Schrecklich: Covonce in Münster

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Gefragt 16, Sep 2005 in Allgemeines Tierforum von Anonym
Hallo an alle,

viele haben bestimmt schon von ihr gehört, einige vielleicht noch nicht. Covance X( Eine schreckliche Sache an der Aa in Münster für kleine Gehaubte Kapuziner (Niedere Affen) und andere Tiere.

In dieser Forschungswerkstatt werden hauptsächlich (oder auch nur) die Kapuziner zu Versuchen benutzt (allein das Wort : Benutzt).Sie werden so schlecht gehalten, da so finde ich ist eine Legebatterie nichts dagegen . Und das will schon was heißen.

Ein Reporter hatte dies alles mal dokumentiert, der Reporter gab sich als Mitarbeiter ein halbes Jahr kang aus. Diese Bilder konnte man mal bei Pro7 sehen. Trotzdem steht dieses Werk immer noch, täglich werden die Affen misshandelt.

Trotz sehr vielen Demos tut sich nichts, dass finde ich doof. ;(

Was kann man noch tun, was sagt ihr dazu?


Viele Grüße
Tim

Edit wg. Korrektur des Firmennamens

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Beantwortet 17, Sep 2005 von Anonym
Hallo,

Hier habe ich schreckliche Bilder von Tierversuchen der Covance:

http://www.tierversuchsgegner.org/Covance-Muenster/forschungslabor-covance-aussenansicht.jpg
Die Außenansicht (ZDF/Frontal 21)

Ich habe mich vertan, es sind keine Kapuziner die geqält werden, sonder Jeveraffen und co.

http://www.tierversuchsgegner.org/Covance-Muenster/Demo-Covance-20040306.jpg
Viele Demos fanden und finden statt.

Dies Dokumentierte ein verdeckter Reporter.

und dies:

http://www.vgt.ch/images/covance/covance-mutter_u_kind.jpg

http://www.vgt.ch/images/covance/covance-33.jpg Hier wird ein Affe brutal zu Veruschen gebracht.

[IURL]http://www.vgt.ch/images/covance/covance-4.jpg[/URL] Die armen Affen verwahrlosen in ihren Käfigen.

Und noch dieses Bild, die Affen bei Versuchen:

http://www.vgt.ch/images/covance/covance-7.jpg

Der Rest ist für dieses Forum nicht geeignet, ich erspare euch diesen Anblick.

Tim

(Quellen: tierveruschsgegner.org ; vgt.ch)
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Beantwortet 21, Sep 2005 von Anonym
Interessiert sich den keiner für dieses interessante Thema?

Ich dachte das wäre ein guter Plausch :(

Naja vielleicht kommt das ja noch...
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Beantwortet 21, Sep 2005 von Anonym
Hy Zoofan..

was soll man dazu noch schreiben? Da fehlen mir echt die Worte.

NICHTS IST EBEN GRAUSAMER, ALS DER MENSCH!
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Beantwortet 21, Sep 2005 von Anonym
Nein ein Plausch ist es leider nicht, eher etwas was einem vor Schrecken die Sprache nimmt.

Obwohl ich schon vieles derartiges sehen mußte, der Film 1994 von Peta glaube ich war auch unerträglich.

Aber es hört einfach nicht auf. 8o
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Beantwortet 21, Sep 2005 von Anonym
Hi,

ich finde dies auch mehr als schrecklich. In dieser Einrichtung werden sie wirklich richtig gequält. Die armen Tiere, und der Staat kann nichts tun :( . Schrecklich.

Vorallem weil es einige Kilometer nur weiter direkt der Zoo kommt, was ein krasser Unterschied ist.
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Beantwortet 27, Sep 2005 von Anonym
Hallo Tim,

damit das Du diese Bilder veröffentlichst und darauf aufmerksam machst hast Du schon etwas getan. Irgendwann wird es vielleicht in das Bewusstsein der Menschen gelangen das Tiere keine Sache sind. Bisher läuft das noch unter Sachbeschädigung und da wäre der Eigner gefragt. Der ist allerd8ings vermutlich der Betreiber und verdient so sein Geld.
Interessant wäre für welche Pharmafirmen wird geforscht?
und natürlich danach der Boykott dieser Firmen. Sie sind nur am Geld zu packen. So traurig das ist.

