Boxer macht Probleme

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Gefragt 27, Apr 2006 in Hunde von Anonym
Hallo,

eine sehr gute Freundin von mir hat Probleme mit ihrer Boxerrüdin.
Und zwar ist das so, sie hat sich vor ein paar Monaten von ihrem Mann getrennt, der eigentlich der Ranghöchste war, zumindestens für den Hund.
Jetzt ist der Mann weg und der Hund hört nicht mehr richtig auf meine Freundin, auch wenn es ums Spielen geht beißt er oft viel zu fest und hört auch nicht mehr auf wenn man es ihm sagt!

Was kann man da tun?

Liebe Grüsse Marcel

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Beantwortet 27, Apr 2006 von Anonym
Hallo Maecel,

ich antworte später noch mal ich muß gleich weg.

Nur vorab mit einem dominanten Hund sollte man nicht "spielen" weil er das als Rangordnungsritual ansieht und ein rangniederes Tier fordert kein hanghohes Tier zum spielen auf.

Wenn die Freundin auf eine Spielaufforderung eingeht ist die Rudelführung futsch.

Klar hört der nicht auf wenn man ihm das sagt, man sollte damit aber garnicht anfangen.

Keiner meiner Hunde darf mich zwicken oder beißen und keiner kommt von sich aus auf die Idee mich um Spiel anzuhauen.

Klingt jetzt gemein aber ich entscheide ob und wann ich wie spiele und Rangeleien und auf meinen Händen rumkauen gibts nicht.
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Beantwortet 27, Apr 2006 von Anonym
Ja die Frage ist was kann man dagegen tun ?
Ich meine sie hat 3 Kinder und denen geht es ja nicht anderst und gefährlich kann das ja auch noch sein!
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Beantwortet 27, Apr 2006 von Bacardi (15,560 Punkte)
Hallo Marcel,

wenn deine Bekannte nicht wirklich Hundererfahren ist, würde ich mich schnellstens an einen guten Hundetrainer oder eine gute Hundeschule wenden, die auch Einzelunterricht machen.
Ich denke, daß es wichtig ist, daß ein erfahrener Mensch sich die Situation mal vor Ort anschaut, den Hund und die Familie kennenlernt und dann konkrete Tipps geben kann, die sowohl zur Familie als auch zum Hund passen.
Du hast Recht, daß ein Hund, der sich selbst als Chef ansieht im schlimmsten Fall gefährlich sein kann. Deshalb ist schnelle und richtige Hilfe ganz wichtig.

Mit der richtigen Hilfe kann es auch durchaus rel. bald wieder ein entspanntes Verhältnis zwischen Hund und Familie geben.

Boxer sind übrigens dafür bekannt, daß sie die "eigenen" Kinder abgöttisch lieben, ich habe genau das auch schon in Familien gesehen, die auch Kinder und Boxer haben. Ob das auf den Boxer Deiner Bekannten auch zutrifft kann ich natürlich nicht sagen, aber wenn die Kinder bislang gut mit dem Hund klarkamen hätte ich jetzt keine Panik, daß der Hund plötzlich zur reißenden Bestie gegen die Kinder wird.
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Beantwortet 7, Apr 2007 von Anonym
Original von Katie

Nur vorab mit einem dominanten Hund sollte man nicht "spielen" weil er das als Rangordnungsritual ansieht und ein rangniederes Tier fordert kein hanghohes Tier zum spielen auf.

Wenn die Freundin auf eine Spielaufforderung eingeht ist die Rudelführung futsch.

Klar hört der nicht auf wenn man ihm das sagt, man sollte damit aber garnicht anfangen.

Keiner meiner Hunde darf mich zwicken oder beißen und keiner kommt von sich aus auf die Idee mich um Spiel anzuhauen.

Klingt jetzt gemein aber ich entscheide ob und wann ich wie spiele und Rangeleien und auf meinen Händen rumkauen gibts nicht.


Hallo Katie,

gilt dies auch für kleine Welpen? Unsere Tina ist jetzt 10 Wochen alt und sie zwickt ganz schön wenn wir mit ihr spielen. Auf NEIN und PFUI hört sie bisher nur bedingt.

Beißring - Knochen - alles mögliche an Spielzeug hat sie da... aber unsere Hände, Beine, Füße, Zehen - Pullover sind viel, viel interessanter...

