Ich hab 2 Nymphen in Pflege ... Hlfe ...

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Gefragt 20, Okt 2003 in Andere Sittiche von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo Manu!

O jee, das hört sich ja net so toll an.... :(
Hat die Besitzerin denn nicht gemerkt, dass die Vögel Milben haben??
*seufz*

Also, bei der Frage mit dem Ivomec kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.

Aber zu dem Rupfen kann ich bissl was sagen.
Vielleicht rupft sie sich, weil es juckt. es könnte aber auch sein, dass sie rupft, weil sie sich einfach nciht wohl fühlt. Dann können Nymphen zu Rupfern werden. Leider behalten sie das dann auch bei, wenn man Pech hat.

Noch was zum Futter:
Nymphen können auch von Wellifutter leben, aber es wäre nicht schlecht, wenn Du ihnen auch Nymphenfutter (Großsittichfutter anbieten könntest)
Ansonsten fressen sie eigentlich auch alles was Wellis fressen. (Obst Gemüse, etc.)
Meine Nymphen sind nciht so aktiv, wie die Wellis aber sie fliegen sehr gerne und auch gut. Sie knabbern mehr an Dingen herum und bearbeiten sie ausgiebig. ;) Meine fressen die Tapeten im Moment mit Vorliebe ab.

Wenn Du noch speziellere Fragen hast, dann bitte melden. :)

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Beantwortet 20, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Hi Ihr Lieben,
also ich muß ein wenig ausholen, eine Bekannte von mir fährt in 2 Wochen für 2 wochen in Urlaub und irgendwie soll ich wohl ihre Nymphen so lange nehmen. Kein Problem, mein Schwarm kann auch mal Nymphen kennenlernen, dachte ich, aber als ich mir die Beiden gestern so ansah, was mußte ich da sehen, MILBEN!!!

Ich hab die Beiden dann gestern schon mitgenommen statt erst in 2 Wochen, da die Bekannte keinen guten TA kennt und werde heute abend zu meinem TA fahren und die beiden durchchecken und behandeln lassen. Und da ihre Besitzerin die Vögel nicht anfasst (Angst), bleiben sie auch während der Behandlung bei mir, also bin ich nun für die nächsten 4 Wochen stolze Besitzerin von 2 Nymphen! Klasse!

Nun meine Fragen, muß ich bei den Nymphen irgendwas beachten? Momentan sitzen sie eh noch in einem kleinen Krankenkäfig, weil ich mir keinen meiner Käfige mit Milben "verseuchen" will. Und im Bad mit Heizung und Luftfeuchtigkeit scheint es ihnen auch besser zu gefallen, als in den verrauchten Wohnzimmer wo sie gestern noch am offenen zugigen Fenster standen.

Das Weibchen rupft sich. Erst hat das Männchen sie wahrscheinlich wegen Platzmangels bei einer vorigen Besitzerin im Genick gerupft, ich konnte aber auch beobachten, daß sie sich unter den Flügeln selbst die Federn ausrupft und dabei schreit! Kommt das von den Milben (hoffe ich mal) oder sind Nymphen auch anfällig, sich die Rupferei anzugewöhnen?

Hab ich die Chance, daß sie nach der Milbenbehandlung aufhört oder kann es sein, daß sie das als Angewohnheit behält?

Und: ist Ivomec für Nymphen genauso gefährlich wie für Wellensittiche? Ich würde die Beiden gerne radikal behandeln lassen, habe aber Angst, daß sie eingehen, denn es sind ja nicht meine. Das Weibchen ist aber so stark befallen, daß ich gerne radikal und schnellstmöglich behandeln würde!

Könnt ihr mir Nymphenanfänger ein paar gute Tips geben?
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Hallöchen Manu und Schlundi


Bei Grab- oder Räudemilben die lateinisch Cnemidocoptes pilae heißt, ist etwa 0,4 mm lang und deshalb für das bloße Auge unsichtbar. Ein Befall mit Räudemilben ist für den Ziervogel mit großem Juckreiz verbunden. Zu Beginn ist der Befall vergleichsweise harmlos für den Allgemeinzustand des Vogels. Mit der Zeit kommt es durch die Milben zu Haut- und Schnabeldeformationen oder im schlimmen Fällen zum Bruch des Schnabels. Dadurch könnte der Vogel verhungern, denn ist der Schnabel einmal zerstört oder gar abgebrochen, dauert es sehr lange, bis er wieder vollständig nachgewachsen ist. So lange überlebt praktisch kein Vogel, ohne eigenständig fressen zu können.

