 von Anonym
Wenn Ihr "nur mal schauen" geht holt Ihr Euch da auch einen Hund.

so immun ist niemand und besser ist es erst garnicht hingehen.

Border und Collies sind beides Rassen die nicht wirklich gelassen reagieren können.

Es ist ein Unterschied ob mal ein hund einer Rasse aus dem üblichen Verhalten "ausbricht" und anders ist, als es einfach so ohne Wissen drauf ankommen zu lassen.

Pudel sind tatsächlich als Gesellschaftshunde seit vielen Generationen selektiert.

Border sind Arbeitshunde und zwar die der "schlimmsten" Machart.

Es kann natürlich mal passieren einen lebhafteren Pudel zu sehen, aber das ist etwas anderes als zu WISSEN dass ein Border ein Nervenbündel auf 4 Beinen ist.
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Beantwortet 11, Jul 2007 von Anonym
Hallo,

wir sind zurück vom Schauen!
Bis zu den Border-Mix-Welpen sind wir nicht gekommen. Haben uns vorher noch andere Welpen angesehen und mein Mann hat sich sofort in so eine kleine rote Maus verliebt - tja, und die isses nu!
Ich werde mal sehen, ob ich heute abend noch ein paar Fotos in die Fotobox hineingestellt bekomme.
;)
Ich habe mir so gedacht, dass es vielleicht tatsächlich Blödsinn ist mit den Border-Collies und wenn hier auch nochmal gleich so viele Warnungen kommen, wird schon was dran sein.
:daumen:
Naja, nu bin ich gespannt, was unser Katerchen sagen wird. Erstmal haben wir die beiden noch nicht zusammengebracht und unser Kater sitzt im Moment noch im Garten.
Ich berichte dann an anderer Stelle weiter.
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Beantwortet 12, Jul 2007 von Anonym
Ich wollte nur mal Bescheid geben, was Hund und Katze betrifft:

Unser Quincy (also der Kater) ist absolute spitzenklasse! Aus Versehen sind die beiden nun doch schon in einem Raum aufeinander getroffen - ich dachte Quincy sei im Garten, als ich mit Kira vom Gassi gehen kam.
Quincy lag wie der König auf seinem Kissen und hat das Hundekind die ganze Zeit nur beobachtet. Kein Verkriechen, kein Fauchen, kein Knurren!
Die Welpen sind bei der früheren Besitzerin auch zwischen Katzen und Katzenkindern umhergelaufen und haben die Katzen gar nicht beachtet. Von daher war das schon mal eine ganz gute Vorraussetzung denke ich. Das war auch ein ausschlaggebender Punkt, dass wir uns für einen dieser Welpen entschieden haben.

Ich danke nochmals allen ganz doll, dass Ihr so schnell geantwortet habt und mich vielleicht auch noch mal in die richtige Richtung geschubst habt!

:tongue:
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Beantwortet 12, Jul 2007 von Anonym
Super das es so gut geklappt hat und Gratulation zum neuen Familienmitglied. Da waren die Sorgen ganz umsonst, aber lieber macht man sich am Anfang Sorgen, als hinterher wenn es zu spät ist.
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