Wie Hund und Katze................muss das sein??

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Gefragt 25, Aug 2005 in Katzen von Anonym
Liebe Leute,

jetzt lern ich den Mann meines lebens kennen und was ist.....??? Der hat zwei Katzen!!!! mein Hund hat die zum Fressen gern.

Die Katzen sind zwar Freigänger, aber sobald eine daheim ist, stürzt sich mein hund wie ein Irrer auf die Katzen. Wir können den Hund doch nicht dann immer wegsperren.......... Das ist für Mensch und Tier ganz schön belastend. Gibt es nicht irgendwie eine Lösung? Kann man hund und Katze aneinander gewöhnen? Ich muss noch mal sagen, dass die Katzen eigentlich ziemlich cool sind und den Hund ignorieren.

Habe diesen Beitrag auch im Hundeforum, weil ich ganz gern "beide" Seiten hören würde.

Liebe grüsse,
Mae

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8 Antworten

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Beantwortet 25, Aug 2005 von Anonym
Hallo Mae !

Was für ein Hund ist das denn ? Wie sieht es mit seinem Jagdinstinkt aus ? Es ist schwierig zu sagen ob sich das geben wird da die Hunde bzw. Katzensprache vom anderen Gegenüber nicht verstanden wird.
Ich hatte mal eine Dackelhündin die die neue Katze direkt als Baby adoptiert hat ! Das war auch noch so als die Katze erwachsen war. Aber auch einen DSH-Mix der sich nie an Katzen gewöhnt hat. Meistens regeln die Tiere das untereinander.
Bist du zu deinem Freund gezogen oder umgekehrt ? Es kann auch sein das das eigene Revier verteidigt wird !
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Beantwortet 25, Aug 2005 von Anonym
Unsere Hunde sind lieb wenn die katze bei uns ist, aber wehe sie ist hinterm zaun oder flüchtet, da muß man wirklich sicher sein, dass er sie nicht erwischen kann.

Wenn die Katze gute Nerven hat, könnte man eben mal probieren sie in Sichtweite aber unereichbar (hinter gitter) mit dem Anblick des Hundes vertraut machen.

Aber kein Risiko eingehen.

ich drücke die Daumen
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Beantwortet 25, Aug 2005 von Anonym
Hallo Katie, hallo schnuggel,

ich habe einen Schäferhund-Malamut Mischling, 7 jahre alt und ein echter Dickkopf.

Ich bin zu meinem freund gezogen. Aber egal wo mein hund Katzen sieht ob draussen oder drinnen, stürzt er sich drauf, obwohl er schon mehrere Male echt dicke Kratzer davon getragen hat. Dann kommt er auch immer wieder zurück wie ein verwundeter Kämpfer. Gebissen hat er allerdings noch nie eine. Ich wills auch nicht drauf ankommen lassen. Meint Ihr denn, wenn Katzen flüchten könnten, kann man mit Hund an der Leine mal einen Versuch starten? Mensch, ist das ne doofe Situation. Mich schockt auch der Grössenunterschied zwischen Katze und Hund. Aber ich habe im Gefühl, dass Katzen sich doch sehr selbstsicher wehren können, oder?

in Hilflosigkeit
Mae
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Beantwortet 25, Aug 2005 von Anonym
Hmpf, das war an der falschen Stelle gelandet...

wir haben meine beiden Katzen ja auch an die Hunde meiner Nachbarinnen gewöhnt.
Als erstes, wie Katie schon sagte, haben wir die Tiere an die jeweils anderen Gerüche gewöhnt. Das ging relativ einfach, weil sowohl meine Katzen die beiden als auch deren Hunde mich gut leiden konnten, und wir praktisch täglich Kontakt hatten. So rochen meine Klamotten immer auch nach den beiden Hunden, und deren Sachen nach meinen Katzen.

Nach einiger Zeit haben sie dann je einen der Hunde mitgenommen, wenn sie bei mir auf einen Kaffee vorbei kamen. Die Katzen waren (keine Freigänger) selbstverständlich in der Wohnung. Solange die Katzen auf dem Kratzbaum in Sicherheit waren, durfte der Hund ruhig einmal die gesamte Wohnung beschnüffeln. Katzenfutter sollte vorher weggestellt werden ;-).

Danach hieß es für den Hund konsequent "Sitz" oder "Platz", so dass sich meine beiden vom Kratzbaum runter getraut haben. Die beiden Hunde hörten aufs Wort und blieben ohne Wenn und Aber liegen. Wenn Deiner das nicht tut, dann würde ich den in so einem Moment unbedingt am Halsband festhalten.

Die Katzen haben sich irgendwann todesmutig zum Hund hingetraut und geschnuppert. Bei einem der beiden Hunde war das für den Hund aufregender als für meine beiden.

Irgendwann, nach dem beide Seiten sehr entspannt in der Gegenwart der anderen Seite waren, durfte der Hund schließlich auch aufstehen. Machte er eine Bewegung, die den Katzen nicht passte, haben sie ihm eine gewischt. Nicht angenehm, aber lehrreich.