Grabmilben werden nach aktuellem Erkenntnisstand im Nest bei der Fütterung von den Elterntieren auf ihre Jungen übertragen. Eine Übertragung von einem erwachsenen Vogel auf einen ausgewachsenen Artgenossen gilt als höchst unwahrscheinlich. Es können Jahre vergehen, bis sich die ersten Symptome bei einem Vogel zeigen. Häufig bricht die gelegentlich Schnabelräude genannte Erkrankung zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat bei einem Ziervogel aus, also meist kurz nachdem man das Tier zu sich ins Haus hat. Vor allem Wellensittiche leiden unter Räudemilbenbefall, aber auch bei anderen Vogelarten kommen diese Parasiten vor.

Da man die Milben selbst nicht sehen kann, bemerkt man den Befall meist erst dann, wenn sich die ersten Ablagerungen im Bereich der Schnabelwinkel des Vogels bilden. Diese Ablagerungen sind die Ausscheidungen der Grabmilben, die sich am Ende ihrer winzigen Bohrgänge anhäufen. Räudemilben graben sehr feine Röhren in das Schnabelhorn und in verhornte Hautpartien der Vögel, und ernähren sich von den Körperzellen ihres unfreiwilligen Wirts.

In den meisten Fällen beginnt die Schnabelräude in den beiden Schnabelwinkeln. Dort gibt es einen faltigen Hautbereich, in den sich die Milben besonders leicht eingraben können. Ihre Ausscheidungen führen dazu, dass das Gefieder des Vogels zur Seite absteht. Der Vogel sieht deshalb ein wenig so aus, als würde er ständig schmollen. Diese geringfügige Veränderung in der Gefiederstellung zu bemerken, ist eine hohe Kunst und erfordert eine sehr genaue Beobachtung des Vogels.

Als nächstes befallen die Grabmilben den Schnabel. Mit der Zeit bröckeln einige der borkigen Beläge ab. Man erkennt dann deutlich den von den Milben durchbohrten, porösen Schnabel. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Milben für den Vogel zwar lästig, aber sie stellen keine ernsthafte Bedrohung für sein Leben dar. Wenn der Schnabel aber zu stark von den kleinen Parasiten durchlöchert wird, kann er leicht abbrechen, was für den Vogel nahezu unweigerlich zum Tod durch Verhungern führen würde.

Bevor es so weit kommt, breiten sich die Milben jedoch noch weiter über den Vogelkörper aus. Nach und nach befallen sie den Bereich um die Kloake, die Beine und meist zum Schluss auch die Augengegend. Der erkrankte Vogel kratzt sich unablässlich, da die Parasiten einen quälenden Juckreiz verursachen.

Zur Behandlung eignet sich in leichten Fällen gängiges Paraffinöl, das man in jeder Apotheke kaufen kann. Ist nur der Schnabel befallen, reicht es aus, das Schnabelhorn und die Haut in den Schnabelwinkeln zweimal am Tag dünn mit Paraffinöl zu bestreichen. Dafür verwenden man am besten jeweils ein frisches Wattestäbchen. Man muss unbedingt darauf achten, dass der Vogel kein Öl verschluckt, weil er davon Durchfall bekommen würde!

Auch die Kloakengegend sowie die Beine (den so genannten Ständer) kann man mit Paraffinöl behandeln. Die Augengegend sollte man besser nicht mit dem Öl betupfen, weil der Vogel sonst eventuell nichts mehr sehen kann. Mindestens zwei, besser vier Wochen sollte man die Behandlung durchführen, selbst wenn die borkigen Beläge in aller Regel bereits nach wenigen Tagen abfallen. Das Öl erstickt die Milben, da es sich als feiner Film über die Öffnungen der Bohrgänge legt. Dadurch wird den Parasiten
die Luft zum Atmen genommen. Dem Vogel schadet das Paraffinöl hingegen nicht, obwohl es mit der Zeit das Gefieder verklebt, was zugegebenermaßen nicht wirklich gut aussieht.

