Katzenproblem

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Gefragt 7, Mai 2006 in Katzen von Anonym
Hallo,habe seit 3 Wochen 2 Katzen aus dem Tierheim ( ca. 2 Jahre alt ). Beides Weibchen, Eine ist eine normale Hauskatze (Fee), die Andere ist ein Norwegischer Waldkatermix ( Fleur )und sehr dominant. Mein Problem ist, je mehr sich die Beiden eingewöhnen,je dominanter wird Fleur und Fee zieht sich zurück und lässt sich kaum noch blicken und streicheln. Fleur reagiert eifersüchtig, beide mögen sich allerdings, spielen zusammen, lecken sich gegenseitig. Ich bin noch sehr Katzenunerfahren und bitte um Hilfe. :( :(

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15 Antworten

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Beantwortet 8, Mai 2006 von Anonym
Hallo!

Tja, es gibt eigentlich immer eine dominante Katze bei Mehrkatzenhaltung, ist völlig normal. Wenn es zu extrem ist, könnten da evtl. Bachblüten helfen. Eine gute THP sollte da etwas mischen können. Und der scheuen Katze sollten vermehrt Streicheleinheiten gegeben werden - wenn z.B. die dominante schläft. Ich sehe aber echt keine Probleme, weil sich die Katzen untereinander ja super verstehen - und das ist viel, viel wert.

Ansonsten gibt es in der Literatur Erfahrungen über Katzenverhalten, ihre Psyche und wie die Menschen den Tieren hilfreich zur Seite stehen können.
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Beantwortet 8, Mai 2006 von Anonym
Hllo!

Na, da fällt mir ja ein Stein vom Herzen. Hab mir schon Sorgen gemacht, dass die Beiden doch nicht harmonieren. Sie sind so knuffig und lieb, möcht sie nicht mehr missen.

Kannst du mir ein gutes Buch empfehlen?

Danke und liebe Grüße
Birgit
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Beantwortet 9, Mai 2006 von Anonym
Hallo Birgit,

es ist gerade als Katzenneuling immer erst mal eine Gratwanderung, bis man verstanden hat, wie Katzen "ticken", auch im Zusammenleben miteinander. Die ersten Tage und Wochen mit meinen beiden zusammen haben mich da auch sehr verunsichert.

Ich selbst finde es ganz wichtig, dass man die Rangfolge der Katzen respektiert und sie nicht zu konterkarieren versucht. Das fängt an mit der Fütterung: Meine Kätzin ist die Dominante, der Kater die Nr. 2. Folglich kriegt auch (auch 2 1/2 Jahre nach dem Erstkontakt der beiden) immer noch meine Madame zuerst ihren Napf vorgesetzt, dann erst der Kater seinen (beide gleichzeitig geht schon deshalb bei uns nicht, weil die Näpfe in gewissem Abstand stehen müssen, da die Herrschaften sonst gar nicht fressen :) ).

Die beiden harmonieren ja miteinander. Das ist das eigentlich Entscheidende.
Stärke das Selbstbewusstsein der Unterlegenen einfach damit, indem Du ihr zeigst, dass Du auch von ihr etwas möchtest, Dich auch mit ihr beschäftigen magst. Binde sie viel ein. Dann pendelt sich das sicherlich von selbst schnell ein.
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Beantwortet 9, Mai 2006 von Anonym
Hallo Tintinnell

Ich bin wirklich ein absoluter Neuling und freue mich über jeden Tip von Euch. Ich hab die Zwei ja erst 4 Wochen und das Tierheim ist leider keine große Hilfe, die Einschätzung der Charaktere war auch falsch. Danke für den Rat mit dem Fressen, da gibt es bei mir auch Stress.

Es grüßt, Birgit
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Beantwortet 10, Mai 2006 von Anonym
Original von Birgit1965
Hllo!

Kannst du mir ein gutes Buch empfehlen?

Danke und liebe Grüße
Birgit


Liebe Birgit!

Ich könnte Dir haufenweise Bücher empfehlen, gerade über die Psychologie der Katzen :) . Weil ich Tierpsychologin (Katzen- und Geflügelflüsterin) werden will, habe ich natürlich massenhaft Literatur zu Hause.

Gehe mal bitte ganz nach unten und klicke unter der Rubrik "Aktuelles vom Tierbüchermarkt" und dann auf Katzen/Verhalten Psychologie. Du landest bei Amazon und hast dort die freie Auswahl. Im Grunde genommen sind gerade die Bücher über das Verhalten der Katzen oft fast identisch - Amazon-Kunden bewerten auch die Bücher - achte mal drauf -

Gut sind Nr. 2, 6, 10, 30,

Auf jeden Fall solltest Du Dir aber auch ein ganz allgemeines Katzenbuch kaufen, in dem auch über Krankheitssymptome etwas zu finden ist - muss ja nicht gerade der teure Wälzer von Horzinek sein :P .

Ich habe Dir mal eine PN (Private Nachricht) geschickt ;)
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Beantwortet 10, Mai 2006 von Anonym
Hallo, Gabriele

Konnte deine PN leider nicht empfangen, hatte einen Fehler in der Anmeldung und hab ihn jetzt behoben.

Bei den Büchern hab ich schon reingeschaut, aber bei der Auswahl viel die Entscheidung schwer. Danke für die Tips, werd jetzt noch nen schönen Hochsitz bastel und mit den Miezen auf balkonien abhängen.

Liebe Grüße an die Katzenflüsterin,
Birgit
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Beantwortet 10, Mai 2006 von Anonym
Hallo Birgit!

