Charlys Entwicklung

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Gefragt 14, Nov 2003 in Andere Sittiche von MaGo (520 Punkte)
Ich wollte nur mal berichten, wie sich Charly entwickelt. Am Anfang war er sehr ängstlich, das hat sich inzwischen etwas gelegt, er erschrick nur noch bei Geräuschen, die er nicht kennt. Mit der Futteraufnahme war und ist es etwas mühsam; er sucht sein Futter ausschließlich auf dem Boden. Inzwischen hat er zwar den Spender entdeckt, bevorzugt aber den Boden oder sogar aus einer vorgehaltenen Streichholzschachtel gefüttert zu werden, was ich aber einschränke, da er sich daran nicht gewöhnen soll, sonst wird er verzogen. Vor der Hand im Käfig hat er in der Regel keine Angst mehr.

Gestern abend habe ich das Türchen offen gelassen, weil ich mal sehen wollte ob er rauskommt, was er aber nicht getan hat. WIe sollte man sich bzgl. Freiflug verhalten, einfach Tür offen lassen, bis er irgendwann mal rauskommt? Und was wenn nicht?

Vermutlich sind meine Partnerin und ich zu ungeduldig. :roll:

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Beantwortet 14, Nov 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo MaGo!

Zeit lassen, auch wenns schwerfällt ;) . Meist dauert es ein ganzes Weilchen bis ein bislang einzelner neuer Welli im neuen Heim aus der Reserve zu locken ist. Am besten macht Ihr am WE morgens die Käfigtüre auf und erst abends, wenns dunkel wird, wieder zu. In so einer langen Zeitspanne können nur sehr wenige Vögel der Versuchung widerstehen.

Viele Vögel sind ausgesprochen unsicher, wenn sie bei künstlichem Licht fliegen sollen. In der Regel sehen sie damit nämlich wesentlich schlechter als mit natürlichem Tageslicht. Richtet also den Freiflug am besten tagsüber ein. Optimal wäre natürlich auch in der Woche morgens auf, abends zu ;) .

Warum versteift Ihr Euch denn so auf einen Futterspender? Rein vom physiologischen Gesichtspunkt her ist die Nahrungsaufnahme am Boden das Optimale. Denn so fressen sie in der Natur auch. Und ganz offensichtlich kennt Charly das vom Züchter auch nicht anders. Gerade bei größeren Käfigen kann man so auch dafür sorgen, daß auch der untere Teil des Käfigs genutzt wird.

Liebe Grüße
Meike
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Anonym
Hi MaGo,

so würde ichs machen mit dem Freiflug. Nicht zwingen!!! Du kannst ihn auch mit einem Stück Kolbenhirse rauslocken, das Du z.B. auf die offene Käfigtür legst.

Aber ansonsten bittenicht draußen füttern, sonst gehen sie oft nicht mehr gerne zurück in den Käfig.

Den Freiflug lernen sie aber auch oft voneinander.
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo!

Lasse ihn selbst entscheiden, wann er raus will. Nimm ihn auch nicht einfach raus.
Im Moment siegt die Neugier noch nicht, aber früher oder später wird er sicherlich rauskommen und das Zimmer erkunden.
Du kannst versuchen, ihn ein bißchen zu locken, z. B. Hirse an die Tür hängen.

Im Zimmer solltest Du möglichst alle Gefahrenquellen ausschalten, die Gardinen z.B. vor die Fenster ziehen (Wellis müssen sich erst an die Scheiben gewöhnen), keine Gefäße herum stehen lassen, in die der neugierige Welli hinein- aber nicht wieder herauskommt, Schubladen schließen, Spalten hinter Schränken verschließen, Pflanzen entfernen (viele sind für Wellis schädlich).

In der ersten Zeit würde ich ihn auch nur unter Aufsicht fliegen lassen.
Und keine Angst: die ersten Flugversuche werden noch ein wenig unkoordiniert aussehen, aber das gibt sich!
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Und keine Angst: die ersten Flugversuche werden noch ein wenig unkoordiniert aussehen, aber das gibt sich!