Ist der Vogel an den Augen übermäßig stark mit den winzigen Parasiten befallen, sollte man ihn besser zu einem Tierarzt bringen. In schweren Fällen wird dieser ein Medikament - meist handelt es sich dabei um Ivomec - einsetzen, das dem Sittich auf den Nacken geträufelt wird. Es zieht in die Haut ein, gelangt in den Organismus des Vogels, lagert sich in dessen Haut und im Schnabelhorn ein und vergiftet so die Milben. Es sei jedoch erwähnt, dass dieses Gift auch für den Vogel nicht gänzlich ungefährlich ist, obwohl es in aller Regel gut vertragen wird. Der Vogelorganismus und das Immunsystem leiden unter dem Gift zwar nicht besonders stark, aber die Behandlung mit Paraffinöl ist dem Einsatz von Gift bei geringem Milbenbefall eindeutig vorzuziehen. Es ist daher wichtig, Grabmilben rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls möglichst schnell zum Tierarzt zu gehen, damit ein Einsatz von Gift gar nicht erst erforderlich wird.
Je nach Art der Milben ist die Behandlung unterschiedlich. Bei Räude- oder Grabmilben bietet sich die Behandlung mit Ivomec an, das den Tieren vom Tierarzt in den Nacken geträufelt wird. Man könnte diese Milben z.B. auch mit Paraffin-Öl DAB Qualität bestreichen.

Liebe Grüsse
Diana
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Hallo Diana,
vielen Dank für den Milbenvortrag, jedoch kenne ich mich dank meiner 20 Wellis bestens aus damit, leider! :(

Ich denke jedoch nicht, daß sie Grabmilben haben, denn es ist kein typischer Befall zu sehen, jedoch schwarze Punkte im Nackenbereich, wo die Henne schon total kahl ist. da beide ab und an nach Luft schnappen, denke ich eher an Luftsackmilben, heut abend gehts zum TA, mal sehen was der sagt.

Futter kriegen sie bei mir eh Nymphenfutter, schließlich bin ich nicht ganz unwissend! ;) Fliegen, ja fliegen können beide kaum, denn bei ihrer Vorbesitzerin, die sie dann an meine Bekannte weitergegeben hat, durften sie so gut wie nie raus. Das Weibchen ist zahm, aber eher aus Angst, denn wenn man ihr die Hand vor den Bauch "haut" geht sie drauf, freiwillig nenn ich das aber nicht! Und sobald das Weib fliegt, schreit der hahn wie verrückt.
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Hallo Manu!

Das hört sich ja schlimm an! :(
Luftsackmilben sind auch kein Spaß.... *arme Piepser*

Tja, ich denke, wenn sie das Fliegen wieder üben, dann können sie es bestimmt nach einer ZEit wieder. Bei Dir ist das ja kein Problem, wenn sie wieder gesund sind. ;)
Ja, das Schreien ist wahrscheinlich ein Suchruf. Wenn der arme Kerl seiner Frau nicht folgen kann, dann ruft er sie. Das machen meine auch, sogar manchmal, wenn sie nur ein paar Flügelschläge von einander entfernt sind. :roll: *ohren klingel* ;)
Allerdings nur kurz.

Ich hoffe, die beiden erholen sich gut.
Hat Deine Bekannte die Vögel schon länger?
Schade, dass sie im Zimmer wo die beiden sind, raucht.
Zugiges Fenster hört sich ja auch nciht grade toll an....

Manu, evtl. befällt Dich ja auch noch der Nymphievirus und... ;)
ok, nur ein Witz! ;)
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Schlundi, du wirst lachen, wir haben schon überlegt, ob wir sie nicht über kurz oder lang (eher über alang, wenn die neue Voli da ist!) fragen, ob wir sie nicht nehmen können/sollen. Also die jetzige Besitzerin hat sie seit etwa 2 Monaten. Vorher haben sie in einem Minikäfig voller Plastikstangen und Spiegel gelebt, in dem sie sich grade so rumdrehen konnten. Den nehm ich als Krankenkäfig wegen den Milben, für mehr nicht! :evil:

Wenn sie dann fit sind (hoffentlich in 2 Wochen) haben sie erstmal 2 Wochen Zeit, sich bei mir flugtechnisch zu bilden, denn die Wellibande wird ihnen sicherlich erstmal auf die Nerven gehen, da "müssen" sie sicherlich mal Reißaus nehmen und wegfliegen, hoffe ich! ;)

Ich hab halt auch Angst, wenn wir sie wirklich nehmen, daß das Weibchen mal stirbt und dann schreit der solang, bis wir ein Weibchen haben, da müßte ich mir ja gleich einen Züchter suchen und notfalls noch sonntags nachts einen Vogel holen, der ist so extrem, das hab ich bei Wellis noch nicht erlebt so heftig!