Mach es weiter öffentlich und vor allem da wo es den Firmen weh tut.

LG
Sabine
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Beantwortet 27, Sep 2005 von Anonym
Hallo Abraxas,

ich finde es super das du meine sachen so unterstützt DANKE!
Ich werde es natürlich sehr versuchen, denn das Quälen der Tiere ist Grauenhaft.

Und sachbeschädigung kann man das wirklich nicht nennen.
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Beantwortet 28, Sep 2005 von Eunike (8,240 Punkte)
Hallo,

Die Tierversuche werden in nächster Zeit leider wieder ansteigen. Ein EU-Vorschlag zum Chemikalienrecht (?REACH? = Registration, Evaluation and Authorisation of CHemicals) sieht vor, Gesundheitsgefahren für den Menschen und Schädigungen der Umwelt durch die bereits auf dem Markt befindlichen Chemikalien (mind. 30000) neu zu untersuchen und zu bewerten. Man rechnet damit, dass 20 - 45 Mio. ;( 8o Tiere den Versuchen zum Opfer fallen.
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Beantwortet 28, Sep 2005 von Anonym
Ich achte beim Einkauf darauf dass ich naturbelassene produkte kaufe und die Dinge die nun mal verarbeitet sein müssen, im Reformhaus/Naturkostladen.

Auf vieles kann man verzichten wenn man zum Beispiel einen Teil der Wäsche mit Waschnußschalen wäscht, kommen keine chemikalien in die Umweilt und es müssen keine Tierversuche gemacht werden.

Wenn man öfter mal mit einem Mikrofasertuch ohne Putzmittel putzt spart man auch einiges zum Wohl der Tiere und Umwelt.

Unterm Strich ist es so auch nicht teurer nur bedachter, ich habe ein Putzmittel von BlauerPlanet das ist nur aus Zuckertensiden.

Zusätzlich schreibe/maile ich Firmen an die Tierversuche machen oder Pelzprodukte verkaufen und bitte sie das nicht mehr zu tun.
Mit der Ankündigung dort nicht mehr zu kaufen schafft man manches.

Wir haben mal an ein Versandhaus gemailt die eine Katze aus Echtfell anboten und unseren Unmut und Boykott ausgedrückt.

Prompt kam ein Entschuldigungsschreiben und der Artikel wurde rausgenommen.

Man muß nur hartnäckig sein.

Ich sage zum Beispiel wenn jemand Pelz trägt und ich es ohne zu provokativ zu sein machen kann "der Pelz stand dem ersten Besitzer aber besser"

oder in Geschäften teile ich mit ich hätte jetzt eigentlich gerne einen Pulli ect gekauft aber mich stört dass sie mit tierleid Geld verdienen und ich lasse es.

Steter Tropfen höhlt den Stein und wenn es mehr Leute so machen, ganz subtil und im Alltag überlegen die einkäufer zukünftig ob sie unbeding Pelze oder Pelzassecoires brauchen.
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Beantwortet 28, Sep 2005 von Eunike (8,240 Punkte)
Hallo,

Weichspüler kann man sparen, wenn man stattdessen Essig verwendet, der entkalkt das Wasser auch, ist billiger und umweltfreundlicher (mache ich schon seit Jahren).

@ Katie: Der Spruch "der Pelz stand dem ersten Besitzer aber besser" gefällt mir, werde ich übernehmen :))

Liebe Grüße
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Beantwortet 28, Sep 2005 von Anonym
Ich habe mein Waschmittel (wenn ich keine Nüße nehme) in Kanistern von <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.blauer-planet.de">www.blauer-planet.de</a><!-- w --> und eine Pumpe drauf die genau die 40 ml hergibt die für eine Füllung reichen.

