Sylvester

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Gefragt 2, Jan 2004 in Hunde von Micky (340 Punkte)
Hallo zusammen,

wir haben seit einem viertel Jahr nun auch einen Hund und haben unser erstes Sylvester mit ihm verbracht. Es war recht chaotisch, da Niko nach den ersten Böllerschüssen zitternd und hechelnd unterm Tisch saß. Er ließ sich nur sehr schwer beruhigen und als es um 0:00 Uhr richtig los ging, saß er dann unterm Bett. Wir gehen mit ihm in die Hundeschule und hatten auch mit unserem Trainer gesprochen was man tun bzw. nicht tun sollte, aber das hat alles nichts genützt. Zum Glück ist mir dann noch eingefallen, dass wir Bachblüten im Haus hatten und ich habe ihm dann ein paar Tropfen gegeben, danach wurde er ruhiger. War es bei euren Hunden auch so schlimm? :eek:

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Beantwortet 2, Jan 2004 von Franzi (10,520 Punkte)
Huhu Micky, :wink:

erstmal willkommen hier im Forum.
Ja, auch bei meinem Hund ist es jedes Jahr wieder schlimm.
Im ersten Jahr wollte er immer die Knaller fangen, sodass wir ihn einsperren mussten, weil er so verrückt war, aber jetzt hat er nur noch panische Angst. Schon zwei Tage vor Silvester ist er schon richtig unruhig,da es hier in der Nähe, ca. 5km entfernt, einen sozialen Brennpunkt gibt (richtig Multikulturell), und diese Gegend schon zwei-drei Tage vor Silvester anfängt zu böllern. :x

Mit dem Bachblüten hast du das völlig richtig gemacht. :daumenhoch:

Liebe Grüße Franzi :)
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Beantwortet 2, Jan 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hi Ihr,
Knallerei ist wirklich eine Plage für manche Hunde. Unsere sind verschieden, manche machen sich garnichts draus und schauen in Seelenruhe Feuerwerk Oder Gewitter ander sterben vor Angst.
Bei manchen hilft Phophorus bei anderen etwas naderes homöopahtisches. Fragt am besten mal einen Heilpraktiker.

Natürlich wichtig ist der Umgang mit dieser Angst, meist ist man völlig überascht und "tröstet" den Hund und verschlimmert damit die Sache.
Wenn der Hund bei jeder Angstvorstellung gefeiert wird, wird es schlimmer bis zur Panik.
Das ist ein Teufelskreis.
Wir haben Glück dass wir sehr ländlich wohnen und die Pferdezüchter rundum massiv gegen die Schiesserei sind. Da traut sich kaum noch einer zu böllern.
Aber wir hatten schon mal Neubürger die die Regel noch nicht kannten und das waren Sylvester wo unsere Tiere und wir richtig litten.
Bei einem Hund der erfahrungsgemäss richtig leidet, ist auch die Überlegung ihm nach Rücksprache mit dem Tierarzt ein Beruhigungsmittel zu verabreichen sicher zu raten. Für den Hund ist es die Hölle und da ist es sicher gnädig ihn ein wenig "wegzudröhnen".
Es ist schade dass es notwendig ist und viele menschen nur sich selber sehen, aber das kann man wohl nicht ändern, höchstens es dem Tier erträglicher machen.
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Beantwortet 2, Jan 2004 von Franzi (10,520 Punkte)
Hey Katie, :wink:

also nicht, dass du jetzt denkst, dass ich Henry die Pfote gehalten hätte, es ist zwar unglaublich aber er ist beim zweiten Silvester seines Lebens total in Angst verfallen, obwohl er beim ersten Mal die Knaller fangen wollte. ;)

Stimmt, bei manchen Hunden ist es echt ratsam, sie mit "Hilfsmitteln" zu beruhigen. Schließlich ist es schon vorgekommen, dass Hunde an einem Herzschlag gestorben sind, weil sie so unter der Knallerein gelitten haben.
Ich habe von sogenannten Rescue- (?) tropfen gehört. Sie sollen sehr gut sein. Es sind irgendwelche Beruhigungsmittel zur Beruhigung, besonders empfohlen zu Silvester.

Ganz liebe Grüße Franzi :) :)
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Beantwortet 3, Jan 2004 von Franzi (10,520 Punkte)
Hallo ihr Lieben,

habe gerade einwenig im Netz recherchiert und folgende Sites gefunden:

http://www.seelenraum.at/Bach_Blueten_Rescue_Notfalltropfen.htm

http://www.bach-blueten-therapie.de/notfall.htm

Glaubt ihr, diese Tropfen sind sinnvoll?