Noch ne schnelle Frage, weil ich gleich weg muß, wie fang ich einen Nymphenhahn ein, der mit ausgebreiteten Flügeln am Käfigboden langkriecht und mir droht? Ich muß nachher zum TA und weiß jetzt schon, wie das da ablaufen wird! :(
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
ups, wenn ich einmal am schnattern bin kaum zu bremsen :D
Selbst bei Luftsackmilben wird dies verschrieben bzw kann man es verabreichen. Na da bin ich mal gespannt was dein Doc sagt :)
wünsch und drück deine Pfleglinge feste die Daumen das alles wieder gut wird.

liebe grüsse
diana
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Nur habe ich bei Ivomec ein wenig Angst, daß die Nysis eingehen, denn das ist ja nciht unumstritten das Zeug, bei Wellis zumindest! :? Immerhin sind es nicht meine Vögel!
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
Huhu!

Also, wenn er schon im Käfig ist, dann lass ihn vom TA fangen.
Mein TA fängt die Vögel immer mit einem kleinen Handtuch.

Wenn er mal draussen ist, dann stülpe ich immer den kleinen TA Käfig über die Vögel (eigentlich Hamsterkäfig).

Das klappt recht gut.
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Wenn dir unsicher bist, dann würde ich die Hände davon lassen. Selbst mal angenommen der Doc sprich sich auch für ivomec und bei dir bleibt immer noch die Angst, dann frag ihn doch nach einer Alternative :) Bei den Nymphis habe ich bislang wenig kritik über dieses Mittel gehört.
Mal a´bwarten zu was dir dein TA rät :?


liebe grüsse
diana
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Achso, noch was vergessen :) Selbst wenn du dich für das Mittel entscheidest brauchst dir absoult keine Vorwürfe zumachen eher die Vorbesitzer. Den tust alles erdenklich für sie, also daher Vorwürfe fehl am Platz
Aber ich kann dich auch gut verstehen schließlich hat man die Verantwortung und will sie ja auch wieder im gesunden wieder abgeben.

lieben gruss
diana
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
äh, da habe ich doch auch noch was vergessen...

ich wollte noch auf das "Manu überlegt sich doch schon die Nymphies zu nehmen..." antworten... ;)

Tja, ich hätte es mir fast (aber nur fast) denken können, hihi!

Ui, ne neue Voli? Ihr habt doch schon so ne schöööne!

Oh, wenn ich das schon lese: Minikäfig und Spiegel? *grrr*
Dass sich die Leute nicht vorher mal schlau machen, dass zur Vogelhaltung mehr gehört??!??!
Naja, ein altes Thema. Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln.
Nymphen leiden irgednwann nicht mehr so still, wie es Wellis tun. Sie beginnen zu schreien oder rupfen sich oder bekommen andere komische Marotten. :(
Dann werden sie meist schnell abgegeben. Scheint ja da auch der Fall gewesen zu sein.

Kann sein, dass die beiden am Anfang vor den Wellis Angst bekommen.
Aber wenn sie ausweichen können, dann werden sie bestimmt flüchten.
Später flüchten dann bestimmt die Wellis! ;) zumindest manchmal! :)

Weißt Du evtl. wie alt die beiden sind?
Nymphen sind schon recht langelebig, oder meinst Du die Henne könnte ihren Lebenswillen schon verloren haben? :cry:
Nein, think positiv in dem Fall! :)

Wenn sie mal stirbt, wird er sie auch rufen, ganz klar.
Du kannst Dich ja mal schlau machen, ob es einen Nymphenzüchter in Eurer Nähe gibt.
Aber eins nach dem anderen. ;) Ich denk mal, er schreit evtl. auch so extrem, weil er sich auch unwohl fühlt und auf keinen Fall zurückgelassen werden will.
Es könnte besser werden, wenn die beiden mal "normal" leben dürfen und er auch das Fliegen wieder lernt.