Für noch bessere Reinigung und wenn viele fusseln dran sind stecke ich einige Waschbälle dazu. die sehen aus wie Flummis und man braucht viel weniger Waschmittel und die Wäsche wird schön weich durch das Gebummel mit den Bällen.

Die kann man auch in den Trockner dazugeben dann bollert es aber etwas, aber für Kopfkissen, Dauenjacken ect ist das praktisch.

Man kann sehr viel tun wenn man ein bischen überlegt.
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Beantwortet 28, Sep 2005 von Anonym
@Katie ALLE DAUMEN HOCH für dich...

ich achte auch darauf was ich kaufe... das fängt allein schon beim EIERkauf an. Ab und zu stehe ich vor dem Regal und mache EGOISMUS ist GEIL Käufer darauf aufmerksam, das es da einen UNTERSCHIED gibt! Oft werde ich als verrückt erklärt.

Und da frage ich mich doch.. nur weil es eine große Masse gibt, denen das (entschuldigt jetzt meinen Ausdruck) scheiß egal ist, passe ich nicht ins Bild?! Na danke auch...

und das hat weis gott nichts mit übertriebener Tierliebe zu tun,
sondern mit RESPEKT VOR DEM LEBEN!

;)
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Beantwortet 28, Sep 2005 von Anonym
Hallo,

wie ich sehe gings hier heute mal wieder zur Sache,
ich wusste gar nicht auf wie viele sachen man achten kann/sollte.

Das mit 20-45mi. Tieren ist wirklich heftig viel, die SPINNEN.

Mit Pelzen sehe ich das genau so wie Katie, den alten Besitzer stand das besser, ud zwar wie angegossen :) .

So was wird aber leider in Zukunft mehr steigen, als sinken, leider ;(
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
Also ich studiere ja Chemie, und ich würde schon gerne wissen, wie gefährlich die Sachen sind, mit denen ich arbeite.

Ob es jetzt wirklich nötig ist, die Chemikalien erneut zu testen weiß ich nicht, aber als ich letztens von einer Chemikalie eine ältere und eine neuere Flasche hatte war auf der älteren (erst 1 Jahr alt) ein Xn (= Gesundheitsschädlich) und auf der neueren ein T (= Giftig).

Also scheint es schon etwas zu bringen, manche Sachen zu kontrollieren.

Und was haltet ihr von Tierversuchen mit Medikamenten?

Oder wollt ihr die an Menschen testen lassen, ohne vorher zu wissen, ob die nicht vielleicht tödlich sind?

Vielleicht bekommen wir, insbesondere die Biochemiker, es irgendwann hin, dass man nur noch einzelne Zellen zum testen von Medikamenten braucht, aber jetzt geht das noch nicht.

Über Tierversuche mit z.B. Kosmetika gibt es keine Diskussion, das ist nicht nötig.

Ich komme übrigens auch aus Münster, aber von Covonce habe ich nochnie etwas gehört, und von Demos gegen die auch nicht. Ich höre mich jetzt aber mal um.
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
Hallo Julia,

Original von Aiwendil
Vielleicht bekommen wir, insbesondere die Biochemiker, es irgendwann hin, dass man nur noch einzelne Zellen zum testen von Medikamenten braucht, aber jetzt geht das noch nicht.


genau das wird vermutlich nie möglich sein, auch wenn das wohl der Wunschtraum praktisch eines Jeden ist, der bislang zur Tierversuchen greifen muss für die Forschung an/mit Medikamenten.

Der Organismus ist viel zu komplex, als dass man mit einer einzigen Zellart Schädlichkeit oder Harmlosigkeit nachweisen könnte. Die verschiedenen Zellarten interagieren ja, und dieses Mimikry kann man eigentlich nur dann nachvollziehen, wenn man in vitro die Miniaturausgabe eines lebenden Organismus baut. Mit Zellen eines jeden Organs und jedes umgebenden Stützgewebes. Und damit wären wir wieder beim künstlichen Generieren von Leben - was labortechnisch so nicht machbar ist (es sei denn, wir reden vom Klonen) und was ethisch sicherlich auch nicht minder problembehaftet ist als das Klonen oder das Arbeiten mit embryonalen Stammzellen.

