Wucherung der Nase bei Welli-Weibchen

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Gefragt 12, Dez 2003 in Andere Sittiche von NitroMan (620 Punkte)
Hallo Wellifreunde,

bei unserer Susi (ca. 16 Monate alt) wuchert seit einigen Wochen die Nasenhaut sehr stark. Mittlerweile scheint ein Nasenloch fast geschlossen zu sein. Sie ist dadurch ständig fertig und hechelt sehr stark (meist offener Schnabel). Fliegen mag sie in diesem Zustand auch nicht mehr, da sie ja sehr wahrscheinlich starken Sauerstoffmangel hat.

Habt ihr eine Idee. um was es sich hierbei handelt und vor allem wie wir das schnell und für den Vogel sinnvoll behandeln können. Die anderen Wellis sitzen oft daneben und schauen ganz traurig, wenn Susi so stark hechelt. Man hat den Eindruck, die wollen helfen, verstehen aber die Situation nicht. Wir hatten zuerst gehofft, dass Susi durch Schnabelwetzen oder andere Spielereien die Schichten auf der Nase schon runterkratzen wird, aber bis jetzt hat sich nichts getan.

Vielen Dank für Eure Tipps dazu sagen Sylvia und Hendrik

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14 Antworten

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Beantwortet 12, Dez 2003 von Anonym
Hallo Ihr beiden,

herzlich Willkommen im HTC. :wink:

Eine Nasenhautwucherung kann unterschiedliche Gründe haben, evtl. sogar Räudemilben.
eine meiner Hennen hat auch ein ganz dicke Wachshaut, die ihr aber bisher keine Probleme bereitet.
Wenn aber solch massive Probleme auftreten und das schon siet längerer Zeit, dann wartet bitte nicht länger sondern sucht euch schnellstmöglcih einen vogelkundigen Tierarzt, der Eure Susi behandeln kann. Bitte nicht länger warten; jeder wietere Tag ist eine Qual für sie wie Ihr ja schon selbst gemerkt habt.
Wir drücken Euch die Daumen, daß sie geheilt werden kann. :daumendrueck:
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Beantwortet 12, Dez 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Sylvia und Hendrik,

herzlich willkommen bei uns! :wink:

Ohne den Vogel gesehen zu haben, lässt sich nicht beurteilen, ob hier eine krankhafte Wucherung, Milben oder lediglich ganz normale Verhornungen der Nasenwachshaut vorliegen; letztere treten bei geschlechtsreifen Hennen auf; dabei können die Nasenlöcher auch schon mal zuwachsen.

Der Vogel sollte so schnell wie möglich einem vogelkundigen Tierarzt vorgestellt werden. Der Arzt muss, falls der Vogel zu ersticken droht, die Nasenlöcher öffnen.

Wenn Nasenlöcher lediglich durch Hornhautwucherungen zugewachsen sind, lassen diese sich durch den Arzt mit Öl oder einem anderen Lösungsmittel leicht auflösen.

Berichtet uns doch weiter von Eurem kleinen Piepmatz!

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 12, Dez 2003 von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo ihr beiden!

Meine Vorredner haben Euch ja schon gesagt, daß es sehr wichtig ist, umgehend zum TA zu gehen, um die Ursache dieser Verhornung festzustellen.
Im schlimmsten Fall kann eure Henne ersticken, wenn das 2. Nasenloch auch zuwächst.

Eventuell kann es sich hier auch um eine Schleimhautwucherung handeln, wie sie mein Hamlet hat.
Am Anfang war das Nasenloch komplett zu und hat ihm erhebliche Probleme bereitet, z.B. beim Atmen (er hat in dieser Zeit viel geschlafen).
Auch hat er ständig probiert, mit den Krallen die Wucherung wegzukratzen und sich so ziemlich viele Federn rund ums Auge und die Wachshaut entfernt.
Mittlerweile ist die Wucherung (die leider nicht komplett heilbar ist) so weit zurück gegangen, daß sie ihm keine Probleme mehr bereitet.

Wie gesagt, das kann aber nur ein möglichst vogelkundiger TA abklären. Gibt es bei Euch in der Nähe vielleicht sogar eine Vogelklinik?
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Beantwortet 12, Dez 2003 von NitroMan (620 Punkte)
Hallo,

danke für Eure Ratschläge. Ich denke es handelt sicher eher um eine Hornhautwucherung und nicht um Milben. Es sieht eher nach verschiedenen Hornhautschichten aus. Wir haben uns aus der Apotheke eine kleine Flasche Parafinöl geholt. Das wollen wir jetzt auf die Nasenhaut vorsichtig auftragen, um sie aufzuweichen. Wenn die Hornhau weich wird, kann man sie angeblich leicht abkratzen oder sie fällt beim normalen Knabbern an Stangen etc. ab.

Leider lässt Susi sich das nicht ohne weiteres Gefallen, dass man an ihr "rummacht". Wir werden nun versuchen die Dunkelheit zu nutzen, um vorsichtig mit einem Wattestäbchen das Öl aufzutragen. Hat jemand eine bessere Idee?

Sylvia+Hendrik
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Beantwortet 12, Dez 2003 von NitroMan (620 Punkte)
<a href="http://www.apfel-info.de/wellis/susi.jpg" target="susi">Bild von Susi</a>

und

<a href="http://www.apfel-info.de/wellis/alle_4.jpg" target="alle4">alle 4 Flieger auf der Gardinenstange</a>

Sylvia+Hendrik
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Beantwortet 12, Dez 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo!

Ich habe auch eine Henne, die Probleme mit ihren Nasenlöchern hat.

