Schnabelr?ude:-(

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Gefragt 20, Jun 2003 in Vogel-Krankheiten von Anonym
Hallo, Ihr Lieben Welliverrückten,

ich bin neu und möchte Euch sofort löchern.
Eine meiner Hennen hat am Dienstag gewürgt. ich sofort ab zum TA.
Und erst in der Praxis fiel mir auf, das sie einen weissen Schnabel hat.
Diagnose: Schnabelräude...........
Meine Frage: Kann ich diese Krankheit irgendwie im Vorfeld vermeiden oder zumindest auf ein Minimum reduzieren???

Heute nachmittag werde ich nochmal zu meiner TÄ Kontakt aufnehmen. Denn ich brauch noch das Medikament für die Schnabelräude. Lt. ihrer Aussage ist das ein mittel, welches einmal auf die Haut gegeben wird. Zum Glückist bei den anderen der Schnabel noch in Ordnung. Aber ich muss ja alle behandeln.

Wie sieht es mit einer Neuerkrankung aus?? Wenn ich das Medikament gegeben habe??

Gruss, Bianca :D

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15 Antworten

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Beantwortet 20, Jun 2003 von scholle (320 Punkte)
Irgendwie war ich wohl nicht eingeloggt.....


Aber ich hoffe trotzdem auf viele Antworten:-)
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Beantwortet 20, Jun 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Hi Süße,
soweit ich weiß kann man dem nicht vorbeugen, ich habe noch mal nachgelesen nach unserem Telephonat und habe gefunden, daß die Milben teilweise Jahre auf dem Wirt verbringen, bis sich erste Symptome ziegen, das ist schlecht!

Während der Behandlung auf jeden Fall gründlichst reinigen!

Leider habe ich auch schon von einigen Fällen gehört, bei denen es wiedergekommen ist, bzw. die Milben nicht alle abgetötet werden konnten, ich drück euch aber alle Daumen und Krallen, daß ihr es schafft!

:wink:
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Beantwortet 20, Jun 2003 von >>Ramona<< (7,660 Punkte)
Hallo!

Das ist genau richtig, vorbeugen geht wohl nicht. Oft werden schon die Küken von den Eltern angesteckt und dann leben die Biester lange unerkannt sogar unter der Haut der Wellensittiche. Bei Streß oder durch eine andere Krankheit brechen sie dann aus.

Ein gesunder Vogel unterdrückt die Milben durch sein intaktes Imunsystem.
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Beantwortet 20, Jun 2003 von scholle (320 Punkte)
Hallo, Ihr zwei,

danke erst mal.
Ich werd heute abend eh nocht mit meiner TÄ sprechen. Denn ich hab noch kein Medikament.
Wie ich Dir ja schon geschrieben habe, Manu, will meine TÄ mir ein Mittel geben, das man bloss einmal an den Geiern anweden muss.
Du hast ja gesagt, das die Behandlung besser über 3 Tage laufen soll. Habt Ihr zufällig den Namen des Medikamentes, das ich meiner TÄ sagen kann, welches ich möchte??!!


Gruss, Bianca
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Beantwortet 20, Jun 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Also normal nimmt man "Ivomec" glaube ich. Und das wird soweit ich mich erinnere, am 1. Tag, am 3. Tag und am 9. Tagangewandt, oder am 5. und 9.? Das kannst du die TÄ aber ruhig fragen. Wenn sie das nicht kennt, dann vielleicht doch nochmal nen anderen Arzt fragen. Das ist eigentlich ziemlich gängig, soweit ich weiß.
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Beantwortet 20, Jun 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo Bianca!

Bei keinem Milbenmittel, das es auf dem Markt gibt, ist es sinnvoll, nur einmal zu behandeln. Milben gibt es nicht nur in einenm Stadium, sondern in ihrer Entwicklung machen sie vom Ei zur ausgewachsenen Milbe mehrere durch. Das Eistadium kann mit den mir bekannten Antiparasitika nicht abgetötet werden. Deswegen ist es so wichtig, mindestens zwei Behandlungszyklen durchzuziehen.