So gesehen werden Zellkulturexperimente m.E. nie in der Lage sein, Tierversuche zu vermeiden, so traurig das auch ist... Die Aussagekraft ist nicht zu vergleichen, leider.
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
Übrigens: die Firma heißt Covance, nicht Covonce. Ich denke allerdings, dass man sie wegen der negativen Publicity sicherlich nicht einfach so über die Gelben Seiten finden wird :).
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
Hallo,

Tintinelli Ja stimmt sie heißt Covace ich habe mich verschrieben. :)

Aber ich finde trotzdem Tierversuche sind doof, klar wäre es schlimm wenn man menschen dazu nehmen würde die dann evtl. sterben aber die können wenigstens noch sagen, ja ok mache ich oder NEIn. Können das Tiere? NEIN. und auf den Fotos sieht man ganz deutlich wie diese Tiere NEIn sagen wollen.
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
CONVANCE Tim!!


Mit den Buchstaben hast Dus nicht so oder? :D

Richtig doof und unnütz finde ich Tierversuche für dekorative Kosmetik und Putzmittel weil die meisten Inhaltstoffe eh schon gestestet sind und dann nur unter neume Namen nochmal die Prozedur gemacht wird.
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
..mhh... eigentlich möchte ich jetzt mit großen BUCHSTABEN schreiben..NEIN TIERversuche müssten SOFORT ALLE abgeschaft werden. Und wenn ich die Bilder sehe von Zoofan dann bestärkt mich das in meiner Ansicht noch, aber... es gibt da das verdammte ABER... gerade die Medikamente sind wichtig.. und ne Freundin von mir wäre eben NICHT mehr da, wenn es keine gäbe... sie hat ein Nierenleiden...

tja... schon ein schwieriges Thema...

... eins muss ich noch loswerden...
trotzdem ist nicht das TIER das Monster (Hai, Tiger, usw..) sondern WIR!
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
Wir werden es nicht schaffen alle Tierversuche abzuschaffen und es wäre genauso dumm genau das zu verlangen.

Wenn wir wenigstens die strotzunützen weghätten dann wäre schon viel gewonnen und es wäre realistisch.
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Beantwortet 1, Okt 2005 von Anonym
Hallo,

okey okey Convance :) Jetzt ist es doch richtig oder??

Also es ist klar das niemals alle tierversuche abgeschafft werden können, sie werden eher mehr als weniger und das ist in der heutigen Zeit fast sicher. X(

Aber wie ihr schon gesagt habt so dumme komsmeltik produkte kann man auch bei einem menschen ausprobieren.

Aber da können wir hoffen bis wir schwarz werden, also ich sehe das mit der abschaffung von kosmetikprodukttestung an Tieren leider eher schlecht.
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Beantwortet 20, Dez 2005 von Anonym
Boykottversuche nützen leider gar nichts, da man heutzutage wirklich nicht mehr durchblickt, welche Firmen Tierversuche durchführen lassen, da es immer mehr Verflechtungen der Firmen untereinander gibt.
Da wird zwar das Produkt der Firma XY boykottiert, weiss man aber, ob das Alternativprodukt der Firma YZ, das man dann mit vermeintlich gutem Gewissen ausgewählt hat, nicht zum selben Konzern gehört? Also hat man evt. doch wieder die Tierquälerfirma unwissentlich unterstützt. Es müsste doch eine Liste geben, wo all diese Beteiligungen aufgestellt sind, erst dann könnte man gezielt einkaufen/boykottieren.

Es gibt übrigens Menschenversuche. Die sind aber freiwillig und werden gut bezahlt. Auch Medikamentenstudien sind nichts anderes als (gut überwachte) Menschenversuche.
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Beantwortet 20, Dez 2005 von Anonym
Hallo!

Für alle die es interessiert, gibt es hier eine Seite zu dem Thema.
Viele, wenn nicht sogar alle Tierversuche sind absolut unnötig. Aber für Geld macht so mancher Mensch vor nichts halt, weder vor Mitmenschen noch vor anderen Mitlebewesen...

