Kropfentz?ndung chronisch - Verhaltensst?rung??

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Gefragt 21, Sep 2003 in Andere Sittiche von shelly_1 (1,500 Punkte)
Hallo Ihrs,

ich war ja mit meinem Kiwi kürzlich beim TA (vogelkundig) wegen einer Kropfentzündung.
Nachdem ich nach einer Woche das AB abgesetzt hatte schien auch alles wieder wunderbar zu sein.
Nach einer weiteren Woche fing es wieder an und ich ging erneut zum TA. Der hat dann einen Kropfabstrich gemacht und keine Parasiten festgestellt.
Der Vogel wurde dann hormonell behandelt damit er mit dem Füttern-wollen aufhören soll weil wohl durch das übertriebene Hochwürgen die Entzündung rührt.
Wenn es jetzt nicht besser wird kann man höchstens noch die Tageslichtzufuhr senken meinte der TA, das könne ihn vielleicht positiv beeinflussen.
Gerade hat er wieder Futter hochgewürgt und es klebt in seinem Brustgefieder :cry:

Er hat eine Partnerin bzw. lebt mit drei andern im Käfig und ich bin nun sehr ratlos was ich machen soll bzw. ob man da noch was machen kann.
Hat jemand eine Idee, vielleicht auch was homöopathisches??

Vielen Dank,
viele Grüsse,
ciao Ric

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Beantwortet 21, Sep 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Ric,

hmmmm, das macht mich doch sehr nachdenklich.

Der TA war in der Lage, einen Kropfabstrich zu machen. Das ist ja schon mal recht positiv. Viele TAs können das gar nicht.

Aber auf was hat er denn den Kropfabstrich außer auf Parasiten sonst noch untersucht?

Manche Erreger kann man sofort unterm Mikroskop erkennen. Von anderen Erregern müssen Kulturen angelegt werden, und dann kann es einige Tage dauern, bis die Erreger genau identifiziert sind.

Der TA müsste im Kropfabstrich z. B. auch nach Trichomonaden suchen. Hat er das gemacht?

Und möglichst KEINE Hormonbehandlung!!! (- ist meine ganz persönliche Meinung -)

Welches AB hat der TA denn gespritzt?

Bei vielen Breitbandantibiotika, wie z. B. Baytril, sind die Beschwerden nach 3 bis 5 Tagen Spritzen verschwunden.

Oder hat er Tetracycline gespritzt? (Die helfen bei Trichomonaden und u. a. Psittakose, aber nicht unbedingt bei allen Kropfentzündungen.)

Hier würde ich nichts Homöopathisches mehr empfehlen. Der Vogel braucht das Antibiotikum, was für ihn auch geeignet ist.

Ich habe nichts gegen Homöopathie. In leichten Fällen bewirkt man damit etwas.

Aber die Symptome Deines Vogels bestehen m. E. schon zu lang, als dass man da mit homöopathischen Mitteln schnell etwas ausrichten könnte.

Mein Hahn Benny hatte im letzten Herbst eine Kropfentzündung. Nach 3 Tagen Spritzen mit Baytril und Rotlichtbehandlung ging es ihm wieder gut.

Alles Gute für Deinen kleinen Piepser und berichte uns weiter darüber!

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 21, Sep 2003 von shelly_1 (1,500 Punkte)
Hallo Brigitte,

er hat den Kropfabstrich nur mikroskopisch untersucht.
Der Vogel hat über eine Woche oral mit Futter und Trinkwasser TerraHen bekommen.
Die hormonelle Behandlung war ein Tropfen eines Mittels der einfach auf die Kloake gerieben wurde.

Der Vogel an sich ist fit und gut drauf. Er frisst normal, fliegt und benimmt sich normal. Nur ab und zu würgt er Futter hoch.

Viele Grüsse,
ciao Ric :?
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Beantwortet 22, Sep 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Ric,

was macht der Vogel mit dem hochgewürgten Futter? Versucht er damit, einen anderen Welli zu füttern? Das wäre ja völlig o.k.

Oder spuckt er den hochgewürgten Schleim an Spiegel, Glöckchen oder andere Gegenstände? (Das ist auch noch nicht lebensbedrohlich, solange der Vogel für sich selbst noch genug Nahrung im Kropf hat.)

Ist der Kropf gefüllt? (Kann man ertasten.) Wie sieht die Kloake aus? (Ist sie sauber, oder klebt Kot um die Kloake herum?)

Und beim gelegentlichen Würgen: Macht er dabei Pieps-Geräusche (wie das Fiepen einer Maus?)?

Frage letztendlich: Handelt es sich hier um ein "normales" Hochwürgen von Nahrung, um einen anderen Welli zu füttern, oder werden hier auch ganze unverdaute Körner mit hochgewürgt? (Sind im Kot unverdaute Körner?)

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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Beantwortet 22, Sep 2003 von shelly_1 (1,500 Punkte)
Hallo Brigitte,

manchmal versucht er damit die andern zu füttern, manchmal frisst er es selber wieder oder lässt es einfach liegen wo es liegt.

Ob der Kropf gefüllt ist weiss ich nicht aber ich werde es nachher wenn ich ein wenig Ruhe hab mal ertasten. Im Moment ist es hier etwas chaotisch weil alle Kinder hier rumhängen und nerven....

Die Kloake ist sauber und der Kot völlig unauffällig.

Er macht beim Würgen keinerlei Geräusche.

Es sieht so aus als ob die Körner manchmal noch nicht verdaut sind, sie sehen noch recht intakt aus.
Im Kot sind keine unverdauten Körner.

Danke für Deine Hilfe,
viele Grüsse,
ciao Ric

P.S. Ab morgen bin ich ca. eine Woche offline weil mein jüngster operiert wird und ich mit ihm ins KH gehe. Also nicht wundern wenn nix kommt :o)
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Beantwortet 22, Sep 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Hallo Shelly,
also einer meiner Hähne macht das so, daß er seine Henne füttert, wenn die dann aber wegfliegt, kann er das nicht so schnell stoppen und dann sitzt er manchmal da und erbricht das hochgewürgte, statt seine Liebste zu füttern.

Den Sinn einer Hormonbehandlung verstehe ich allerindgs auch nicht, die Entzündung muß behandelt werden, und Tageslichtentzug? Wozu denn das? Vögel brauchen Tageslicht für den Stoffwechsel. Ruhe ist ja ok, aber was genau stellt er sich unter Tageslichtentzug vor und wozu soll das gut sein? Rotlichtlampe kann ich dir empfehlen und ... laß den Kropfabstrich bitte einschicken und eine Kultur anlegen. Ich habe dieses Jahr schon 2 Vögel an einer Kropfentzündung verloren! :cry:
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Beantwortet 22, Sep 2003 von Brigitte (131,540 Punkte)
Hallo Ric,

dann wünsche ich Dir alles Gute für Deinen Jüngsten und die Wellis natürlich auch! :wink:

Viele Grüße
Brigitte :) :)
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