Was für einen Hund hast Du denn überhaupt? Bei einem Terrier oder Jagdhund stelle ich mir diese Prozedur recht schwierig vor...

VG
Tintinnell
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Beantwortet 25, Aug 2005 von Anonym
Ich denke von der Hundeseite aus ist wichtig dass der Hund sich nicht bemüßigt fühlt weil Frauchen an der leine hängt und ihn "bestärkt" wie blöd loszuziehen was den Katzen dann wieder nicht gefällt.

Ich weiß von Trainern die zB Kaninchen in Käfigen unereichbar, aber optisch für den Hund wahrzunehmen, aufstellen.

Die Tiere dürfen natürlich nicht verschreckt werden, es geht einfach nur darum den Hund an den Anblick zu gewöhnen und ihn abzustumpfen gegen den Reiz hinterher zu stürmen.

Ich halte eine Begegnung wo der Hund heulend in der Leine hängt und die Katzen fauchend dem Hund nahe gebracht werden sollen für völlig ungeeignet Feindschaften zu begraben.

Könnt Ihr Euch vielleicht mal für ein paar Stunden einen Einzeltrainer holen, der einfach den Hund mal begutachtet und Euch hilft ihn von dem Koller runter zu holen?
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Beantwortet 25, Aug 2005 von Anonym
Ich denke, es muss für beide Seiten recht entspannt zugehen. Weder die Katzen sollten direkt fauchen oder angreifen, noch der Hund in Angriffsstellung gehen müssen.

Wir haben das mit viel Geduld hinbekommen. Viel Spielerei zwischendurch, gerade um den einen der beiden Hunde ein wenig zu entspannen, weil der vor Aufregung zu Beginn wirklich am ganzen Körper zitterte.

Das wird keinesfalls von heute auf morgen klappen - denn dafür ist die Zeichensprache von Hund und Katze zu unterschiedlich. Bis der Hund begriffen hat, dass die Katze nicht gerade vor Freude mit dem Schwanz wedelt (und umgekehrt), können wirklich Wochen vergehen...

VG
Meike
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Beantwortet 26, Aug 2005 von Anonym
Hallo,

erstnochmal Danke für die Antworten, das finde ich total toll von Euch.

Nochmal kurz zu seinem Verhalten. Wenn erfrei ist rennt er sofort hinterher und wenn ich ihn festhalte heul er vor Aufregung, obwohl ich sagen muss, dass bei einer Begegnung er richtig inne hielt, weil der Kater einen Buckel machte. Die Katzen sind richtig cool. Halten Abstand, sind aber dennoch äussert gelassen. Da der Hund ja solange die Katzen draussen sind, frei laufen kann, immt er ja ständig Gerüche der Katzen auf. Sobald er eine Katze sieht und lossprinten will, gebe ich ihm ein bestimmtes "Pfui ist das" und pack ihn wenn er schon im Sprint auf die Katzen ist. Hoffentlich trägt das alles Früchte. Ich mag die Katzen sehr, und wünsche mir wirklich, dass das alles klappt.

Vielen Dank nochmal.

Mae
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Beantwortet 30, Aug 2005 von Anonym
Also ich melde mich auch mal dazu, da ich "fast" das gleiche erlebt habe. Wir haben zwei Huskymischlingshunde bei dem einen sind Kleintiere überhaupt kein Problem, aber bei unserem Jack. Der hat so Kleintiere "zum fressen gern" :rolleyes:

Tja, dann haben wir einen Kater aufgesammelt der verletzt war und die Besitzer ihn nicht mehr zurück wollten.
Also mein Tipp. Macht das Kennenlernen in der Wohnung. Draußen ist es schlimmer mit dem Jadtinstinkt und wenn was wegrennt ist es eh immer interessant für einen Hund.

Drinnen ist es entspannter und auch ruhiger. Wir haben die Katze ins Bad gesetzt und die Hunde davor hin gelegt. 3 Std. hat es gedauert, bis Jack den Kopf senkte und fast einschlief. Danach war das Eis gebrochen. Ich musste zwar schon noch aufpassen die ersten 3 Wochen, aber es ist ein Phänomen. Die Hunde lieben aber auch nur ihre (Ist dann noch einer dazu gekommen) Gehört schon was Geduld und Zeit dazu, aber es rentiert sich auf jeden Fall.

Kannst auch dir mal von einer Tierheilpraktikerin was geben lassen für die Entspannung. Liegt aber auch sehr viel an dir selbst. Die Hunde spüren das, dass du voll angespannt bist. Du musst ruhig werden und deinen Hunden Sicherheit geben. Das wichtigste sind die Hunde. Die Katzen kommen fast immer selber zurecht. Ist auch schon ein riesen Vorteil, dass es keine so arg wilden und fauchenden Tiere sind. Da ist der halbe Sieg errungen.

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