Gruß
Tiger
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Beantwortet 20, Dez 2005 von Anonym
Mit Verlaub: Ich bin kein Freund von Tierversuchen, aber wer für seine Dissertation 25 Seiten über das gemeine Heftpflaster schreibt, hat keine Ahnung davon, für was bzw. welche Aussagen/Informationen man Tierversuche heutzutage doch noch braucht.
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Beantwortet 21, Dez 2005 von Eunike (8,240 Punkte)
die USA erkennen Modellversuche nicht an.
Dort können Hersteller/Verkäufer von Chemikalien/Rohstoffen ihre Waren nur verkaufen, wenn diese am Tier getestet wurden. Daher werden die Tierversuche auch nicht weniger werden. [ img ] [ img ]
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Beantwortet 21, Dez 2005 von Anonym
Die USA tun leider so manches, über das man die Stirn runzeln kann. Aber es gibt eben wirklich auch Tierversuche, die wirklich nicht vermeidbar sind, wenn wir medizinisch nicht wieder ins 17. Jahrhundert zurück wollen...
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Beantwortet 21, Dez 2005 von Anonym
Na, ohne Tierversuche wird ja wohl kaum bedeuten, dass wir in der Medizin Rückschritte machen. Das ist Unsinn.

Ich habe mich sicher nicht genug mit dem Thema beschäftigt (Frau kann schließlich auch nicht alles auf einmal machen), um mir eine sichere Meinung bilden zu können.
Aber ich wage mal zu behaupten, dass mind. 80%, wenn nicht sogar mehr der Tierversuche vollkommen unnötig sind.
Und beim Rest? Ich weiß es nicht, es gibt inzwischen sehr viele Methoden, Dinge zu testen und zu forschen, ohne Tieren dabei Leid zuzufügen (Ich meine irgendwo einen Bericht gelesen zu haben, war es im Geo? Muss ich glatt mal rauskramen). Ob diese Methoden ausreichend sind, weiß ich aber nicht. Trotzdem glaube ich manchmal, dass sehr viel in der Richtung verschwiegen wird. Denn eines ist sicher: Tierversuche sind immer noch die billigste Variante...

Gruß
Tiger
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Beantwortet 25, Dez 2005 von Anonym
Hallo Tiger,

dann mach Dich bitte erst mal schlau :). Denn Deine Vermutungen sind leider wirklich nicht zutreffend.

Ich habe im Rahmen meiner medizinischen Dr.Arbeit leider selber sehr deutlich die Grenzen von sog. In-vitro-Versuchen in Bezug auf die Aussagekraft für einen gesamten Organismus kennen gelernt.

Dass Tierversuche die billigste Variante sind, ist für den medizinischen Sektor schlichtweg falsch. Die Tiere, mit denen medizinische Tierversuche gemacht werden (können), kosten schon in der Anschaffung Unmengen von Geld.
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Beantwortet 25, Dez 2005 von Anonym
Dass Tierversuche die billigste Variante sind, ist für den medizinischen Sektor schlichtweg falsch. Die Tiere, mit denen medizinische Tierversuche gemacht werden (können), kosten schon in der Anschaffung Unmengen von Geld.

Was nicht bedeutet, dass sie die teurere Wahl sind. Teuer ist schließlich relativ (und lässt sich steigern)...

Klingt mir nicht sehr überzeugend. Wenn man keine Lösungen sucht, findet man eben leider auch selten welche... und wenn man keine finden will, noch viel weniger.

Gruß
Tiger
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Beantwortet 25, Dez 2005 von Anonym
Hallo Tiger,

sorry, aber das, was Du da gerade geschrieben hast, ist inkonkret, verallgemeinernd und zeigt mir, dass Dir mögliche Alternativen nicht wirklich bekannt sind.