Bin schon gespannt, wie es weiter geht!
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Beantwortet 20, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Wohl wahr Schlundi, ein Thema was keine Grenzen kennt und einem immer wieder den Kragen zum platzen bringt.Irgenwie grübel ich die ganze Zeit nach einem Grund warum sie sich erst die Nymphis zu sich holten wenn sie ihnen dann so ein Leben geben :x

Huiiii da hat sich wohl jemand verliebt :D

und weiter gespannt mit Schlundi bin wie es weiter geht ;)

liebe grüsse
diana
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Also jetzt habe ich ein wenig mehr Zeit zu schreiben. Die Nymphen wurden früher zusammen mit 5 Wellis in einer Voliere gehalten, die wohl etwa halb so groß war wie meine jetzt. Dann mußte die Besitzerin umziehen, gab die Wellis an meine Freundin ab und die Nymphen bekamen einen Nymphenkäfig, zu dem mein TA gestern "KZ-Haft" meinte, ich nehm den grade als Krankenkäfig, dafür ist er grade gut genug!

Leider passen die Nymphen ja nicht durch die Türen der Wellikäfige, so ein Mist! So hab ich nur den einen Käfig! :o(

In dem Käfig saßen sie dann ca. 1 Jahr, der Hahn flog wohl nie, die Henne nur, wenn man sie rausgenommen hat (ist zahm), dann schrie der Hahn aber wie geschrieben immer, also durfte die Henne auch kaum raus! :x

Dann im August nahm ich die beiden übrig gebliebenen Wellis meiner Freundin auf, weil sie mir so leid taten und die nahm die Nymphen von der Tussi, die mittlerweile schwanger, heillos überfordert und desinteressiert war! "Mein Pitti, mein Pitti" ... aber dann in einem KZ-Loch elendig verre..... lassen! So Leute kann ich leiden! :evil:

Und so kamen die beiden (die Henne war da schon total kahl am Hals) zu meiner Freundin. Die kümmert sich aber auch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Werden selten sauber gemacht, nicht täglich gefüttert und die Voli ist eng (Ferplast, so ne hohe mit quadratischer Grundfläche) und dunkel, meiner Meinung nach! Aus der habe ich ja schon die Wellis gerettet!

Naja, wie gesagt wir waren dann gestern beim TA und der sah gleich was los ist, MILBEN, wie ich schon gesagt hatte gestern. Aber wohl doch Räudemilben! Mir war nicht bewusst, daß auch die schwarzen Krümelchen, die nicht an den Schnabel und die Beine gehen, Räudemilben sind, okm wiedr was gelernt! Luftsackmilben konnte er nichts erkennen, aber das könnte auch von der Raucherluft gekommen sein, daß sie so nach Luft geschnappt haben. An dem Tag, als ich das gesehen habe, war bei denen im Wohnzimmer eine Feier mit lauter Rauchern! :evil:

Und nun sitzen die Beiden bei mir und werden mit "Kadox" behandelt, das ist ein Mittel zum Aufsprühen oder Betupfen der betroffenen Stellen, das mach ich nun 14 Tage, bei einem meiner Wellis hat das Zeug super gegen die Räude geholfen, ich hoffe auch bei den Nymphen, damit sie wenigstens noch 2-3 Wochen bei mir bleiben und das freie Leben genießen können!

Ich habe dann versucht ihr zu erklären, daß Vögel nix bei Rauchern zu suchen haben, da es eine gute Freundin ist, hab ich ihr gesagt, daß sowohl die Hautreizung, durch die dide Milben sich evtl. so gut einnisten konnten, als auch der Tumor, den die Wellihenne jetzt hat (die Henne, die ich im August zu mir geholt habe) vom Rauchen kommen könnte! Keine Reaktion, leider!

Ich weiß echt nicht, wie ich sie noch überzeugen soll, sie will sich ja Mühe geben, aber sie versteht einfach nicht, daß auch Vögel täglich Bewegung, Futter, Sauberkeit und Zuwendung brauchen. Ich wette, daß ich die Henne in 4 Wochen auf die Hand kriege, das hat sie in 2 Monaten nicht geschafft, sie wird nur angefaucht!

Die Beiden tun mir irgendwie so leid!

