1. Freiflug

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Gefragt 6, Nov 2003 in Andere Sittiche von MaGo (520 Punkte)
Hallo !

Ich hab ja schon geschildert, dass ich im Januar einen ersten Welli anschaffe. Nun mache ich mir vor lauter Vorfreude schon Gedanken.

Wann sollte man einen Jungwelli zum ersten Mal frei fliegen lassen? Erst wenn er handzahm ist (falls er es wird) ? Bislang denke ich wohl nach einer Woche, aber ich habe dazu nur wenig konkrete Infos gefunden.

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22 Antworten

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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo MaGo

du wolltest dann aber schon einen Partner dazu setzen oder? Hab ich doch richtig mitbekommen?

Naja jedenfalls habe ich festgestellt, dass meine ersten beiden Wellis nach einer Woche im Käfig nicht besser den ersten Freiflug hinter sich gebracht haben, wie die, die ich schon nach einem oder zwei Tagen raus gelassen habe.
Dass sie erstmal anecken bleibt nicht aus, sie können ja die Höhe des Zimmers nicht abschätzen. Also wart mal bis es soweit ist :D
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Anonym
Hallo Mago,

ich finde es gut, daß Du Dir vorher schon Gedanken machst, bevor Du Dir Deinen 1. Welli anschaffst, nicht erst, wenn er schon da ist.

Ich habe unsere ersten beiden damals 5 Tage lang im Käfig gelassen, der aber so groß war, daß sie da drin auch ein paar Flügelschläge machen konnten. Wichtig ist, daß Du Futter nur im Käfig anbietest, damit sie auch wieder da rein gehen, zum fressen. Sonst werden sie die Nächte draußen verbringen; aber das kann am Anfang eh passieren!

Noch eine Bitte:

Erkundige Dich bitte vor der Anschaffung, wo ein vogelkundiger Tierarzt in Deiner Nähe ist; nicht erst, wenn der kleine krank ist.

Dein Züchter kann Dir bestimmt einen empfehlen. Oder vielleicht kommt jemand von uns aus Deiner Nähe und kann Dir zu einem raten.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo Stefan

ich finds ja auch gut, dass sie sich vorher gedanken macht, aber wir haben nicht mal Dezember und sie will ihn sich im Januar holen, also da ist wirklich noch Zeit. Ich kannte auch alle Welli-Seiten bevor ich meine beiden holte, aber wenn man sich zwei Wochen vorher Gedanken macht, dann reicht das auch noch.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von MaGo (520 Punkte)
Klar kommt ein Partner dazu. Tierärzte habe ich auch schon, inwie weit diese vogelkundig sind muß ich aber noch feststellen, bislang ist nur "Kleintier" vermerkt.

Eine Anmerkung noch: Natürlich sind in diesem Forum viele Tierfreunde - bin ja selbst einer - aber dennoch erscheint mir manchmal ein gewisser Fanatismus ersichtlich. Als Kind hatte ich schon mal einen Welli, der einzeln gehalten wurde, der aber den ganzen Tag Beschäftigung mit Menschen hatte und, wie ich meine, sehr gut versorgt war. Natürlich ist Einzelhaltung im Regelfall nicht zu befürworten (hab ich auch nicht vor), aber unser alter Kiki ist immerhin fast 15 Jahre alt geworden und wirkte bis zum Ende sehr munter und aufgeweckt. In den letzten 4 Jahren hatte er auch einen Vogelpartner. Muß man also wirklich alles auf die Goldwaage legen?

Es sollte selbstverständlich sein, das man sich um sein Tier kümmert und die Verantwortung voll übernimmt. Zugegeben es gibt viele gequälte Wellis. Und in diesem Sinne finde ich die Aufklärung im Netz sehr gut.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo MaGo

manchmal mag das wie Fanatismus erscheinen, aber wenn man dauernd zu hören kriegt: Mein Welli soll alleine leben damit er zahm bleibt und spricht! dann get das einem irgendwann auf den Senkel, dass die Leute sich keinerlei Gedanken machen, wies dem Tier dabei gehen könnte!