Liebe Grüße
Susanne
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Beantwortet 7, Apr 2007 von Anonym
Original von Blaubär u Erbse


Beißring - Knochen - alles mögliche an Spielzeug hat sie da... aber unsere Hände, Beine, Füße, Zehen - Pullover sind viel, viel interessanter...

Liebe Grüße
Susanne


Hi.
Bin selber noch kein Experte, aber ich denke bei einem ständigen Übermaß an Spielzeug tritt beim Hund auch eine Gewöhnung ein. Wie bei Menschenkindern, die sich langweilen, obwohl sie in einem Zimmer voll Kinderspielzeug sitzen.

Mein Hund hat in der Wohnung kein Spielzeug. Aber einen Knochen. Spielzeug gibt es nur, wenn wir raus gehen und da bestimme ich, wann wir anfangen und wann wir aufhören und mit was wir spielen. Bis jetzt fahre ich ganz gut damit, da ihm das Spielzeug nicht langweilig wird.

@Apollo

Sorry, ich kann auch nur den Rat geben, professionellen Rat zu suchen in Form von Hundetrainerin (wobei es eher eine Menschentrainerin ist).
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Beantwortet 8, Apr 2007 von Anonym
Ich schliesse mich meinen "Vorrednern" einfach mal an.
Wichtig ist ganz klar,die Rangordnung festzulegen,das muss schnell und konsequent erfolgen,bevor es böse endet.
Ich würde da auch zu professioneller Hilfe raten.
Zum Spielen:
Maya hat ihr Spielzeug auch nicht zur freien Verfügung.
Es wird ihr gegeben,wir entscheiden,ob wir mit ihr spielen oder nicht,wir fordern auf,sie nicht.
Inzwischen liegt auch mal das eine oder andere Spielzeug rum,ohne dass wir es wegräumen,aber wir werden von Maya auch höchst selten zum Spielen aufgefordert,sie spielt inzwischen auch gut alleine oder eben,wenn wir sie auffordern.
Das Beissen,was sie auch anfangs,im Spiel gemacht hat,haben wir ihr schnellstmöglich abgewöhnt.
Hat sie zu feste gebissen,kam das Kommando "Aus" oder was man immer benutzt und wenn sie nicht reagiert hat,wurde das Spiel sofort unterbrochen und das Spielzeug kam weg.
Lernt es der Welpe nicht,nicht zuzubeissen,wird es schwer ihm das später wieder anzugewöhnen.
Und es tut auch schon bei den spitzen Welpenzähnen weh,bei Mayas jetzigen Gebiss möchte ich wirklich nicht ernsthaft gebissen werden!
Inzwischen beisst sie uns nicht mehr,sie nimmt die Hand mal ins Maul,leckt aber nur,knabbert allerhöchstens ganz vorsichtig und gut ist.
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Beantwortet 9, Apr 2007 von Anonym
Tina - und wir - lernen es jetzt auch immer besser. Die letzten Tage haben viel gebracht.

Wir "quicken" jetzt wenns weh tut und brechen das Spiel ab - sie guckt dann ganz aufmerksam und ist dann vorsichtiger. Auf PFUI und AUS hört sich auch schon gut. Wird von Tag zu Tag besser.
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Beantwortet 10, Apr 2007 von Anonym
Ja siehst du,gerade in Tinas Alter lernen sie so schnell,wirst sehen,sie wird täglich Fortschritte machen.
Und sie will euch ja nicht wehtun,geschieht halt im Spiel und weil die Welpen untereinander ja auch so heftig toben,Fell ist ja nun mal dicker als unsere Haut.
Das mit dem Quieken hat bei Maya allerdings nicht viel gebracht...sie wurd dann immer ganz aufgeregt und wollte uns auf den Schoss springen und ablecken :D vielleicht auch um uns zu trösten,sie reagiert heute noch so,wenn jemand weint,der wird dann totgeschleckt. :D
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Beantwortet 10, Apr 2007 von Anonym
Gestern Abend hat im TV jemand geweint, da hat Tina ganz traurig geguckt, als wenn sie trösten wollte.

Ist schon enorm, wie so ein Hund dazu lernen kann. Kann mich nicht mehr erinnern wie es bei Bobby war. In einem anderen Beitrag (weiß nicht mehr von wem, Katie?) habe ich den Buchtipp von Kosmos Hundeerziehung gelesen, das Buch habe ich mir heute bestellt, will ja gerne vieles richtig machen.
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