Wegen der neuen Voli, die alte ist auch gut, hast ja recht, aber zu klein. Vielmehr nicht tief genug! Wir wollen nun eine bauen lassen von 2,35m B, 2,20m H und 1,35T. Die ist dann mehr als doppelt so groß wie jetzt, wir warten nur noch auf den Betrag, den der Schreiner uns nennt, davor hab ich Bammel, denn noch eine Voli kaufen dieses Jahr, so viel Geld kann ich da nicht aufbringen, leider! :(
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Da läufts ja einen kalt den Rücken runter und mir platz der Kragen wenn sie dann so mißachtet werden :x :twisted:
:eek: Irgenwie verstehe ich deine Freundin nicht, das sind doch nun die kleinste Regeln die man für ein frohes Nymphileben einhalten kann und schon aus Liebe zu den Tieren.
Drück euch und euren Piepsern feste die Daumen. Hoffentlich haben si noch eine Chance auf einb frohes und munteres Nymphileben

liebe grüsse
diana
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Hallo Diana,
ich weiß auch einfach nicht, wie ich es ihr beibringen soll. Dabei sagt sie selbst immer, wie sehr ihre Wellis doch aufgeblüht sind, seit sie bei mir leben ... aber die Weiterschaltung funktioniert nicht. Daß sie versteht, daß die Nymphen auch aufblühen würden ... ich verzweifel noch!

Habe auch mit meinem TA gesprochen, er meinte wenn ich ihr die Nysis abnehme und sie zu mir nehme, dann würde sie sich sicherlich wieder andere Vögel nachholen ... da hat er auch wieder recht! :cry:
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Ja das denke ich mal auch, hat sie ja auch schon einmal bewiesen als sie dir die Wellis gab und sich dann die beiden Knirpse zulegte. In den Fällen hilft eigentlich recht gut der Tierschutz würde ihr wahrscheinlich ein Verbot auflegen. Selbst wenn du dich dazu nicht durch ringen kannst, kann man dies auch gut nachvollziehen. Aber wieder rum würde ich es persönlich so kühl wie es klingt bei einer Freundin dies tun :(


liebe grüsse
diana
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Wir haben uns halt überlegt, sie evtl. so lang machen zu lassen, bis sie selbst einsieht, daß sie überfordert ist. Bei den Wellis ging das noch, aber bei den Nysis ist das offensichtlich! Mit denen bin ich ja momentan ein wenig überfordert, weil ich ihre Körpersprache noch nicht deuten kann!

Wie soll sie dann damit zurechtkommen? Noch dazu die Zustände, der Raucherhaushalt usw.! Aber sie will sie haben, ums Verrecken ... *seufz*
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
Also wenigsten in dem punkt hätte ich ja Einsicht ihrzugetraut.wenn sie unbedingt haben will dann haben sie wohl keine Chance :( da blutet mir das Herz.
Ob sie es merken wird je :? Sind die beiden eines Tages nicht dann kommen sicherlich neue und dann vielleicht noch ne andere Art, weil es dann ja was neues ist.


liebe grüsse
diana
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Ja eben, mein TA meinte auch wenn ich die Nysis jetzt nehme, dann setzt sie halt noch eine andere Art in die Voliere! :x Schon depremierend irgendwie!
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Kruemel (5,720 Punkte)
wenn es klappt mit der Voliere, mach ihr dóch nen kompromiss das es ihr auch bleiben werden und sich dafür keine weitern zulegt*hoffnungslossag*

liebe grüsse
diana
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Sie will diese Nysis einfach, das Weibchen ist ja "zwangszahm", also wenn man ihr die Hand vor den Bauch haut, dann geht sie drauf. Ich glaube deshalb, aber dafür beschäftigt sie sich viiiiiel zu wenig mit ihr, sie faucht nur, wenn sie kommt, bei mir hat sie das nach einem Tag schon fats abgelegt! :(
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Schlundi (7,760 Punkte)
*seufz*

Die armen Piepser!
Ist echt schade, dass man nicht mehr helfen kann.

Aber es stimmt schon, wenn Du die Vögel adoptierst, dann wird sie sich evtl. neue kaufen... wer weiß?

Wegen der Voli. Was machst Du dann mit der alten?
Auch behalten? Oder als "Zweitvoliere" behalten? ;)

Das wäre doch das richtige Zuhause für die beiden Nymphen! ;)
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Beantwortet 21, Okt 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Ja, an sowas hatte ich auch schon gedacht, aber irgendwie hab ich keine Wand frei, an der ich sie stellen könnte, die alte kommt dann ins Zuchtzimmer als Zuchtvoliere, wenn sie dann umgebaut ist. Mal sehen, ob das überhaupt alles was wird.

Also nix mit eigene Voli für die Nysis, leider! :(
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