Wenn man von Tierversuchen spricht (und ich rede hier rein von den medizinischen), dann reden wir nicht nur im finanziellen Sinn von teuer. Sie sind es auch, weil sich die Mehrheit der Wissenschaftler, die sich der Tiere "bedienen" müssen, tatsächlich fragen, ob ein Tierversuch erforderlich ist. TV müssen genehmigt werden, erfordern Anträge, müssen durch eine Ethikkommission genehmigt werden. Es sind durchaus mehrere Menschen an der Entscheidung beteiligt, ob oder ob nicht. Und ich glaube nicht, dass diese Entscheidung leicht fällt.

In vitro-Verfahren sind nur zum Teil Alternativen. Und wo sie einsetzbar sind, werden sie auch eingesetzt. Nur hast Du dabei das Problem, dass Du einzelne Zellarten betrachtest, und keine komplexen Systeme, wie der Körper eins darstellt.
Andere Alternativen sind z.T. die direkte Untersuchung menschlicher Gewebe. Nur da fass Dir bitte an die eigene Nase und beantworte mir eine Frage ganz ehrlich: Würdest Du Dein frisch verstorbenes Kind oder einen anderen nahen Angehörigen zur pathologischen (nicht rechtsmedizinischen) Sektion freigeben? Die ermöglicht es, auch zu Forschungszwecken an Gewebeproben heranzukommen. Leider gehen in den letzten Jahrzehnten die Zahlen pathologischer Sektionen drastisch zurück. Sie sind jedoch dringend erforderlich, um Krankheiten und ihre Entstehung und Entwicklung im Körper zu verstehen. (Das bedeutet nicht, dass der Pathologe einen Körper verstümmelt.)

Solange man nicht auf dem Sektor arbeitet, ist es verdammt einfach und bequem zu sagen "Ich find das Scheiße! Und das ist ja alles sowieso nicht erforderlich." Nur ist man spätestens dann in den Schwanz gekniffen, wenn man auf der anderen Seite steht und eine wissenschaftliche Fragestellung mit Zellkultur beantworten will, aber schlichtweg feststellen muss, dass es nicht geht. Ich war zu Beginn meines Studiums exakt Deiner Meinung, dass die Welt keine Tierversuche braucht. Ich habe durch meine eigene Dr.Arbeit festgestellt, dass es z.T. schlichtweg nicht ohne geht (was nicht heißen soll, dass ich selbst welche gemacht hätte).

Wir bewegen uns sicherlich nicht zurück ins medizinische Mittelalter ohne Tierversuche, aber denk bitte einmal drüber nach, wie es möglich geworden ist, dass Du, wenn Du Dir eine schwere Infektion eingefangen hast, an dieser nicht krepierst...
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Beantwortet 25, Dez 2005 von Anonym
Damit ich hier nicht falsch verstanden werde: Ich bin kein seelenloser Verfechter von Tierversuchen im Allgemeinen, ich sehe nur, dass es im medizinischen Sektor nicht ohne geht. Ich seh aber auch, dass gerade dort dann mit den Alternativen gearbeitet wird, wenn es möglich ist.
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Beantwortet 26, Dez 2005 von Anonym
Ich war zu Beginn meines Studiums exakt Deiner Meinung, dass die Welt keine Tierversuche braucht.

Ist doch gar nicht meine Meinung :) (Auch kleine Wörter bedeuten manchmal viel, man sollte sie daher nicht überlesen.)

Nur wenn das alles so umständlich und teuer ist, dann Frage ich mich, warum es so viele unnötige Tierversuche gibt (und wir sind uns ja einig, dass es die gibt)?

Würdest Du Dein frisch verstorbenes Kind oder einen anderen nahen Angehörigen zur pathologischen (nicht rechtsmedizinischen) Sektion freigeben?

Ich kann dir natürlich nicht sagen, wie ich im Fall eines Falles handeln würde. Aber spontan würde ich sagen, wenn ich anderen Menschen damit helfen kann: Klar, würde ich machen. Aber ich weiß, dass es viele Menschen nicht würden, da ist es ja "schon mit den Haustieren ein riesen Theater".

Und klar weiß ich, dass Tierversuche der Menschheit schon viel gebracht haben. Aber hat nicht auch eine Atombombe den Frieden gebracht...?