Niemand ist gern alleine, aber einem Tier wird das zugemutet, weil man meint beurteilen zu können ob es glücklich ist oder nicht.

Menschen sind auch keine Einzelgänger und niemand würde sich völlig alleine wohl fühlen. Dasselbe gilt eben für Wellis, da man ja auch angehalten ist, sie so artgerecht wie möglich zu halten.

Artgerecht heißt, möglichst wie in der Natur, das geht natürlich nur begrenzt, aber ein Partner ist da definitiv drin. Schon klar, dass man keine Schwärme halten kann.

PS: Nur weil euer EInzelvogel glücklich AUSSAH muss das nicht heißen, dass er glücklich IST.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo!

An dieser Stelle erscheint mir die Gelegenheit günstig, folgendes loszuwerden:

Ich finde, MaGo hat nicht ganz unrecht...
Sogar ich als Schwarmhalter muss sagen, dass hier im Forum das ständige Thematisieren von Pro und Contra EInzelhaltung echt langsam nervt.

Ich meine, es ist bestimmt ein wichtiges Thema, aber wenn man die Leute, die hier eine Frage haben, erst mal mit:
"WAS? Du hast nur EINEN??? Ja, das geht aber nicht weil.... bla bla.

Ich finde, dass schreckt mehr ab, als dass es nützt.

Denkt mal drüber nach, ich fände es schade, wenn hier Leute wegbleiben, weil es nahezu kein andres Thema mehr gibt.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo Schlundi

auf der einen Seite hast du natürlich Recht. Auf der andern Seite, würd es mehr nutzen wenn es heißen würde: "Oh du hast einen Welli? Na der lernt bestimmt schnell sprechen und nebenbei bemerkt fühlt er sich bestimmt super wohl mit seinem Spiegel!" ??????
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Anonym
Patti,

was soll das heißen, es "reicht, wenn man sich zwei wochen vorher Gedanken macht. Ich finde, man kann nie früh genug anfangen, sich über etwas zu informieren, bevor man sich was anschafft. Wer entscheidet denn, daß das reicht?

Ich habe auch über sechs wochen vorher im alten HTC nachgefragt, bevor unsere ersten beiden Geier einzogen.

Ich will mir übrigens seit über einem Jahr ne Digicam zulegen; seitdem informiere ich mich zu dem Thema! Und was ich bis jetzt weiß, "reicht" mir noch nicht aus!!!

Zum Thema Einzelhaltung ist mittlerweile oft genug gebeten worden, einen Gang zurückzuschrauben beim Umgang vor allem mit neuen usern.

Wir Moderatoren bitten, dies in Zukunft auch zu beachten. Tierliebe hin oder her, man kann manche Sachen auch etwas sanfter angehen als mit der Axt im Walde!!!
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Beantwortet 6, Nov 2003 von melfrosch (8,220 Punkte)
Auf der andern Seite, würd es mehr nutzen wenn es heißen würde: "Oh du hast einen Welli? Na der lernt bestimmt schnell sprechen und nebenbei bemerkt fühlt er sich bestimmt super wohl mit seinem Spiegel!" ??????

So hat Schlundi das ganz sicher nicht gemeint! Aber man könnte den Leuten doch erstmal ihre Fragen beantworten, ihnen helfen und sie etwas kennenlernen, bevor man dann mal auf das Thema eingeht! Denn nur, wenn sich die Leute hier wohlfühlen, werden sie die Ratschläge "gegen Einzelhaltung" annehmen.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Anonym
:daumenhoch:
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo,

da schließe ich mich Melanie voll und ganz an und gebe auch MaGo und Schlundi Recht!

Es ist m. E. sicherlich richtig, wenn wir Argumente gegen die Einzelhaltung äußern. Aber man sollte auch nicht immer gleich "mit der Tür ins Haus fallen".

Ich finde, wir sollten immer zunächst die konkreten Fragen auch eines Einzelvogelhalters beantworten.

Danach kann man ja in weiteren Postings erwähnen, dass man selber mehrere Wellis hält und beschreiben, wie wohl sich die Vögel dabei fühlen.

