Neuling in der Maustierhaltung

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Gefragt 3, Dez 2003 in Mäuse & Rennmäuse, Ratten von BlackFalkon (640 Punkte)
Hallo ihr süßen :) !

Ich bin hier schon eine ganze Weile als Gast in dem Forum unterwegs, und viele Fragen haben sich auch schon beantwortet. Wir hatten schon immer die Schnapsidee, Mäuse zu haben. Aber, klar, unsere Eltern immer: "Nee, die stinken und rammeln sich zu Tode". Naja! Zu Weihnachten sollens jetzt wohl zwei Mäuschen werden! Juhu! Nun habe ich aber eine ganze Bombe an Fragen, und ich hoffe, hier findet sich ein liebender Mäusenarr und hilft mir!

Also, ich leg einfach mal los:

Zwei Mäuse sollens sein, oder gibt es einen gewichtigen Grund drei zu halten?

Männchen? Weibchen? Wir wollen eigentlich keinen Nachwuchs, und ich denke 2 Weibchen sind die beste Methode oder? Auch wegen Geruchsbelästigung bei Reviermarkierung der Männchen oder Raufereien.

Welche Mäusesorte? Ich lese am meisten von Farb- und Rennmäusen. Was charakterisiert die Sorten bei der Haltung? Warum "Farb-"mäuse? Brauchen Rennmäuse größere Käfige?

Thema Käfig: as für einen am besten? Glas (Aquarium) lese ich oft. Wie siehts mit der artgerechten Austattung aus? Welche Streu? Temperatur?

Thema Tierarzt: Wie sehr muss ich damit rechnen dass die Quieker krank werden, wieviel kostet ein Besuch beim Tierarzt?

Und die vielleicht wichtigste Frage: Was sollte ich beachten? Ich hatte noch nie ein Tier.

Bin 19. Gruß Emanuel

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Beantwortet 4, Dez 2003 von Sabine (17,180 Punkte)
Hallo Emanuel,

ich bin jetzt ml so und verweise dich mal auf meine Homepage: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.kleine-nagerwelt.de">http://www.kleine-nagerwelt.de</a><!-- m -->

Dort sind sowohl Farb- als auch Rennmäuse beschrieben, deine Fragen müßtest du weitestgehend beantorten können.

Wenn dann noch Fragen sind, nur zu ;-)

Liebe Grüße
Sabine
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Beantwortet 5, Dez 2003 von BlackFalkon (640 Punkte)
Danke, Sabine!

Das hat mir schonmal sehr geholfen.
Allerdings stehe ich der ganzen Sache im Moment sehr kritisch gegenüber. Es ist so, dass ich nie so recht für Tierhaltung war, mir aber dennoch schon immer Mäuse gewünscht habe. Also sollen sie es einigermaßen Artgerecht haben.

Nun, mein Vater hat "Connections" zu jemandem von Tierschutzverein Freiburg. Die würden uns zwei Mäuse überlassen, kostenlos. Allerdings habe ich kein tolles Gefühl dabei, diese Tiere zu bekommen, ohne sie vorher angesehen zu haben. Ich weiß nicht einmal woher sie stammen. Und so viel diese Person auch über Mäusehaltung wissen mag, an sich habe ich keine Lust mir Inzuchtgeschädigte Tiere andrehen zu lassen. Und Sätze wie "Sollte das der Fall sein, dann besorgen wir eben neue", mag ich ganz und gar nicht.

Was soll ich da tun? Kennt jemand den Verein in Freiburg, ich glaube der heißt "Tiere in Not" oder so ähnlich.
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Beantwortet 5, Dez 2003 von Sabine (17,180 Punkte)
Hallo,

ich verstehe deine Sorgen und finde prima, daß du dir soviele Gedanken darum machst.

Allerdings kenne ich niemanden in Freiburg - weder persönlich noch vereinstechnisch. Wende dich mit deinem Anliegen doch mal an Inge ( <!-- e --><a href="mailto:roginge@yahoo.de">roginge@yahoo.de</a><!-- e --> ) vom proMaus e.V., das ist ein Mäuseschutzverein und die können dir evtl. bei deinem Anliegen weiterhelfen. Vielleicht ist dort jemand Mitglied, der sich die Tiere mal anschaut.

Liebe Grüße
Sabine
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Beantwortet 6, Dez 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo Emanuel!

Man muß leider ganz klar sagen, daß selbst das Kaufen von Tieren vom Züchter oder aus der Zoohandlung keine Garantie darstellt, daß man keine inzuchtgeschädigten Tiere erwischt.

Ich selbst habe drei Tiere von einer Dortmunder Züchterin bekommen. Tier Nummer 2 und 3 etwa ein halbes Jahr nach Tier Nummer 1. Nummer eins war mein Schatz Rudolf - gesehen und sofort verliebt - der mußte es sein. Mit nicht mal 4 Monaten erkrankte er an einem Hodentumor. Nachdem ich Nummer 2 und 3 bei der Züchterin abgeholt hatte (die ich bis dato für sehr kompetent hielt), telefonierten wir und das Thema kam auf Rudolf. Da erzählte sie, daß selbst die Geschwister aus Würfen, die mehrere Monate älter waren, schon Tumoren entwickelt hatten. Und das auch so früh. War für Madame allerdings kein Grund, die Elterntiere aus der Zucht zu nehmen. Mit der Begründung, daß sie sonst ja gar keine blutsfremden Tiere mehr hätte. Irgendwie wären jetzt schon alle miteinander verwandt.

Das ist ein Horrorszenario, daß ich garantiert nicht von ihr auf alle Züchter verallgemeinern will - ich weiß ja, daß es auch anders geht ;) . Will nur heißen, daß man wirklich vorsichtig sein muß und sich die Zucht vorher ganz genau anschaut.

Es ist nunmal leider so, daß Farbmäuse extrem krankheitsanfällig sind. Damit muß man einfach leider immer rechnen...

LG
Meike
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Beantwortet 6, Dez 2003 von BlackFalkon (640 Punkte)
Und welche alternative gibts dann zu Farbmäusen?
Und kann ein Laie per anschauen überhaupt etwas beurteilen?
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Beantwortet 8, Dez 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo Emanuel!

Oft vestecken sich diese "Mängel" ja lange Zeit, es handelt sich ja um genetische Mutationen. Merken kann das also bei einem jungen, noch gesunden Tier nichtmal ein Tierarzt.

Man kann dann hinterher nur aus der Art der Erkrankung und aus der Erkrankungshäufigkeit bei Geschwistern und anderen blutsverwandten Tieren darauf schließen, ob schludrig gezüchtet wurde oder nicht.

Alternativ in ähnlicher Größe gibt es ein ganzes Sammelsurium an verschiedenen Mäusearten und die wohl bekannten Rennmäuse. Nur wie es da mit Krankheitsanfälligkeit und Co. aussieht, weiß ich leider nicht. Vielleicht kann Sabine da ja was zu sagen...

LG
Meike
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