Gruß
Tiger
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Beantwortet 26, Dez 2005 von Anonym
Hallo Tiger,

dann hab ich Dich mistverstanden, t'schuldigung :rolleyes: .

Ich glaube, dass es nach wie vor so viele unnötige Versuche gibt, weil es gerade die unnötigen bzw. weniger wichtigen sind, die auch weniger ins Geld gehen.
Eine Firma, die Kosmetika (o.Ä.) austesten will, die muss nicht Tiere teuer erstehen, die einen ganz bestimmten genetischen Hintergrund haben. Ohne dass ich denen letztlich unterstellen will, dass sie es tun, kann man doch unterm Strich sagen, dass sie auch mit von der Straße gefangenen Tieren valide an die Ergebnisse kommen können, die sie brauchen.

Imho gibt es unter dem Strich viel zu viele Tierversuche. Keine Frage. Aber die "Einsparungen", die man vornehmen kann, die findet man nicht auf dem medizinischen Gebiet. Definitiv nicht.

Ob man für normales Tierfutter Tierversuche machen muss, kann man auch diskutieren. Bei Diätfuttermitteln find ich es schon weniger diskutabel.

In der Kosmetik finde ich persönlich TV völlig überflüssig, zumal dort für eine Vielzahl von Substanzen schon getestet wurde. Warum also immer wieder erneut testen. Ist ja auch eine Werbestrategie, mit der der BodyShop arbeitet. Die lassen nicht mehr testen. Die arbeiten nur mit Substanzen, die vor längerem schon als unbedenklich befunden wurden... :)
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Beantwortet 26, Dez 2005 von Anonym
Muss man denn nur in der Medizin Anträge stellen?

Ob man für normales Tierfutter Tierversuche machen muss, kann man auch diskutieren. Bei Diätfuttermitteln find ich es schon weniger diskutabel.

Warum sollte man? Wobei die "Tierversuchslabore" über die ich schon Berichte gesehen habe, da ging es den Tieren besser als in so manchem Haushalt. Ist aber leider nicht überall so.
Trotzdem gibt es in meinen Augen genug (gutes) Futter. Und Diätfutter? Wenn die Leute ihre Tiere anständig ernähren und behandeln würden, würde sich dieses Problem von ganz alleine lösen. Ob man da nicht an der falschen Seite ansetzt? Naja, dass ist ja ein anderes Thema...

Aber ich fürchte, so schnell wird sich da nichts ändern. Egal in welchem Bereich. Solang es "von unten" keinen Druck gibt, wird sich oben nichts bewegen. Und es wird ja hervorragend dafür gesorgt, dass das Volk schön brav ruhig bleibt und nicht aufmuckt, sondern lieber eine Runde shoppen geht :rolleyes:

Gruß
Tiger
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Beantwortet 26, Dez 2005 von Anonym
M.W. muss man nicht nur in der Medizin Anträge stellen. Ich frage mich nur, wie viele Konzerne das durch Halblegales umschiffen. Man hat ja, im Gegensatz zur Medizin, den Riesenvorteil, dass man nicht auf sauber genehmigte Versuche angewiesen ist, weil man es nicht publiziert. Bei wissenschaftlichen Publikationen wird einem ja alles, was nicht niet- und nagelfest ist, um die Ohren gehauen.

Was Diätfuttermittel für Tiere anlangt, so kann man sicherlich durch gesunde Ernährung von vornherein eine Menge Krankheiten verhindern, aber dennoch nicht alle. Und wenn dann zum Leber- oder Nierenschonen spezielle Futtermittel hergestellt werden müssen, dann halte ich das schon für sinnvoll, dass man deren Nutzen wie auch die Unschädlichkeit belegt. Denn sonst macht man unter Umständen noch wesentlich mehr Tiere unfreiwillig zu Versuchsobjekten, als eine gut konzipierte Versuchsreihe erfordern müsste.

Wir brauchen glaube ich nicht zu diskutieren, dass viele verantwortungsvolle Tierhalter wohl spätestens in dem Moment anfangen würden zu barfen und selber zu kochen, sofern man die Zeit dafür hat.
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