In einigen wenigen Fällen (Beispiel: Lulu) gelingt es uns derzeit aber noch nicht, den Vogelhalter von mindestens 2 artgleichen Vögeln zu überzeugen.

Ich finde, dann sollten wir das respektieren. Auch der Einzelvogelhalter ist kein Tierquäler!

Natürlich lebt ein Einzelvogel nicht optimal; aber ich bin mir sicher, dass auch jeder Einzelvogelhalter seinen Einzelvogel liebt!

Denjenigen, die Einzelvögel halten, sollten wir dennoch ihre Fragen sachlich beantworten.

Klar, fühlt sich der Einzelvogelhalter von uns angegriffen, wenn wir nur das Thema "Einzelhaltung" ansprechen und seine eigentlichen Fragen nicht beantworten!

Es kommt auch auf die Fragestellung an: Wenn jemand im Forum fragt: "Wie bringe ich meinem Welli das Sprechen bei?", dann kommt man natürlich automatisch auf das Thema "Einzelhaltung". (Wellis in Schwärmen sprechen ja nicht.)

Man braucht dann ja nicht gleich auf den Fragenden "loszugehen"! Man kann ja erst mal nachfragen, wieso der Welli denn sprechen soll. (Der Welli hat keine Stimmbänder wie der Mensch. Soll man doch dann so am Rande erwähnen, dass es für den Kropf des Vogels nicht so "fürchterlich" gesund ist, wenn er menschliche Laute nachahmt, und dass fast ausnahmslos nur Einzelwellis sprechen. Dabei braucht man aber die Person des Fragenden nicht zu kritisieren. Der Fragende kann dann doch aus den Anmerkungen seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen. Diplomatie!!)

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo!

Danke Melanie! ;)

Ja, ich meinte es so wie Du es beschrieben hast.

@ Patti: Ich bewundere Dich wirklich für Deinen Idealismus und für Deinen enormen Einsatz hier und auch in anderen Foren!
Aber Du willst es einfach zu doll. ;)
VErstehst Du was ich meine?
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo zusammen

@ Stefan

Ich weiß ja nun schon viel über Wellis aber alles weiß ich auch nich (siehe Apfelessig :D ). Man lernt eben dazu, und zwar ständig, das hört ja nicht ab nem gewissen Wissensstand auf. Insofern kann man sich auch zwei Jahre vor der Anschaffung von Wellis alles überlegen, aber das heißt nicht, dass man tatsächlich darauf vorbereitet ist! (Ich hab auch alles gewußt über Quarantäne und den Kram und war nicht im geringsten auf die Realität vorbereitet)

Ich will auch nicht damit sagen, dass man sich gar nicht vorher informieren sollte, ich habe mir ja auch alles über Wellis durchgelesen bevor ich meine beiden ersten geholt habe. Ich hab übrigens vor meiner "Forenzeit" noch nie richtig gehört, dass sich die Leute nen Welli wegen dem quatschen und zahmsein alleine halten.

Allerdings glaube ich, wenn man versucht, sich vor der eigentlichen Haltung zu einem Experten zu machen, dass man dann vor lauter "Wissen" auch das falsche machen kann, nach dem Motto: Ich weiß ja schon alles, ich brauch ja nemme fragen.

Ich hab mich übrigens auch vorher informiert, bevor ich mir ne Digicam zugelegt habe und das hat kein Jahr gedauert und hab trotzdem ne gute.


@ alle andern

Im Grunde bin ich jemand, der den Mittelweg finden will. Was mich ein wenig stört, ist die Betonung darauf, dass ein Einzelhalter kein Tierquäler ist.
Mal ernsthaft, wenn ein erwachsener Mensch nicht in der Lage ist, sich ordentlich zu informieren BEVOR er sich ein Tier zulegt (und es gibt ja nun genug vernünftige Seiten) und nicht in der Lage ist, Kritik anzunehmen und sich von erfahrenen Haltern wie euch nicht sagen lassen will, dass seine Art der Haltung falsch ist, wie will man so jemandem helfen?

