kleiner Hund - großer Hund - Bestimmt die Größe die Hundeerz

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Gefragt 1, Sep 2005 in Hunde von Anonym
Wenn man sich mit anderen Hundebesitzern und Nichthundebesitzern unterhält, drängt sich mir manchmal der Eindruck auf, es wird oftmals zwischen kleinen Hunden und großen Hunden differenziert in Bezug auf die Notwendigkeit und die Art der Hundeerziehung.
Man hört z.B., mit einem kleinen Hund brauche man nicht in die Hundeschule. Oder manche dort angebotenenen Kurse seien für einen großen Hund ja ganz ok, aber für so kleine ... Überfordere es die Hunde nicht ?
Nicht selten treffe ich auch Hundebesitzer an, die ihren kleinen Hund zu Hause einfach mitlaufen lassen und ihm keine oder fast keine Erziehung zuteil werden lassen. Sitz oder / und Platz können reicht schon oft schon fast.
Oder es heißt, ein kleiner Hund sei einfacher zu erziehen.
Mal einen Blick in ein Buch dazu zu werfen, das wird oftmals schon belächelt.

Wie ist euer Eindruck diesbezüglich ?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ?

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11 Antworten

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Beantwortet 1, Sep 2005 von Anonym
Hi Daniel,

ich kann es auch oft beobachten,dass viele Besitzer kleiner Hunde es nicht für nötig halten,ihrem Hund "richtige" Erziehung zukommen zu lassen.Schrecklich finde ich sowas.Kleine haben genauso Erziehung zu genießen wie Große. Ich erlebe es jeden Tag,wenn ich mit meinem Hund (Golden Retriever) spazieren gehe.Bei uns in der Straße wohnt eine Familie mit einem Minihund.Mir liegt der Name auf der Zunge aber ich komm gerade nicht drauf... :rolleyes: Sieht aus wie ein Chau-Chau aber in richtig mini... :rolleyes: :))
Diese Familie hält es nicht für nötig ihren Hund weder anzuleinen noch zu erziehen.Mich würde es wundern wenn die überhaupt eine Hundeleine besitzen.Der Hund schießt dann immer aus dem Haus raus sobald es irgendwo möglich ist,und wird richtig aggressiv.Ich finde es nicht sonderlich witzig jedesmal so eine kleine Kröte am Bein zu haben.(Sorry für meinen Ausruck :rolleyes: ) Sämtliche Gespräche mit den Besitzern fruchten nicht.Selbst auf Zuruf hält der Hund es nicht für nötig sich nach Hause zu bewegen... Mittlerweile fahren wir mit unserem Hund mit dem Auto in den angrenzenden Wald und können dort ganz entspannt gehen... Ich habe so den Eindruck,dass manchein Besitzer von Kleinen,die Tiere nur zur Deko besitzen...Sowas macht mich echt wütend... :(

Viele liebe Grüße Franzi :))
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Beantwortet 2, Sep 2005 von manee (38,820 Punkte)
Ein kleiner Hund macht doch nichts, wusstet ihr das noch nicht? 8o
Wir haben in der Nachbarschaft das gleiche Problem. Ein kleiner Foxterrier, der die Hunde anmacht, je größer, deto doller. Frauchen beschützt ihn, wenn es nötig ist, sie nimmt ihn auf den Arm, streichelt ihm über den Kopf und schimpft über die anderen Hunde. Irgendwann passiert ihm was, dann sind aber die anderen HF schuld!!
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Beantwortet 2, Sep 2005 von Anonym
Hallo ;)

wir selbst haben keinen Hund, 4. Etage und Mietwohnung. Finden wir nicht gut.

In unsere Nachbarschft gibt es sehr viele Hunde. Bekanntschaft haben wir mit einer blinden Dame und
ihrem Blindenführhund(Bfh) gemacht.Der hat immer sehr interessiert in die Karre von Marc geschaut.

Als Marc zur Schule kam, hat es sich ergeben, das die
Dame und ihr Bfh mich begleitet haben. Und immer waren es die kleinen Kröten,
die dem Bfh zwischen die Beine gegangen sind.
Und hat sich der Hund mal bellend gewehrt, mußten wir uns anhören, einen Blindenführhund darf nicht bellen.
So ein Unsinn. 8o
Ein Bfh ist auch nur ein Hund und wehrt sich.