Ganz liebe Grüße Franzi :)

Hier noch ein Link speziell auf Tiere bezogen:

http://www.tierheilbehandlerin.de
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Beantwortet 3, Jan 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo Ihr,
Rescue-Bachblütentropfen sind schon Klasse, aber wie der Name sagt als Notfalltropfen im Akutfall. Vorbeugend bringt es nicht so viel es ist ja kein Beruhigungsmittel´.
Ich habs selber schon genommen, es hilft bei Prüfungsangst, Unfall Schock, Angst ect.
Meine liebe Mama hat es von mir mal bekommen und sie nahm eine Esslöffel voll!!!!! Man nimmt normal 4 Tropfen in Wasser gelöst oder gleich auf die Zunge.
In Verbindung mit Phospherus bringts was.
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Beantwortet 3, Jan 2004 von Silence (13,540 Punkte)
hm, also meine roxa sitzt an silvester da als wäre sie taub. :roll:

man kann sie sogar mit raus nehmen, sie geht dann einfach ihren "normalen" alltagsbeschäftigungen nach, wärend 50 meter weiter die böller krachen.
da hab ich ja mehr angst vor den dingern :?
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Beantwortet 3, Jan 2004 von angelmelodie (4,780 Punkte)
hallo,

als ich noch ein hund hatte war er immer der erste wo an silvester schwanzwedeld am fenser hing und dem feuerwerk zugeschaut hat.


ohe angst und zittern, ich weiss nicht warum das bei ihm so war
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Beantwortet 3, Jan 2004 von Franzi (10,520 Punkte)
Hallo ihr Lieben, :wink:

Da kann man mal sehen wie verschieden Hunde doch sein können. Die einen finden das super klasse und versuchen sogar die Knaller zu jagen, andere widerrum sind völlig panisch und gar nicht zu beruhigen.

Jedenfalls habe ich richtig gemerkt, wie erleichtert Henry ist, dass diese Böllerei jetzt endlich wieder vorbei ist.
Er ist wieder viel ausgeglichener und ausgedehnte Spaziergänge sind wieder möglich. :roll:

Liebe Grüße Franzi :)
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Beantwortet 4, Jan 2004 von Katie (23,980 Punkte)
Hallo Ihr,
wir hatten auch mal einen völlig unbeeindruckten Hund, dem haben auch die schrecklichen Lautsprecherdurchsagen auf Ausstellung nichts ausgemacht, wir standen vor einem Rätsel, weil irgendeine Reaktion zeigen alle, zumindest mal hinschauen wo das Geräusch herkommt, oder den Kopf heben, Gianna hat nix aber auch garnix gemacht.
Bis wir rausfanden der Hund war tatsächlich taub, hats aber gut verschleiert;-)
Aber die richtig ängstlichen können oft homoöpathisch so gut eingestellt werden das es nicht mehr zu Panik kommt, daher denke ich es ist nicht alles auf falsche Aufzucht zurückzuführen sondern oft einfach die Konstitution eines Hundes ein "Mangel" und wenn man das richtige gibt ist es oft wie von Zauberhand weg.
:wink:
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Beantwortet 5, Jan 2004 von Micky (340 Punkte)
Hallo zusammen,

ja, es ist schon interessant wie verschieden die Hunde reagieren. Ich muss dazu sagen, dass uns Niko im September in Griechenland zugelaufen ist und uns adoptiert hat. Er ist ca. 1 Jahr alt. Leider weiss man da nie wie die Vorgeschichte des Hundes war. Wir haben das Thema Sylvester auch wirklich unterschätzt, da er ansonsten sehr gute Nerven hat. Wir müssen heute nochmals mit ihm zum Tierarzt, da er eine Augenentzündung hatte, die jetzt hoffentlich auskuriert ist. Da werde ich meine Tierärztin auch nochmals Fragen, was man ihm in einem solchen Fall geben kann. Ich will ihn auch nicht einfach so ausnocken, deswegen glaube ich, dass die Bachblüten vielleicht gar nicht so schlecht sind. Mal schauen was sie dazu meint. Die Hauptsache ist, dass er wieder 'normal' ist und auch wieder ordentlich frißt, daran war in der Sylvesternacht gar nicht zu denken.
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Beantwortet 5, Jan 2004 von Franzi (10,520 Punkte)
Huhu Micky, :wink:

wünsche deinem Vierbeiner gute Besserung!! :knutsch:

Liebe Grüße Franzi :)
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