Ich hab mich selbst über meine beiden Wüstenrennmäuse informiert, die ich mir mal zugelegt hatte. Manche Leute scheinen sich da einfach auf ihr "Wissen" von vergangenen Generationen zu verlassen.

Und ich behaupte mal, dass hier zuerst mal keiner angepampt wird, sondern zuerst erklärt wird. Ich selber versuche (heißt nicht dass ich es immer hin kriege) zuerst sachlich zu argumentieren.

Ich mein Leute, wer hier mitliest dem sollte ja im Normalfall schnell aufgehen, dass hier ich sag mal alle gegen Einzelhaltung sind.

PS: Im grünen Forum war vorhin wieder so ein Fall, da hat jemand gefragt wie er seinen Welli wieder in den Käfig kriegt und damit er nicht überall hin macht, soll er möglichst auf seiner Schaukel sitzen bleiben.

Vor mir hat jemand geantwortet, der überhaupt nicht auf die eigentliche Frage eingegangen ist, sondern sofort mit EInzelhaltung losgelegt hat. Ich hab zwar auch was dazu gesagt, aber gleichzeitig noch seine Frage beantwortet. Das ist meine Definition von Mittelweg.

Es hat keinen Sinn, demjenigen die Frage zu beantworten und dann meint er alles ist in Butter und geht wieder. Das kanns auch nicht sein.


Achja und was ich vorhin auf Schlundis Antwort geschrieben habe, war natürlich überspitzt, sollte aber zeigen, dass das genau andersrum auch nicht gut ist.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Patti,

wenn ich sage, dass ein Einzelvogelhalter kein Tierquäler ist, dann möchte ich damit ausdrücken, dass so ein Einzelvogelhalter seinen Vogel ja nicht "bewusst" quält! Der Einzelvogelhalter meint es mit seinem einzeln gehaltenen Vogel genauso gut wie wir Schwarmhalter! (Er weiß es doch nicht besser!)

Ich schätze jedermanns Engagement gegen Einzelhaltung sehr! Aber wenn wir die Einzelvogelhalter von vorneherein angreifen, ziehen sich diese zurück und hören uns nicht mehr zu.

Ich meine: Hören wir doch erst mal den Einzelvogelhaltern zu! Und danach können wir ihnen ja immer noch erzählen, warum wir Einzelhaltung nicht gut finden.

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Silence (13,540 Punkte)
aber ich bin mir sicher, dass auch jeder Einzelvogelhalter seinen Einzelvogel liebt!


tja, das erinnert mich doch stark an eltern, die ihre kinder so lieben, dass sie sie mit süßigkeiten mäßten und erlauben den ganzen tag computer zu spielen und fernzusehen... klar, die liebe ist da, trotzdem schaden sie ihren kindern enorm... :(

eine solche "egoistische" liebe bringt dem wellensittich wenig, es befriedigt lediglich die wünsche der besitzer.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo!

Ich denke nicht, dass Leute, die hier eine Frage beantwortet bekommen, sich dann nicht mehr für das Forum interessieren.
Also, zumindest bei mir war das so, dass während der Zeit immer mal wieder neue Fragen aufgetaucht sind, die ich dann gestellt habe und eine oder viele Antworten bekommen habe.

Und klar, man lernt nie aus.

Ich denke auch, dass viele Wellihalter auch Kinder sind (weil Du vorhin was geschrieben hast, Patti, dass sich ein erwachsener Mensch informieren sollte, bevor er ein Tier anschafft.), die sich auf das verlassen, was die Leute im Zooladen sagen oder was eben die Eltern sagen.
Gut, die Eltern müßten sich besser informieren. Jedoch sieht es meist ja so aus, dass die sich auch wieder auf die Verkäufer im Zooladen verlassen. Und da kriegt man wirklich haarsträubende Dinge erzählt.

So dann gibt es noch Bücher.... auch dort stehen wirklich auch heute noch Dinge drin, die schlichtweg falsch sind und den Halter eines Wellis nicht gut informieren.