Wenn wir zusammen waren,war der Hund nur an der Leine, nicht im Führgeschirr. Ich habe die Frau geführt
und der Hund hatte Freizeit.
Leider ist der Bfh vor 2 Jahren im Alter von 14 gestorben.

Wie war das Komando bei kleinen Hunden?:
Kommher,oder bleib weg.

Martina
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Beantwortet 5, Sep 2005 von Anonym
Ich habe große und kleine Hunde und ich habe nie darüber nachgedacht die einen anders als die andern zu erziehen.

Das ist doch blöde!

Die Rassen sind nicht von Haus aus giftig oder nicht erziehbar und unsere kleinen sind sehr gelehrig und leicht zu erziehen.

Ankeifen gibt es bei großen und kleinen Hunden und es ist eher ein Fall von unterlassener Erziehung.
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Beantwortet 5, Sep 2005 von manee (38,820 Punkte)
Ich wollte auch nicht sagen, dass das Ankeifen nur von kleinen Hunden kommt.
Ich denke, dass jeder Hund, ob mini oder riesig, versucht, sich zu behaupten und seine Position zu verbessern. Es gibt aber HF, die ihren Hund darin unterstützen und bestärken, indem sie ihn in einer "kritischen Situation" auf den Arm nehmen und beruhigen. Ein so gehaltener Hund wird nie von seinesgleichen in seine Schranken verwiesen. Meistens fehlt in diesem Fall auch die Erziehung. So ein Hund tut mir leid, er hat nie gelernt, mit seinesgleichen richtig umzugehen.
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Beantwortet 5, Sep 2005 von Anonym
Klar auf den Arm nehmen ist kontraproduktiv, aber die Großhundbesitzer können dasselbe tun indem sie dem Hund den Kopf tätscheln und ihm "beruhigend" "ist ja gut" zumurmeln.

Ist dasselbe in grün :rolleyes:
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Beantwortet 5, Sep 2005 von manee (38,820 Punkte)
"Kontraproduktiv" find ich gut :))
Wird aber wesentlich seltener gemacht, weil so ein großer Hund gefährlicher wirkt (und auch meistens ist) als ein kleiner, die Zähne sind beunruhigend größer :D . Ich kenne viele große Hunde, nicht einer wird so gehalten.
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Beantwortet 6, Sep 2005 von Anonym
Joh große Hunde sind gefährlich..*lach*..das stimmt nicht Marion.

Sie habenzwar größere Zähne aber falls es nicht gerade ein abgerichteter Schutzhund oder ein völlig verzogener Rottweiler ist, sehe ich das anders.

Unsere Pyrenäenhunde sind als Schutzhunde sehr mutig und werden in manchen Hundebüchern als die stärksten Hunde der Welt bezeichnet, aber Du glaubst nicht wie die vor den Corgis Katzbuckeln und untertänigste Diener machen...

Es ist sogar ein Drei-Stufen-Angriffssystem beschrieben was ich voll bestätigen kann.

1. bellen

2, wenn der Angreifer keine Ruhe gibt ihn in die Ecke stellen und sich eventuell daran aufrichten

3. falls der Angreifer dann schlägt oder Handgreiflich wird
dann würde auch ein Herdenschutzhund beißen, aber diese Chancen vorher den Rückzug anzutreten hat der Mensch.