Bei Vögeln am populärsten ist wohl Ivomec, es gibt aber auch gleichwertige Alternativen.
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Beantwortet 21, Jun 2003 von Twin2Towers (9,960 Punkte)
Hallo Bianca,

...ergänzend zu allen Ausführungen, wollte ich nochmal Bestätigen, das die Behandlung mit Ivomec, bei einem Vogel, mindestens zweimal, besser dreimal erfolgen sollte.
Am 1. , am 5., und am 9. Tag. Diese Abstände sind deshalb wichtig, weil ca. 4 Tage vergehen, bis so ein Milbenei geschlüpft ist.
Wenn man sich also an diese Abstände hält, werden auch schon die jungen Milben abgetötet, noch bevor DIE wiederum Eier ablegen können.

Auch noch wichtig: die VOLLE Wirkung von Ivomec dauert in der Regel so 24-36 Stunden. In dieser Zeit wird das Medi von der Haut aufgenommen, geht ins Blut und durch das Blut in jegliche Hautzellen.
So ca. am 4./5. Tag muß sie sich wohl wieder Abschwächen, sonst wären keine Folgebehandlungen nötig, andererseits, wenn es sich nicht abschwächen würde, könnte eine Überdosierung des Medis die Folge sein.

Es möchte außerdem noch darauf hinweisen, das eine NIchtbehandlung, oder eine Behandlung in zu weiten Abständen, den Milbenbestand am Vogel immer wieder "fröhlich" aufleben läßt. Und es kann auch nach innen gehen, Organe angreifen ect.
Daraus können wiederum andere Erkrankungen entstehen, wie Stoffwechselstörungen, Durchfall ect.

Viel Erfolg im Kampf gegen die Milben
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Beantwortet 21, Jun 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo Bianca!

In falscher Dosierung ist Ivomec nicht ungefährlich für einen Vogel. Eigentlich sollte der TA Dir das Mittel gar nicht mitgeben, sondern die Vögel in der Praxis bzw. bei einem Hausbesuch selbst behandeln.

Als Patientenbesitzer würde ich persönlich darauf bestehen. Bei einer Überdosierung kann es nämlich zu ZNS-Störungen kommen, weil der Wirkstoff im Blut dann (nur dann) die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Im schlimmsten Fall kann das bis zum Tod führen.

Ich bin nicht drauf aus, Dir Angst zu machen, ich möchte nur, daß Du weißt, worauf Du Dich einläßt, wenn Du das selber machst.
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Beantwortet 22, Jun 2003 von Twin2Towers (9,960 Punkte)
Hallo Meike und Bianca,


Meike:

vielen dank für deine äußerst interessanten Ausführungen.
Ich finden sie sehr lehrreich.
Wußte zwar, daß man Ivomec nicht zuviel geben darf, doch WAS dann tatsächlich passiert, weiß ich JETZT, dank deines Postings. :)

MEINE Erfahrungen haben mich gelehrt, daß EIN bis ZWEI Tropfen pro Tier und Behandlungstag, ausreichend sind, bei einem Abstand von ca. 4-5 Tagen; abhängig von der Größe des Wellis; Schau-oder Hansi-Bubi, seines Ernährungszustandes und der Schwere des Befalls.
Pricipiell läßt sich sagen: lieber weniger geben und beobachten, und dann kontrollieren, wie weit die Erstbehandlung gewirkt hat, und die Wiederholungsabstände einhalten.


Bianca:

wenn deine TA dir dieses Ivomec mitgegeben haben sollte, dann verwende es bitte ÄUßERST bedächtig. Achte unbedingt drauf, daß deine Henne diesen Tropfen wirklich auf die Nackenhaut bekommt, und nicht etwa auf die Federn(was manchmal leicht passieren kann). Nicht jeder Welli läßt sich gern die Nackenfedern entgegengesetzt, und den Kopf nach unten gebeugt halten; viele wehren sich dagegen.
Und denke bitte auch dran, daß die Wirkung so richtig erst am Folgetag, und am übernächsten Tag einsetzt.