Das kann ich nur bestätigen. Beim ersten Freiflug meines ersten Geiers hätte ich fast einen Herzinfarkt gekriegt. Am besten trinkst Du vorher einen Baldriantee ;) .

:wink:
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Beantwortet 14, Nov 2003 von MaGo (520 Punkte)
Leider mag Charly bislang Kolbenhirse (die helle) nicht so sehr, er verweigert auch Honigperlen, Äpfel, Salat und Petersilie, obwohl er letztere von früher kennen müßte. Das Einzige, was er wirklich mag ist normales Futter, wahrscheinlich weil er nichts anderes kennt.

Am Wochenende versuche ich es mal mit der offenen Tür über den Tag.
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Gabi (105,260 Punkte)
Hallo!

Das mit dem Futter wird sich sicher auch mit der Zeit geben, Du mußt es ihm halt immer wieder anbieten.
Bisher ist noch kein Vogel bei Kolbenhirse nicht schwach geworden! :D
Vielleicht mag er rote Hirse?

Die Honigperlen würde ich allerdings weglassen. Keiner meiner Vögel hat sie früher gegessen. Seit ein paar Jahren verfüttere ich solche Sachen wie Honigperlen, Kräckerstangen oder ähnliches nicht mehr.
Sind Dickmacher und enthalten zu wenig Mineralstoffe und Vitamine.

Hast Du mal Keimfutter ausprobiert? Meine lassen dafür alles stehen!
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Carolin (5,760 Punkte)
Hallo,

ich würde ihn auch nicht auf die Futternäpfe umerziehen. Ich bin sogar gerade dabei, das Gegenteil zu tun.
Ich versuche (erfolgreich) meine beiden Jungs auf 'Bodenfutter' umzustellen. Das entspricht eben einfach eher ihrer Natur.

Wegen des Freifluges: mein Pete hat Wochen gebraucht, um aus dem Käfig zu kommen. Obwohl sein Kumpel Janosch immer aussen war, hat ihn das nicht motiviert.
Ich habe einfach stur Kolbenhirse ins Türchen gehängt . Die wurde anfangs ignoriert, aber nach einigen Tagen hat er zumindest in der Tür dran geknabbert. Das Türchen habe ich seither mit einem Stückchen Holz stabilisiert, damit es waagrecht ist.
Ich habe dann auch aussen eine Sitzstange neben dem Türchen angebracht. Dort saß er dann auch recht oft, hat sich aber nie weiter wegbewegt. Irgendwann -frag mich nicht weshalb- ist er dann raus und mittlerweile ein begeisterter Flieger. Und das sogar im Moment, wo er erst eine heftige Erkrankung hinter sich hat und sehr geschwächt ist.

Hab also Geduld, auch wenn es schwer ist.

Grüße
Carolin, Janosch und Pete
:wink:
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Bettina W (16,220 Punkte)
Hallo,

laß ihm einfach Zeit. Vielleicht will er nur mittags fliegen oder so. Unsere kommen auch nur zu bestimmten Zeiten raus.

Petersilie solltest du nicht verfüttern, da diese für Wellis schädlich ist.

Von Futterspendern halte ich nicht viel. Vor allem wenn der Welli nicht so viel fliegt, frisst er zuviel. Unsere bekommen nur abgemessenes Futter. Außerdem hatte ich immer das Problem bei diesen Spendern, dass das Futter nie richtig nachgefallen ist.
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Beantwortet 14, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo MaGo

dachte irgendwie immer du wärst weiblich*gg


Also ich würd die Futterspender in den Müll schmeißen. Meine sind nichts anderes gewöhnt als vom Boden zu fressen. Seit ich ne Voli habe, steht auch das Wasser unten. Sie haben keinerlei Probleme gehabt, das anzunehmen.

Außerdem sollte man es den Geiern nicht immer so bequem wie möglich machen, schließlich sollen sie sich ja bewegen.

Also nimm einen kleinen Napf (ich hatte einen Tonnapf für Nager im damaligen Käfig, gibts in allen Größen), denn da bleibt auch der ´Dreck den sie beim fressen machen aufm Boden und fliegt net durch die Gitter raus (Spelzen).
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