Ich erzähl mal kurz wie es bei mir war mit meinen Nymphen.
Den ersten haben wir uns gekauft.... weil er so niedlich da in diesem kleinen Zookäfig saß und immer auf unsere Pfiffe reagiert hat.
Spontan, völlig übereilt und planlos! :roll:

Gut, ich dachte mir, so anders als bei Wellis kanns ja auch net sein.....
Aber ich bin ins Internet und habe gelesen, viel gelesen und ein Forum gefunden.
Dort habe ich Fragen gestellt, die eines Anfängers würdig waren... *gg*
Wenn ich an die Zeit zurück denke.... o jeee!
Aber mir wurde geholfen, jede noch so blöde Frage wurde beantwortet.

Und es waren viele Fragen, glaubt mir.... ;)
Und die Bücher, die ich mir extra noch gekauft hatte, aus denen habe ich nicht das richtige gelernt. Nur ganz oberflächlich brauchbar.

Foren sind dazu da, zu helfen!
MAnchmal denke ich mir auch... Hilfe!
Aber dann erinnere ich mich an diese Zeit, wo ich echt NULL Plan von den Nymphen hatte und atme durch und kann dann auch vernünftig antworten. ;)
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Beantwortet 6, Nov 2003 von MaGo (520 Punkte)
Hallo!

Ich hätte es mir eigentlich denken können, dass ich eine Lawine lostrete. Ich habe einige Zeit vorher im Forum gelesen, bevor ich mich anmeldete. Und das erste was mir aufgefallen ist, war die Vorliebe für das Thema: "gegen Einzelhaltung" und die Tatsache, das die Mehrheit der anderen Nutzer mindestens 4 Wellis hat. Das macht bzgl. "Fanatismus" schon nachdenklich. Ich wohne in München, und wer die Mieten dort kennt, weiß, das es sich schon aus Platzgründen verbietet einen Schwarm zu halten.

Ach übrigens - ich hatte von Anfang an gesagt, dass ich zwei anschaffen werde. Reicht wohl nicht? - Nein ich bin nicht betroffen von der Reaktion, dazu bin ich schon zu alt. Aber die Diskssion reizt mich jetzt - und für einen Neuling im Forum ist das eigentlich schon abschreckend, wenn auf die Fragen nicht eingegangen wird. (Da dies mein erstes Forum überhaupt ist, fehlt mir hinsichtlich der Dynamik in der Diskussion der Vergleich). Insofern Dank an alle, die versucht haben eine sachliche Auseinandersetzung zu führen.

Auch wenn ich mir vielleicht viel zu früh Gedanken mache, die ein oder andere Frage werde ich im Forum schon noch stellen.

Noch eine letzte generelle Bemerkung und Frage zur Einzelhaltung. Wenn mein früherer Welli darunter wirklich so gelitten hat, warum ist er dann so alt geworden? Der zweite Welli, der "kurz vor Schluß" hinzukam, wurde vom Vorbesitzer ziemlich gequält (Im Zug gesessen, mit Bleistiften in den viel zu kleinen Käfig gestochert etc.) der ist auch nicht mehr alt geworden. Vielleicht hatte Kiki eine falsche Prägung, die sicherlich sehr auf den Menschen ausgerichtet war. Aber ist eine falsche Prägung per se schon Tierquälerei? Wenn ich aber z.B. an Senioren denke, so würde ich jedem durchaus die Anschaffung eines - auch ggf. einzelnen Wellis - anraten, denn dies verbessert die psychosoziale Situation eines älteren Menschen erheblich.(Ich bin kein Senior, falls das jetzt jemand meint; aber ich kenne deren Situation sehr gut).

Also ist Einzelhaltung in j e d e m Fall so verwerflich? Ich habe mich durch die Internet-Recherchen zur Doppelhaltung überzeugen lassen. Aber deswegen muß ich nicht gleich alle Einzelhalter verurteilen. Aufklärung - ja; Verurteilung - nein (bzw. nur wenn es wirklich angebracht ist).
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo MaGo!