Ich werde meine im Januar operieren lassen, da ihre Nasenlöcher immer wieder verstopfen und dann Entzündungen drohen, die den Vogel schnell so sehr schwächen können, dass er stirbt.

Sie hatte eine Erkältung als ich sie gekauft habe.
Seit dem hat sie diese wiederkehrende Verstopfung der NAse.
Die Nasenlöcher verstopfen erst und es bildet sich so eine Art Gewebe, was dann die Löcher komplett zu verstopfen droht.

Ich habe nun schon etliche Nasenspülungen machen lassen und zweimal mußte sie schon mit Antibiotika behandelt werden, da sich eine bakterielle Entzündung entwickelt hatte. :(

Damit ich nicht alle paar Wochen zum TA rennen muss, hat mein TA nun vorgeschlagen, die Nasenlöcher operativ zu weiten.
Dann hoffe ich mal, dass es dann auch was hilft und die Nase nciht wieder so schnell zuwächst.

Allerdings hat meine noch nie gehechelt, deswegen würde ich sagen, dass Eure HEnne ganz dringend behandelt werden muss.
Ich würde da nicht selber rumdoktern, am Ende macht ihrs noch schlimmer als es eh schon ist.
Habt ihr keinen vogelkundigen TA in Eurer Nähe?
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Beantwortet 12, Dez 2003 von NitroMan (620 Punkte)
Gibt es irgendwo Listen für Tierärzte oder Empfehlunge für bestimmte Regionen? Kann uns jemand einen guten TA für Wellis in Friedrichshafen (88097) empfehlen? Danke.

Sylvia+Hendrik
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Beantwortet 12, Dez 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo!

Es gibt solche TA listen...
ähm auf die Schnelle:

<!-- w --><a class="postlink" href="http://www.sittiche.de">www.sittiche.de</a><!-- w -->

dann auf Adressen, und dort ist die liste mit den Spezial tierärzten nach PLZ geordnet.

Viel Glück! :)
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Beantwortet 12, Dez 2003 von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo Sylvia und Hendrik!

Wie euch Schlundi schon geraten hat, würde ich auch auf keinen Fall ohne tierärztliche Diagnose den Vogel selbst behandeln.

Bitte laßt das vom TA erst abklären.
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Beantwortet 13, Dez 2003 von Michael (10,160 Punkte)
Hi Sylvia, hi Hendrik,

das mit dem Parafin-Öl ist schon der richtige Ansatz. Ob die Nasenlöcher wirklich zu sind kannst Du auch mit einem Tropfen physiologischer Kochsalzlösung ausprobieren. Gib ihn auf das Nasenloch. Wenn er eingezogen wird ist sie frei, wenn er abperlt, dann nicht.

Da Du aber schreibst, daß Deine Henne schon Atembeschwerden hat, würde ich nicht mehr lange zögern und sie behandeln lassen. Manchmal kann es dann sehr schnell gehen, daß sie erstickt und stirbt.

Ciao
Michael
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Beantwortet 15, Dez 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Also das sieht mir auch nach einer Hyperkeratose aus, eine hormonell bedingte Wucherung der Wachshaut. Leider kommt man nicht herum, die Haut zu entfernen, aber bitte nur die wirklich aufgeweichte und auch abgelöste, ein Abziehen von noch fest sitzender Haut kann zu Blutungen führen!
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Beantwortet 15, Dez 2003 von NitroMan (620 Punkte)
Hallo,

der Zusammenhang der Nasenhaut mit Hormonen wurde auch noch von jemand anderem vermutet. Zur Zeit scheint es besser zu werden, dass heisst, sie hechelt nicht mehr (nur noch leicht nach längerem fliegen). Ich habe jetzt immer vorsichtig ein paar Tropfen Parafinöl aufgetragen. Ausserdem habe ich am Sonntag die ganzen Stangen im Käfig gegen neue (frische vom Baum) ausgetauscht. Da sind ja alle 4 Welli's wie in Trance gleich drüber hergefallen um möglichst viel dran rum zu knabbern. Susi hat sich dann einen Ast "zurecht gemacht" und auffällig lange mit der Nase dran gescheuert. Oben drauf, wo die Nasenlöcher sind, scheint auch einiges abgegangen zu sein. Insgesamt macht Susi nun auch einen besseren Eindruck, d.h. sie ist wieder aktiver mit den anderen unterwegs.

Gibt es Möglichkeiten, dieser Wucherung vorzubeugen? Passiert dass jetzt immer, wenn sie in "Stimmung" :-) ist? Würde eine Brutmöglichkeit helfen, dass sie statt die Hormone für die Nase zu nutzen kleine Wellis macht?

Vielen Dank für alle Eure Hilfe und den Beistand.

Sylvia+Hendrik
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Beantwortet 15, Dez 2003 von Anonym
Hallo Sylvia, oder Hendrik?

Klar würde der Hormonhaushalt normaler verlaufen, wenn sie brüten könnte aber das ist leider ohne Zuchtgenehmigung nicht erlaubt.

Außerdem ist die erfolgreiche Aufzucht von Welliküken nicht damit getan, einfach nur einen Nistkasten aufzuhängen.

Bitte tut das nicht. :nono:
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Beantwortet 15, Dez 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Also ich rate euch auch, sie nicht brüten zu lassen, Hyperkeratose kann auch durch eine falsche Produktion von Hormonen (Überproduktion) hervorgerufen werden, ohne daß die Henne in Brutstimmung ist. Ich glaube nicht, daß es mit Brüten lassen getan wäre.
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