Berichte doch auch bitte weiter, ob Deine Henne wieder gesundheitliche Fortschritte macht.
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Beantwortet 23, Jun 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo Angela!

MEINE Erfahrungen haben mich gelehrt, daß EIN bis ZWEI Tropfen pro Tier und Behandlungstag, ausreichend sind[...]


Siehst Du, genau hier liegt das Problem. Ein Tropfen mit einer Tropfpipette sind in der Regel 3 ml. Ein Tropfen aus einer 1ml-Spritze ohne Nadel etwa 0,1 - 0,3, je nachdem, wie vorsichtig pipettiert wird. Mit Nadel ist es noch weniger... ;)
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Beantwortet 23, Jun 2003 von Twin2Towers (9,960 Punkte)
Hallo Meike,

...dann mußt du aber große Tropfpipetten haben...


Wenn ich mir die Tropfpipette anschaue, die ich in der Candio Hermal Suspension habe, dann kommt dort nicht viel mehr an Tropfgröße raus, als vergleichsweise aus einer 1ml spritze ohne Nadel.

Nun gut, ich kenne keine so großen Tropfpipetten und weiß es daher wohl auch nicht anders...
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, daß ein TA einem Wellihalter Ivomec in einer Tropfpipette mitgibt, die gleich 3ml tropft ??

Aber gut, Meike, daß du darauf aufmerksam machst.
Dann müssen wir eben auch die Tropfmenge besser beschreiben, damit solche Mengenunterschiede gleich geregelt sind...

Dann würde also ein Tropfen = 0,1 ml sein.....also ein ZEHNTEL ml.

Danke wiederrum auch für DIESE Ausführung
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Beantwortet 23, Jun 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Huhu Angela!

Das war genau das, worauf ich hinauswollte ;) !

:wink:
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Beantwortet 23, Jun 2003 von scholle (320 Punkte)
Guten morgen, ihr Lieben,

Vielen liebe Dank für Eure Antworten.

Ich habe jetzt das Ivomec bekommen. Sie hat es mir mit nach hause gegeben.
Hat mir aber an Heiderose gezeigt, wie ich dieses Medikament verabreichen muss. Und es sind genau 0,5 ml.
Sie hat mir in ner Spritze genau angemakert, wie viel ich geben darf.
Ich hab sie ausserdem darauf angesprochen, das lt. Eurer Aussage das mittel über einen längeren Zeitraum gegeben werden muss/soll.
Sie hat sich dann erkundigt. Lt. der Aussage eines Professors in Giessen sollte das Medikament erst mal nur über einen Tag gegeben werden, um eine evt. Überdosierung zu vermeiden.
Er meint, das die einmahlige Behandlung durchaus genügen würde. Habe den Namen des Profs leider wieder vergessen :oops:

Der Juckreiz bei Heiderose, der befallenen Henne, hat schon deutlich nachgelassen. Da sie ja auch gewürgt hat, bekommen alle Geier noch ein Mittel gegen Kropfentzündung. Das mittel ist aber noch nicht da. TÄ ruft mich an, sobald sie es hat.

So, ich danke Euch allen noch einmal recht herzlich :wink: :D
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Beantwortet 23, Jun 2003 von Manu (65,400 Punkte)
Hm,
also das mag ja sein, aber ich verstehe den Sinn nicht, auch wenn die TÄ mit jmd. vom Geflügelinstitut gesprochen haben mag, ich würde da selber nochmal anrufen! Räudemilben sind auch keine spaßige und auch keine ungefährliche Sache, wer mal Bilder von richtig stark befallenen Vögeln gesehen hat, der weiß, was ich meine ... :eek:
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Beantwortet 23, Jun 2003 von Meike (43,440 Punkte)
Hallo Bianca!

Ich würde auch unbedingt noch mal selbst im Geflügelinstitut in Gießen oder in Hannover in der TiHo anrufen und nachfragen. Eine einmalige Gabe spricht eigentlich gegen alles, was bislang über Ivermectin und die Entwicklung der Räudemilbe vom Ei bis zum fertigen Viech bekannt ist...
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