Pyrenäenberghund

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Gefragt 26, Aug 2005 in Hunde-Steckbriefe von Anonym
Rasseportrait

Der Pyrenäenberghund ist eine atemberaubende majestätische Erscheinung und er fasziniert jeden der sich näher mit ihm befaßt.
Mit seiner enormen Größe, dem strahlenden weißen Haarkleid und dem tiefschwarzen Pigmenten um die mandelförmigen Augen und den straffen Lefzen und der Nase erregt er großes Aufsehen.

Dabei ist die Schönheit ein echter Arbeitshund, genauer gesagt ein Herdenschutzhund, nicht etwa ein Hütehund, wie fälschlicherweise oft angenommen wird.
Der Pyrenäenberghund treibt keine Herdentiere, sondern er begleitet sie, läuft oft vorneweg, um den Weg der ihm zum Schutz anvertrauten Tiere zu sichern.

In seiner Heimat und auch in vielen Ländern wird er zum Schutz vor Wölfen und Bären erfolgreich eingesetzt.
Bei uns findet er meist Verwendung als Familienhund, der häufig mit Wachaufgaben betraut als zuverlässiger Schutzhund gilt.

Bei guter Veranlagung und bester Prägung und Erziehung sowie vollem Familienanschluss zeigt sich eine Sensibilität auch bei kleinsten Familienmitgliedern, mit denen er vorsichtig umgeht, genauso wie seine instinktsichere Aktion gegen merkwürdige Zeitgenossen. Von den großen Herdenschutzhunden ist er wohl der zivilierteste, da er schon seit vielen Generationen auf Wesen und Führigkeit selektiert wird.

Verglichen mit anderen großen Hunderassen ist der Pyrenäenberghund eher weniger HD belastet.

Vereinzelt treten durch falsche Fütterung Wachstumsstörungen auf. Für seine Größe ist er genügsam, mit Kalk und Vitamingaben muß man zurückhaltend umgehen. Seine Aufzucht ist allgemein unproblematisch.

Wie bei allen Rassen, sind informationen durch Züchtergespräche und Besuche vor der Welpenübernahme anzuraten, um sich auch die artgerechte Haltung anzusehen.

Nachfolgend einige Daten: Größe: Rüden 70-80 cm - ca. 50-60 kg, (viele sind grösser und schwerer)Hündinnen 66-72 cm, ca 40kg. (eine gute Zuchthündin ist meist über 45 kg)
Obligatorisch sind die doppelten Afterkrallen an den Hinterläufen. Die oft angesprochene Verletzungsgefahr wird von Züchtern und langjährigen Haltern nicht bestätigt. Die Krallen sollten lediglich regelmäßig gekürzt werden. Bei tief am Fuß angesetzten Afterkrallen fühlt man oft noch die Verbindung zum Sprunggelenk. Einige Hunde können damit wie mit einem Daumen greifen und man kann sich gut vorstellen wie der Hund solche Krallen , die Füße auswärts gedreht, hervorragend auch steile schneebedeckte Hänge hinaufklettert.

Der Pyrenäenberghund ist bei Familienanschluss ein absolut zuverlässiger Lebensgefährte, der durch konsequente Erziehung und Verständnis für die Herdenschutzhund typischen Eigenschaften als Familienhund seinesgleichen sucht.

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