Grunds?tzliches zum Thema VOGELKUNDIGER TA!

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Gefragt 18, Jun 2003 in Vogel-Krankheiten von >>Ramona<< (7,660 Punkte)
Tierarzt ist Tierarzt..., warum vogelkundig?

TA Praxen spriesen wie Pilze aus den Böden, in manchen Städten sind an allen Ecken solche TÄ! Kann man einfach mit einem Vogel zum nächsten TA gehen.

Nein , denn ein normales Veterinärmedizinstudium umfasst keine Vogelkunde. Werdende TÄ erhalten die Möglichkeit freiwillig Zusatzkurse zu belegen, die sich mit der Problematik beschäftigen. Das ist leider nicht sehr befriedigend. Oft sind TÄ überfordert und ratlos, weil ein Vogelorganismus um vielfaches anders ist, als der anderer Kleintiere!
Es wird auf Verdacht einfach Antibiotika gespritzt, in der Hoffnung es hilft, nicht allzu selten gibt das aber dem Vogel gerade noch den Rest!
Es ist immer wichtig zuerst die Ursache zu finden, ehe man einem Vogel Medikamente verabreicht!

Es ist daher sinnvoll sich schon vor der Anschaffung eines geflügelten Hausgenossen nach einem geeigneten TA umzusehen, der sich auf die Behandlung von Vögeln versteht!

Wie finde ich das heraus?
Diese Frage ist berechtigt, denn viele TÄ werden nicht so ohne weiteres zugeben, das sie eigentlich keine "Vogelspezialisten" sind!
Man kann z.B. fragen, ob sie einen Kropfabstrich machen können und sofort unterm Mikroskop auf Trichomonaden (Parasiten, Siehe FAQ Krankheiten) untersuchen kann.
Ein vogelkundiger TA wird sowas zur Grunduntersuchung zählen und für wichtig erachten! Verneint er das und sagt, das sei erst nötig, wenn ein Vogel eindeutige Symptome zeigt, weiß man, das er von Vogelkunde keine Ahnung hat!

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1 Antwort

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Beantwortet 11, Jun 2004 von Ines (2,820 Punkte)
1) Die Qualifizierung zum Tierarzt für Wild-und Ziervogelkrankheiten
respektive zum FACHtierarzt für Geflügelkrankheiten wird nicht über Zusatzkurse
während des Studiums vermittelt; es handelt sich hier um eine gesonderte
Weiterbildung, ohne die solcher Tierarzt seine Fachbezeichnung gar nicht führen
darf (also bitte drauf achten).

2) Antibiotika werden durchaus sehr sinnvoll zur Überbrückung bis zum
Vorliegen einer gesicherten Diagnose verabreicht (naürlich nimmt man in einem
solchen Fall Breitband-ABs). Das Abwarten bis zur Diagnose ist es nämlich,
was den Vogel mitunter das Leben kosten kann! Die Verabreichung eines ABs in
zunächst unklaren Fällen beruht auf tierärztlichen ERFAHRUNGSwerten!
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