Gut, dass wir Dich nicht angeschreckt haben! ;)

Nein, einen Schwarm muss man nicht halten, ganz klar.
Zwei reichen! ;) Es hat ja nicht jeder so viel Platz wie z.B. Brigitte, oder auch ich. ;)

Warum Dein Welli damals so alt wurde?
Hm, also ehrlich gesagt kann ich die Frage nicht richtig beantworten...
Man kann aber sagen, dass die Wellis früher im Schnitt tatsächlich älter wurden als im Vergleich zu heute.
Mein Großonkel hatte auch einen Welli und der wurde auch weit über 10 Jahre...

Ist Einzelhaltung in jedem Fall verwerflich....
Puh, ich würde sagen es ist nicht verwerflich, wenn man es nicht besser weiß.
Verwerflich ist aber nicht das richtige Wort.
Es ist nicht artgerecht.

So, nu bin ich al gespannt.... was noch so kommt.
;)
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Hallo MaGo

es ging ja nicht um dich in dieser Diskussion. Du hattest ja gesagt, dass du zwei holen würdest ;-)

In einer Hinsicht jedoch, kann ich deine Ansicht nicht teilen. Ich finde es nicht ok, einem Rentner der alleine ist, einen Einzelvogel anzuraten.

Egal ob der Herr alleine ist, es gibt andere Möglichkeiten zB kleine Hunde, die sind viel besser zur "Einzelhaltung" geeignet.

Ich finde es einfach ungerecht, immer auf Kosten der Schwächeren (und die Tiere sind nun mal schwächer) die (manchmal) kranken Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen.

Tiere können sich nicht selber helfen, deswegen benötigen sie unseren Schutz. Es gibt einfach Tierarten die sind für bestimmte Leute nicht geeignet.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Patti+5 (28,240 Punkte)
Achja und das sie heutzutage nicht so lange Leben, kann auch was mit der Überzüchtung zu tun haben.
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Beantwortet 6, Nov 2003 von Silence (13,540 Punkte)
alter ist kein argument für gute haltung.
tiere haben nunmal einen starken überlebenswillen, sie können keinen freitod wählen :roll:

es gibt kettenhunde, die ihr leben lang nur gequält wurden, und trotzdem 15 jahre alt wurden...
oder goldfische die einzelnd in rundaquarien viele jahre dahinvegetieren...

das dein welli nicht von der stange kippt, wenn er seelisch krank ist, heißt nicht, dass er glücklich ist.
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Beantwortet 7, Nov 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo MaGo & alle,

die traurige Statistik sagt leider, dass in den letzten 10 Jahren weitaus mehr Wellis im Alter von 4 bis 6 Jahren gestorben sind als in den 20 Jahren davor. (- Völlig unabhängig davon, ob die Vögel einzeln oder im Schwarm gehalten wurden. Eine sehr häufige Todesursache ist heute die Tumorbildung. Heute wird kaum noch ein Welli 15 Jahre alt. -)

Ältere Menschen können auch 2 Vögel halten und haben daran ebenso Freude.

Ein Einzelvogelhalter, der sich noch nicht wirklich sicher ist, ob er einen zweiten Vogel haben will, kann doch z. B. einfach mal einen oder zwei Wellis in Urlaubsbetreuung nehmen und schauen, wie sein eigener Einzelvogel darauf reagiert.

So ein Einzelvogelhalter wird in den meisten Fällen sehr erstaunt sein über die positive Reaktion seines Einzelvogels. (So ist meine Schwiegermutter zu einem 2. Welli gekommen, nachdem ihr 1. Welli bei uns auf Urlaub war. Ihr Vogel hatte mehr als 5 Jahre lang keinen anderen Vogel gesehen. Er flog jedoch sofort zu unseren Vögeln und begann, mit einem unserer Hähne zu schnäbeln. Meine Schwiegermutter hatte so etwas noch nie gesehen; sie war ganz beeindruckt davon - und das, nachdem sie 30 Jahre lang Wellis einzeln gehalten hatte!)


Viele Grüße
Brigitte :) :)
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