Ich habe Dir privat eine Mail geschickt, nicht über PN.

Ist der Balkon vernetzt? Das hoffe ich doch - !!!!
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Beantwortet 11, Mai 2006 von Anonym
Hey Gabriele!

Vielen Dank für deine Mail. Finde ich super was Du machst.

Mein Vermieter erlaubt leider keine Vernetzung, da es eine kleine Dachterrasse ist (wegen der Ansicht ).
Muß also immer aufpassen und sie können nur mit Begleitung raus, da sie sich noch keinen Gurt umlegen lassen.
Weiß leider keine andere Lösung, bin noch am Suchen.

Liebe Grüße von Birgit
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Beantwortet 12, Mai 2006 von Anonym
Liebe Birgit!

Ich halte es wirklich für sehr gefährlich, die Katzen (auch unter Aufsicht) auf eine ungesicherte Dachterrasse zu lassen. Sprich doch noch einmal mit Deinem Vermieter. Es gibt Katzennetze, die sind transparent - die sieht man von unten gar nicht!

Und den Katzen einen Gurt anzulegen: Ist zwar besser als gar nichts, kann aber auch nach hinten losgehen und ihnen schmerzhafte Verletzungen zufügen!
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Beantwortet 12, Mai 2006 von Anonym
Hallo Birgit,

ich weiß nicht, was Gabriele Dir schon an Buchtipps zugeschickt hat... Trotzdem füge ich mal zwei, drei an, die ich hier habe, und die mir ganz gut gefallen, einen guten Überblick geben, gerade als Katzenanfänger. Heißt nicht, dass andere zwangsläufig Kokolores sind :) .

Desmond Morris: Catwatching
Sicherlich einer der Klassiker schlechthin. Kein wirkliches Katzenpsychologiebuch, aber eins, was bestimmte Verhaltensweisen und Eigenarten der Katze einfach schön und nett lesbar erläutert.

Bruce Fogle: Was fehlt meiner Katze?
Kein Buch für den, der Interesse an fundiertem Medizinwissen hat. Das Buch ist nach Symptomon gegliedert und liefert für jedes eine Art "Schlachtplan", zeigt mit Diagrammen auf, was man wann wie machen kann/machen muss und zeigt eigentlich auch dem Katzenanfänger und Gesundheitslaien gut, wann Notfallsituationen vorliegen und wann man etwas ruhiger bleiben kann.

Doris Quinten: Gesundheitsratgeber Katzen
Auch das ist wieder ein Buch speziell für den Laien. Handelt gut verständlich gängige Katzenkrankheiten ab, zeigt auf, was wann und wie gefährlich auch für uns Menschen werden kann, gibt auch Tipps zu alternativen Behandlungsmethoden.
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Beantwortet 14, Mai 2006 von Anonym
Hey Tintinnell!

Bin schon am Durchforsten Eurer Buchtips und ich als alter Hundenarr hab mein Herz an zwei liebreizende, freche, neugierige Prinzessinen verloren.

Damit meine Miezen nicht das unbekannte Wesen bleiben,büffle ich in jeder freien Minute.


Viele Grüße, Birgit
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Beantwortet 14, Mai 2006 von Anonym
Hallo Birgit,

Du wirst sehen, das geht schneller als Du denkst. Wenn man sich auf sie einlässt, dann zeigen sie einem meist auch recht schnell sehr deutlich, was sie von einem wollen :).

Wie kommst Du denn von Hund auf Katze?
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Beantwortet 14, Mai 2006 von Anonym
Hey Gabriele!

Ich werde es nochmal versuchen, glaube allerdings nicht das man zustimmt.
Macht mich auch traurig, da meine Süßen gerne draußen sind und ich immer noch nach Alternativen suche.

Liebe Grüße, Birgit
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Beantwortet 14, Mai 2006 von Anonym
Na Hallo Tintinnell!


Hab gerade deine Antwort gelesen.
Mein Freund ist ein Katzennarr und mit Katzen groß geworden.
Allerdings waren es Freigänger und immer nur eine Mieze.
Wir hatten also Beide Tiere und ich hab ein Herz für alle tierischen Wesen und werd verrückt wenn welche gequählt werden, darum Tierheim.
Katzen sind solch eigenständige Wesen, so stolz und doch liebevoll, so völlig anders als ein Hund. Ich hatte einfach Manschetten und war wohl auch noch nicht Reif für eine Katze. Sie sind ja nicht so unterwürfig und absolut treu wie ein Hund. Katzen brauchen ihren Freiraum und ihre Selbstbestimmung,man kann sie nicht einfach knuddeln wie einen Hund.
Hab mich also reingekniet in die Sache und bin ganz verleibt in die Zwei, wir sind verliebt und genießen jede Minute des Spielens und Zusammenseins.
Nur Streicheln ist noch sehr selten und Schmusen geht noch gar nicht aber ich denke das wird noch. Es sind ja erst 5 Wochen wo wir sie haben.

Liebe Grüße, Birgit
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Beantwortet 14, Mai 2006 von Anonym
Hallo Birgit,

ja, ich glaube, für den Umgang mit Katzen muss man wirklich lernen, sich zurückzunehmen. Als Kind und als Jugendliche ist mir das auch sehr schwergefallen. Entsprechend groß war auch mein Respekt vor Katzen. Ich glaube, dass für mich da letztlich die Wellensittiche entscheidend waren. Die kleinen Banausen haben mir sehr deutlich gezeigt, dass sie einen ganz eigenen Willen haben - der sich nicht zwingend immer mit dem meinen deckte :D.
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