Der Corgi als Hütetreibhund der kennt nur eine Waffe wenn es ihm angebracht erscheint "Rabsch" zugeschnappt, später überlegt und eventuell mit liebem Blick undStummelwedeln und ablecken sein Opfer zu besänftigen.
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Beantwortet 6, Sep 2005 von manee (38,820 Punkte)
Katie
ich sagte nicht, dass die Großen gefährlicher sind, sondern gefährlicher wirken. Vielleicht ist es nicht so rübergekommen, wie ich es wollte, aber mit Schreiben alleine kann ich mich nicht so ausdrücken,mir fehlt die Stimme, dann hättest du gehört, dass ich dabei lachte, als ich schrieb.
Es kommt auf den Hund und seltenst auf die Rasse an, ob ein Hund gefährlich ist- ja, und dann noch, ob er Angst hat. Angstaggressivität (verbunden mit Territorialverhalten heißt bei uns "Winnie") ist auch eine dumme Sache und hat ebenfalls nichts mit der "Sorte" des Hundes zu tun. Ich kenne fast nur große Hunde, ob Labrador, Golden Retriever, Dobermann, tschechischer Wolfshund oder die versch. Mischungen. Ich habe keine Angst vor ihnen (das hätte mir mal vor 2 Jahren jemand sagen sollen :D ), was natürlich nicht heißt,dass grundsätzlich alle Hunde der mir bekannten Rassen nicht gefährlich sind.
Wie gesagt, Gefährlichkeit ist nicht unbedingt größen- oder rasseabhängig. Aber wenn ein Hund richtig zupackt, dann ist die Größe der Zähne nicht uninteressant.
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Beantwortet 6, Sep 2005 von Anonym
Ich hab hier bei uns in der Umgebung festgestellt, dass es ganz unterschiedlich ist. Mal sind die kleinen Hunde die nicht erzogenen, mal die Großen. Es kommt darauf an, in welche Richtung ich gehe.

Geh ich mit meinen beiden kleinen Hunden hier in den Stadtgarten so muss ich aufpassen, dass nicht von irgendwo ein großer Hund angerannt kommt und sich auf meine beiden recht gut sozialisierten und erzogenen Hunde stürzt. Zig Meter dahinter kommt dann Herrchen und Frauchen verzweifelt rufend angerannt.
Das ist im Stadtgarten schon auffällig - die kleinen Hunde sind meist angeleint (wegen Leinenzwang) aber man merkt, dass sie erzogen sind.
Die Großen sind die Raufer, nicht erzogen, gehorchen kein Stück aber laufen trotzdem frei.

Geh ich mit meinen Hunden durch ein anderes Stück Grünland, durch den Wald zur Hundewiese bietet sich ein komplett anderes Bild.
Die Hunde laufen hier fast alle frei, große wie kleine. Kommt es hier aber zu Streitigkeiten unter den Hunden, dann waren es fast immer die Kleinen Hunde, die angefangen haben.
In diesem Gebiet "findet" man auch öfters mal kleine Hunde ohne "Begleitung". Der dazugehörige Hundeführer ist meilen weit weg und ruft und ruft und ruft.
Hier ist es auffällig, dass wirklich jeder große Hunde gehorcht. Hier sind es die kleinen dir negativ auffallen. Und immer ist mangelde Erziehung der Auslöser.

Damit die Hunde es in unserer leider doch ziemlich hundefeindlichen Gesellschaft wieder leichter haben, sollte - nein, muss JEDER Hund erzogen werden, egal ob groß oder klein.
Es stimmt schon, dass es immer noch Hundevereine gibt, in denen nur mit großen Hunden gearbeitet wird. Dann sucht man sich halt einen anderen Verein. Oder besucht eine Hundeschule.
Oder nimmt sich einen Trainer.
Oder man hat genug Hundeverstand, dass man mit guten Büchern alleine weiter kommt.
Oder man hat einfach schon genügend Erfahrung um seinen Hund zu erziehen.
Es gibt immer Möglichkeiten. Und wenn das Geld für Hundeschule, Verein oder Trainer nicht da ist, so kann man auch einfach andere Hundehalter um Rat fragen. Nach einiger Zeit hat man auch da raus, wer kompetent ist und wer nicht.
Irgendwie kommt man immer weiter - man muss nur wollen.

Und jetzt höre ich auf. Ansonsten wird das hier ein ganzes Buch. An diesem Thema kann ich mich aufhalten :)
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Beantwortet 7, Sep 2005 von Anonym
Hallo Veronika,

wir haben keine Limits was die Länge einer Erklärung angeht, du kannst also ruhig alle Aspekte ansprechen.

Und das Thema ist nicht nur für dich interessant.
Willkommen bei Haustier-Center.de - Das Frage & Antwort Portal rund um Tiere. Hier kannst du kostenlos deine Frage stellen und bekommst antworten durch unsere Community.

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